Sie Story machte mich neugierig: Dass Aidan seinem Arbeitgeber viele Jahre die Treue gehalten hat, hilft ihm nichts. Das Werk und die Arbeitsplätze sollen aus Wales nach Asien verlagert werden. Aidan steht vor der Arbeitslosigkeit. Er beschließt, dagegen zu kämpfen. Medienwirksam lässt er sich aus Protest in einem Sarg einbuddeln. Eine schräge Story, die viele Einblicke in ernste Themen erlaubt, ohne bedrückend zu wirken. Lesenswert!
Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.
Dienstag, 5. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Vorhören: Maximo Park – Quicken the heart
Download: Tori Amos – Maybe California
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des neuen Tori Amos-Albums “Abnormally attracted to sin” naht mit großen Schritten. Vorab verschenkt Tori den Song “Maybe California” als Muttertagsgeschenk in Form eines mp3-Files, des Videos (anscheinend Toris LA-Urlaubsvideo)und eines Klingeltons (!).
Sonntag, 3. Mai 2009
Musik: Metric - Fantasies
Metric stammen aus Kanada und legen mit “Fantasies” Album Nummer vier vor. Wie dessen Vorgänger bewegt sich dieses im großen Bereich des Wave-/Indierocks. Das Aushängeschild der Band ist Emily Haines, die sowohl schon Solo aktiv war als auch u. a. Broken Social Scene-Songs bereichert hat.
Es gibt eine Reihe von Bands, bei denen man zwischen dem tatsächlichen Output und der Wirkung einzelner Mitglieder unterscheiden sollte (man denke an die Cardigans oder Garbage). Ich bin mir unsicher, ob das der Autor der folgenden Zeilen beherzigt hat:
This isn’t the breakthrough album that nobody expected. This is precisely the album everyone was waiting for from Metric, a culmination of all their strengths and a slicing off of the fat that may have slowed them down in the past. It’s a collective effort, but more so it is a singular idea; Fantasies lives and breathes through Haines, her words pushing through its capillaries and her breaths flexing its diaphragm. And, of course, her heart hammers away – the perfect rhythm to dance to. No ripcord
Dank Emily Haines klingt das natürlich alles schmeichelhaft nett und eigentlich möchte man sich dem Werk auch gerne hingeben. Meine empirischen Untersuchungen zur dauerhaften Freude an “Fantasies” laufen noch. Kurzfristig konnten mich 2008 The Kills und The Ting Tings eher mitreißen.
Das Album beginnt mit den starken Songs “Help I’m alive”
und “Sick muse”. Später kommt noch der Song “Gimme sympathy” mit unwiderstehlichem Refrain und der charmanten Frage “who would you rather be the Beatles or the Rolling Stones?”:
Vor allem die Acoustic-Versionen der Songs “Help I’m alive” (gibt es gegen eine E-Mail Adresse auf der Website der Band) und “Gimme sympathy” (Bonustrack des 320 kbps mp3- bzw. FLAC-Albumdownloads für faire $ 9) zeigen die Stärken der Band. Man benötigt nicht viel Fantasie, um sich Emily Haines (wieder) mit einem hörenswerten Soloalbum vorzustellen.
Hier findet sich ein Interview mit Emily Haines und Jimmy Shaw und dort Acoustic Sets der Songs “Gimme sympathy” und “Don’t think twice, it’s alright”.
“Fantasies” klingt wie:
Samstag, 2. Mai 2009
One cure fits all
Fiat möchte Chrysler und Opel übernehmen bzw. jeweils irgendwie einsteigen und “retten”.
Analog dazu wäre die Zusammenlegung aller an der Schweinegrippe Mexikanischen Grippe Nordamerikanischen Grippe Neuen Grippe erkrankten Personen in einem Krankenzimmer wahrscheinlich auch eine Lösung.
Album-Download: Coldplay - LeftRightLeftRightLeft
Coldplay wird im Rahmen der Live-Shows und Online ein Live-Album verschenken. Ab dem 15.5. soll das Album auf der Website der Band mit diesen Songs erhältlich sein:
1. Glass of Water
2. 42
3. Clocks
4. Strawberry Swing
5. The Hardest Part/Postcards From Far Away
6. Viva La Vida
7. Death Will Never Conquer
8. Fix You
9. Death And All His Friends
Ein Coldplay-Konzert werde ich mir wohl nicht antun. Und das liegt nicht an der Band oder der Musik…
Freitag, 1. Mai 2009
Video: The Prodigy – Warrior’s dance
Ein solches Comeback hätte ich The Prodigy nicht mehr zugetraut. Das Album “Invaders must die” schließt an alte Glanztaten an und lässt einige Schwächen vergessen. Hier das Video zu einem der stärksten Songs des aktuellen Albums:
Donnerstag, 30. April 2009
Gips weg
Mein Arm hat sich entpuppt, bzw. seinen Gips abgelegt. Erstaunlich, wie schnell man sich an ein solches Handicap gewöhnt. Der Einsatz als Werkzeug (Nüsse knacken, Neffen Gewalt androhen) wird mir durchaus ab und zu fehlen. Die Hilfsbereitschaft vieler Mitmenschen hat mich erstaunt. Selbst Wartezeiten an der Kasse haben sich radikal verkürzt. Dabei habe ich nicht einmal leidend geschaut.
Weitere Erkenntnisse: Als ich anfangs versuchte, auch mit der rechten (z. T. eingegipsten Hand) zu tippen, kam diese bzw. die von ihr zu liefernden Buchstaben meist zu spät. Also etwa so: “asl” statt “als”. Nun kommen solche “rechte” Buchstaben meist zu früh, weil ich mich anscheinend an die Verzögerung gewöhnt hatte. Also “las” statt “als”.
Der von vielen prophezeite Juckreiz setzte lustigerweise erst ein, nachdem der Gips entfernt wurde. Vom Zustand der Haut nach langer Zeit im Feuchtbiotop möchte ich gar nicht erst reden.
Eines der unlösbaren Probleme war es, eine Kiwi zu schneiden. Selbst wenn man die Haut noch einigermaßen entfernen konnte, waren grüne Saftspuren auf dem Gips kaum zu vermeiden.