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Sonntag, 13. September 2015

OK Computer…

… du kannst sie vielleicht nicht mehr lesen, aber ich schmeiße sie nicht weg!

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Samstag, 12. September 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: John Grant-Disappointing

Das neue John Grant Album soll angeblich recht elektronisch und tanzbar werden. Der Song “Disappointing” bestätigt diese Ankündigung. Und mit einer tollen Gastsängerin (Tracey Thorn von Everything But The Girl) und diesem launigen Video lässt sich die Zeit bis zum Erscheinen des Albums “Grey tickles, black pressure” im Oktober doch locker rumbringen:

John Grant - Disappointing feat. Tracey Thorn (Official Music Video) from Bella Union on Vimeo.

Ob es auf John Grants Tour ähnlich schweißtreibend zur Sache geht, lässt sich bei diesen Gelegenheiten überprüfen:

  • 24.11.15 Köln
  • 25.11.15 Hamburg
  • 26.11.15 Berlin

Auf jeden Fall werden auf den Konzerten mehr Frauen zu sehen als in dem Video.

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Freitag, 11. September 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Boysetsfire-One match

Schon lange und mit gesteigerter Intensität kündigt sich das neue Boysetsfire-Album an. “One match” wurde ein Video spendiert, so schaut es aus:

One Match von Boysetsfire auf tape.tv.

Nicht erschrecken: Auf dem neuen Album geht es auch weniger poppig zu.

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Mittwoch, 9. September 2015

Doku: St. Vincent-Lone star

Bei manchen Künstlern weiß man nie so recht, ob sie tatsächlich etwas verrückt sind oder einfach nur mit dem Image spielen In welche Kategorie St. Vincent gehört zeigt m. E. diese kurze Doku:

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Montag, 7. September 2015

Musik: Ben Galliers–Calm seas don’t make good sailors

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Überzeugt in diversen Disziplinen.

So einfach die Message des Albumtitels ist, so sehr sprach sie mich an. Dann startet das Album auch noch mit zwei unwiderstehlich starken Titeln und durch die über die Gesamtdauer dargebotenen Vielfalt fällt die Zuordnung zu einem Genre schwer. “Calm seas don’t make good sailors” hat mich mit einfachen Mitteln schon nach einem Durchlauf geknackt.

Ben Galliers kann gefühlvolle Singer/Songwriter Nummern, Indierock, Indiepop sowie souverän mit Folkeinschüben spielen und manchmal gar jazzig klingen, zumindest in einer Welt, in der Jamie Cullums “Twentysomething” als Jazz bezeichnet wurde. Und irgendwie ist auch alles Pop.

Galliers zog es vor Jahren von seiner Heimat Coventry nach Deutschland. Seine Interpretation von “Football is coming home” war nämlich die Hoffnung auf eine Fußballkarriere in Deutschland. Nachdem er für Dynamo Dresden und Rot-Weiß Essen gespielt hatte besann er sich auf das, was Engländer offensichtlich noch besser können als Fußball spielen: Er wandte sich der Musik zu. 2010 wurde daraus eine Band, die mit Hamburg eine Heimat fand.

Meine Favoriten sind “Love isn’t all we need”, der hitverdächtige Titelsong und “The man who was”. Flacht das Album danach ab oder habe ich mich nur an das hohe Niveau der ersten Titel gewöhnt? Auf jeden Fall ist es gefällig im besten Sinne.

“Love isn’t all we need”:

“Counterweight”:

Im Oktober und November wird die Band als Support Gloria bei deren Tour begleiten. Eigene Konzerte gibt es am 09.09. in Berlin und am 10.09. in Münster.

“Calm seas don’t make good sailors” klingt nach:

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Freitag, 4. September 2015

Musik: Foals-What went down

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Gitarren statt Math-Rock.

Als die Foals erstmalig 2007 mir ihrem Debüt “Antidotes” in Erscheinung traten, wurde das Genre “Math-Rock” mit ihnen in Verbindung gebracht. Eine Band aus einer für seine Universitäten Stadt wie Oxford kann ja auch nicht einfach Indierock machen. Vergleiche zu Bloc Party und den Talkings Heads lagen nahe, also wegen der Musik, nicht wegen Oxford.

Über die nächsten Alben “Total live forever” und “Holy fire” entfernte sich die Band etwas von den aufgeregten und unruhigen Musikelementen. So wurde die eine oder andere Eigenart durch gefälligen Indierock ersetzt. Auf “Holy fire” waren zum Teil auch schwere Gitarren zu hören. Dieser Trend wurde mit “What went down” fortgesetzt. In vielen Songs nehmen die Gitarren doch deutlich mehr Raum ein denn die treibenden Rhythmen. Die Foals haben ihre Komfortzone entdeckt und dort machen sie es sich gemütlich. Das ist nicht schlecht, nur weniger besonders. Unausweichlich bleibt wegen der Stimme der Verweis auf Bloc Party. Vielleicht kommt ja wirklich bald deren neues Album. Als aktueller Benchmark in diesem Bereich kann “What went down” locker dienen. Entgegen des Albumtitels geht es nicht wirklich bergab, aber ein Ausbruch aus der Tendenz der letzten Alben ist “What went down” nun wirklich nicht.

Besonders gefallen mir der Titelsong, “Mountain at my gates”, “Snake oil” und “London thunder”.

Produziert wurde “What went down” von James Ford, der als langjähriger Arctic Monkeys und Florence & The Machine Produzent bekannt ist und der außerdem zu Mumford & Sons’ “Wilder mind”, Haims “Days are gone” und “Myths of the near future” der Klaxons beitrug. Außerdem ist er eine Hälfte von Simian Mobile Disco.

Das Video zu “Mountain at my gates”:

FOALS - Mountain at My Gates dir. cut from nabil elderkin on Vimeo.

Das Konzert der Band am 08.09. in Berlin ist bereits ausverkauft, aber wo ein Wille ist…

“What went down” klingt nach:

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Donnerstag, 3. September 2015

Saisonaler Sortimentswechsel 2

Die guten Seiten des sich ankündigenden Herbsts? Die Deutsche Bahn kann wieder Goodies mit Schokoladenanteil verteilen.

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OK, wirklich abgehalten haben sommerliche Temperaturen die Bahn davon nie… aber in letzter Zeit gab es schon erstaunlich viel “Gummikram”.

Mittwoch, 2. September 2015

Song: Ben Galliers-Calm seas don’t make good sailors

Ende der Woche wird Ben Galliers’ Album “Calm seas don’t make good sailors” erscheinen. Den sehr starken Titelsong gibt es vorab als Stream und Download bei Soundcloud.

Dienstag, 1. September 2015

Musik: Hooton Tennis Club-Highest point in Cliff Town

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Harmonie- und energiegeladen und etwas beliebig.

Angeblich wollten die Herren des Hooton Tennis Clubs zum Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 2013 Musik mit noisigen Gitarren im The Jesus and Mary Chain Stil machen. Das nun veröffentlichte Debüt “Highest Point in Cliff Town” klingt allerdings durch seine Lässigkeit mehr nach Pavement oder stellenweise sogar so gut gelaunt wie College Rock. Produziert wurde das Debüt von Bill Ryder-Jones, einem der Gründer von The Coral.

Für den Bandnamen haben sich die Musiker aus Chester und Ellesmere Port beim Hooton Lawn Tennis Club in Little Sutton bedient. Mal sehen, welcher “Hooton Tennis Club” auf Dauer prominenter sein wird. Das Debüt zumindest zeigt keine Ausfälle aber auch keine zwingend mitreißenden Höhepunkte.

Das unterhaltsame Video zu P.O.W.E.R.F.U.L P.I.E.R.R.E.:

Und das zu “Kathleen Sat On The Arm Of Her Favourite Chair”:

Hooton Tennis Club live:

  • 25.09. Hamburg, Reeperbahn Festival
  • 26.09. Berlin, Berlin Independent Night @ Lido

“Highest point in Cliff Town” klingt nach:

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