20 Jahre nach der Auszeichnung mit dem Mercury Prize und elf Jahre nach “A new morning” wollen es die Herren von Suede noch einmal wissen. Hier lässt sich schon vor Veröffentlichung im Stream überprüfen, ob Bernhard Butler vermisst wird oder nicht.
Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.
Montag, 11. März 2013
Sonntag, 10. März 2013
Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Knife-A tooth for an eye
Es dauert noch einen Monat… dann erscheint endlich das neue The Knife-Album.
A Tooth For An Eye from The Knife on Vimeo.
Freitag, 8. März 2013
Musik: Steve Mason-Monkey minds in the devils time
Ein rundes und abwechslungsreiches Werk des Beta Band Masterminds.
Nach dem Ende der Beta Band benötige Steve Mason noch die Synonyme King Biscuit Time und Black Affair bis er sich 2010 traute, das Album “Boys outside” unter seinem Namen zu veröffentlichen. Weder das Album noch die 2011 nachgeschobene Dub-Remix Version “Ghosts outside” brachten den großen Durchbruch, somit führt Mason eine Beta Band-Tradition fort. Aber offensichtlich hat der von mir geschätzte Musiker noch Luft für einen weiteren Versuch unter seinem Namen und an musikalischen Ideen scheint es auch nicht zu mangeln.
Blickt man auf die Anzahl der Tracks, könnte man hinter “Monkey minds in the devils time” ein Monsteralbum vermuten. Doch nur knapp die Hälfte der Songs wurde als Kern des Albums mit dem Produzenten Dan Carey (der u. a. bereits mit Hot Chip, Bat for Lashes und Toy gearbeitet hat) aufgenommen, während sich Mason für die anderen der 20 Titel in sein eigenes Studio zurückzog. Doch statt Füllmaterial steuerte er vornehmlich sinnige “Verbindungsstücke” zum Gesamtwerk bei.
Der Ausdruck “Monkey minds in the devils time” bezeichnet angeblich in “buddhistischen Kreisen” ein leicht abzulenkendes Gehirn. Und in der Tat schafften es vor allem die Songs “The last of heroes”, “Seen it all before”, “Fire!” und “Fight them back”, mich während ich sie hörte von der Umwelt ein gutes Stück zu isolieren. Die Songs schweben stellenweise fast schwerelos durch den Raum, was wohl vor allem an Masons Stimme liegt. Doch “schwerelos” ist nicht gleichbedeutend mit unbeschwert, beschäftigt sich Mason inhaltlich auf “Monkey minds in the devils time” doch mit den Londoner Unruhen des Jahres 2011 und der Occupy Bewegung.
“Monkey minds in the devils time” bietet einen guten Querschnitt in Masons Repertoire und ist allen empfohlen, die die Beta Band vermissen.
Das Video zu “Fight them back”
Steve Mason - Fight Them Back von domino
und das zu “Oh my lord”:
Steve Mason - Oh My Lord (Official Music Video) von domino
“Monkey minds in the devils time” klingt nach:
Donnerstag, 7. März 2013
Welcome back: Austra-Home
Austra Debüt “Feel it break” stammt aus dem Jahr 2011. Schon lange freue ich mich auf das Nachfolgewerk, welche nun für Juni angekündigt wurde. Der Song “Home” wird als Vorbote losgeschickt.
Mittwoch, 6. März 2013
Fernsehgewordene Tweets
Kann sich jemand eine Sendung vorstellen, in der nur noch Tweets vorgelesen werden? Aktuell im ZDF Morgenmagazin zu bewundern… Und hippe Tablets werden auch bei jeder Gelegenheit eingesetzt…
Dienstag, 5. März 2013
Montag, 4. März 2013
An den Anden (19): Atacama-Wüste (Geysers Tatio, Pueblo De Machuca)
Geysire kurz vor Sonnenaufgang auf über 4.000 m und ein Bad bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.
Sonntag, 3. März 2013
Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Breeders-Cannonball
Offensichtlich ist bereits 20 Jahre her, dass The Breeders ihr Album “Last splash” veröffentlichten. Die Plattenfirma feiert dieses Ereignis mit einer üppig bestückten Jubiläumsbox. Ich erinnere zumindest an diesen Song:
Freitag, 1. März 2013
Buch: Yann Martel-Life of Pi
Ein tolles Buch… sogar bevor das unfassbare Ende kommt.
“Life of Pi” habe ich schon vor vielen Jahren auf den “zu lesen” Stapel gelegt, weil es in England ewig in den Bestenlisten war. Doch immer wenn ich es in die Hand nahm, schreckte ich schnell wieder zurück: Wie spannend kann eine Geschichte von einem Jungen und einem Tiger in einem Boot sein?
Der Film rief es mir wieder in Erinnerung und “Life of Pi” erschien mir als geeignete Urlaubslektüre. Ich wurde nicht enttäuscht. Im ersten Teil des Buchs erfuhr ich viel über das Leben von Zootieren. Der zweite Teil (eben der nach dem Schiffbruch) ist nicht langweilig sondern über weite Strecken sogar spannend. Und das Ende bietet einen Wow-Effekt wie “The sixth sense”. Viel mehr möchte ich gar nicht schreiben. Lest lieber das Buch, wenn nicht schon geschehen!