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Sonntag, 3. November 2013

Song: Moon Hooch-Number 9

Ein offizielles Video zum dem Song gibt es nicht… aber verdient hätte er eines:

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Samstag, 2. November 2013

Konzert: Editors im Schlachthof Wiesbaden, 01.11.2013

Erstmals nach dem Umbau war ich gestern im Schlachthof. Bis auf den neu gestalteten Eingangsbereich halten sich die Veränderungen aber in überschaubaren Grenzen, so dass sich die Atmosphäre für mich nicht merklich geändert hat.

Die Vorgruppe Balthazar aus Belgien bot ein abwechslungsreiches und stellenweise wirklich ansprechendes 40 minütiges Set. Vor allem der letzte Song “Blood like wine” mit der Textzeile

Raise your glass to the nighttime and the ways
To choose a mood and have it replaced

hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ich werde mich den beiden Alben der Band wohl noch mal widmen.

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Gegen 21.15 Uhr betraten die Editors die Bühne. Das Konzert war ausverkauft aber selbst in den vorderen Reihen war es bis auf die gegen Ende tropischen Temperaturen gut auszuhalten. Das bunt gemischte Publikum von tanzwütigen Mädchen über vorwiegen in schwarze Kleidung gehüllte Zeitgenossen bis zu Menschen “gesetzteren” Alters war zwar nicht wirklich enthusiastisch aber “engagiert” und so konnte man sich auf das Geschehen auf der Bühne konzentrieren. Der blonden Frau und ihrem Freund die ständig die Hände in die Luft reckten und so das ein oder andere Foto versauten sei gesagt: Ihr wolltet doch eigentlich dorthin.

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Die Setlist bot im Vergleich mit der anderen Konzerten der Tour nur eine kleine Überraschung. Erstaunlich, dass es den Editors nicht langweilig wird viele Abende in Folge das gleiche Programm abzuspulen. Der Schwerpunkt lag natürlich auf den Songs des aktuellen Albums “The weight of love”. Den Vorgänger “In this light and on this evening” empfand ich als überrepräsentiert (sechs Songs). Mit Abstand muss man feststellen dass dieses Album mutig aber nicht wirklich packend war. In Form von “Like treasure” wurde aber zumindest mein Lieblingssong daraus gespielt.

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Die Kombination aus “Like treasure” und “An end has a start” war mein persönlicher Höhepunkt des Abends. Äußerst positiv haben mich die Songs “The phone book” und vor allem “Honesty” überrascht. Live legen die Editors halt immer noch mal eine Schippe drauf. Zusätzlich zu den letzten Abenden wurde “No sound but the wind” aus dem Twilight Soundtrack dargeboten. Angeblich als “Probe” für das heutige Konzert in Antwerpen. Wie meinte U. von “Neulich als ich dachte” so passend: “Ich möchte aber nicht dass auf meinem Konzert für das nächste geprobt wird.”

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Tom Smith beherrschte natürlich wieder souverän die Bühne. Zwar haben sich seine Gesten seit “meinem” ersten Konzert der Band kaum geändert, aber er wirkt noch ein Stück selbstsicherer und leider auch routinierter. Echte Spontanität darf man von den Editors aktuell wohl nicht erwarten. Selbst die freimütige Verteilung von Setlists, Plektren und Schlagzeug Sticks durch die Roadies schien einstudiert.

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Auffällig waren einige Parameter der Show: Bei den Songs aus “In this light and on this evening” wirkte die Beleuchtung passenderweise “trübe” bis “neblig”. Und bei den gitarrenlastigen Songs der ersten Alben durfte ein zusätzlicher Gitarrist auf die Bühne. Bei seinem Anblick konnte man sich also auf einen starken Song einstellen.

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Die Editors boten ein starkes aber einen Tick zu routiniertes Set. Aber die 100 Minuten wurden nie langweilig und für eine derart populäre Band reißt mich die Band noch immer erfreulich stark mit.

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Die Setlist:

  • Sugar 
  • Someone says
  • Smokers outside the hospital doors 
  • Bones 
  • Eat raw meat = blood drool 
  • Two hearted spider 
  • You don't know love 
  • All sparks 
  • Formaldehyde 
  • A ton of love
  • Like treasure
  • An end has a start 
  • Bullets 
  • In this light and on this evening 
  • The phone book  (akustisch)
  • No sound but the wind  (akustisch)
  • Munich 
  • The racing rats 
  • Honesty 
    Zugaben:
  • Bricks and mortar 
  • Nothing 
  • Papillon 

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Freitag, 1. November 2013

Vorfreude: Editors Konzert

Stimmt die “angenommene Setlist”, so erwarten mich heute 21 Songs die sich wie folgt auf die vier Alben verteilen:

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Ich würde auf den einen oder anderen Song der “In this light and on this evening”-Phase zugunsten von “Escape the nest” oder “Fingers in the factories” verzichten….

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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Son Lux-Lost it to trying

Auf den Stream des neuen Son Lux-Albums “Lanterns” hatte ich bereits verwiesen. Nun gibt es noch das Video zum Song “Lost it to trying” hinzu:

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Mittwoch, 30. Oktober 2013

“Purchasing process pa”

Bezweifelt jemand, dass die Amerikaner bezüglich Waffen “besonders” sind? Einfach mal nach “purchasing process pa” suchen…

Und ich wollte wirklich nur herausfinden welche Bedeutungen die Abkürzung “PA” in einem üblichen Einkaufsprozess hat! Werden in Pennsylvania ausschließlich Waffen gekauft?

Dienstag, 29. Oktober 2013

Musik: Nils Petter Molvær & Moritz von Oswald-1/1

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Die Kombination zweier musikalischer Grenzgänger.

Moritz von Oswald ist ein Urenkel Otto von Bismarcks und in den 80er Jahren trat er mit der Band Die Doraus und die Marinas in Erscheinung. Darüber hinaus hat er sich bereits seit den 90er Jahren einen Namen als mininal Techno- und Dub-Produzent gemacht. Gemeinsam mit Mark Ernestus betreibt er das Label Basic Channel.

Nils Petter Molvær ist ein norwegischer Trompeter, dessen Musik häufig mit dem Label “Jazz” versehen wird. Richtig stark sind seine Alben, wenn er mit elektronischen Rhythmen experimentiert. Besonders gut gelang ihm dies bei seinem Solo-Debüt “Khmer”. Aber auch mit dem rockigen “Baboon moon” konnte er mich 2011 überzeugen.

Nils Petter Molvær und Moritz von Oswald veröffentlichten gemeinsam das Album “1/1” und wenig überraschend kombinieren sie darauf weitgehend sparsame Elektrorhythmen und Petters stellenweise hypnotische Trompetenklänge. Über weite Teile des Album klingt das verträumt und für den ein oder anderen Hörer vermutlich auch einschläfernd. Doch besonders die Songs “Development” (in beiden auf “1/1” enthaltenen Versionen) und “Future” zeigen, welche Intensität diese Musik in sich birgt. Gerade weil sich beide Musiker gerne auf reduzierte Musik zurückziehen lassen sie sich gegenseitig genug Raum. Das “Live” im Studio aufgenommene Resultat dürfte sowohl offene Jazz-Freunde als auch Kenner minimalistischer Elektrorhythmen neue Horizonte eröffnen. 

Gerne verweise ich hier auf den Promotiontext von “Beats International”:

Auf emotionaler Ebene ist die hier entstandene Musik, wie Moritz von Oswald sie beschreibt, „Noirmusik“, Traummusik, geschrieben für die Phantommelodie im Kopf, die bleibt, wenn die Musik bereits verhallt ist, und nur mehr die Geräusche der dunklen Großstadt zu hören sind. Oder durchaus funktional gesehen: Musik für Bars, für Fahrten im Nachtzug und über die menschenleere Autobahn.

Im Rahmen der Plattenladenwoche erschien “1/1” in limitierter Auflage als Doppel-LP mit Download-Code.

“Development”:

Nils Petter Molvær ist im November mit Johannes Enders in Deutschland unterwegs:

  • 09.11. Bochum
  • 10.11. Ravensburg

“1/1” klingt nach:

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Montag, 28. Oktober 2013

Vorhören: Midlake-Antiphon

Midlake zähle ich zu den “harmoniesüchtigsten” Bands der Welt. Deren neues Album “Antiphon” gibt es dort als Stream.

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Sonntag, 27. Oktober 2013

Kein perfekter Tag

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Samstag, 26. Oktober 2013

Listenliste

Bestenlisten finde ich toll. Gerade bin ich auf eine nahezu unerschöpfliche Quelle beim NME gestoßen. Musikgeschmack haben die Briten…

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