Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Montag, 2. September 2019

Sonntag, 1. September 2019

Musik: Sheryl Crow - Threads

























Riesenparty zum Abschied. 

Sheryl Crow legt ihr nach eigenen Angaben letztes Album vor. Für diese Abschiedsparty lud sie Freunde und musikalische Vorbilder ein. Unter anderem waren das Stevie Nicks, Chris Stapleton, Chuck D, Eric Clapton, Sting, Johnny Cash (!), Jason Isbell, Keith Richards, Willie Nelson, Kris Kristofferson, Joe Walsh, St. Vincent und Emmylou Harris. 

Bei so viel Vielfalt braucht der Hörer erst gar nicht nach einem roten Faden zu suchen. Die jeweiligen Gäste bestimmen meist den Stil des jeweiligen Songs, und so finden sich auf "Threads" Rock und Pop neben Country, Folk, Blues, Hip Hop, Soul sowie etwas Funk. Den Grundstein für dieses mit 17 Titeln wirklich umfangreiche Album legte eine Anfrage von Krist Kistoffersons Frau Lisa. Diese bat Crow einigen Titeln ihres Mannes die Stimme zu leihen, da er krankheitsbedingt beeinträchtigt war. Das veranlasste Crow, auf ihr eigenes musikalisches Vermächtnis zu blicken.

Die Highlights sind für mich "Tell me when it's over" (mit Chris Stapleton), Redemption day (Johnny Cash), "Still the good old days" (so ein wenig auch das Motto des ganzen Albums, hier war Joe Walsh mit von der Partie) und "Wouldn't like to be like you" (stark u. a. wegen St. Vincent). 

"Threads" ist Crows elftes Album. Vielleicht qualifiziert sie sich mit diesem ja auch noch für ihren zehnten Grammy. Der sehr präsente Anteil an Country-Songs macht das Album für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch dieses Genre spielte während Crows Karriere eine wichtige Rolle. 

"Tell me when it's over":


Auf ihrer aktuellen "World tour" spielt sie ihre Hits und lässt die Songs dieses Albums außen vor. Vielleicht findet ja der eine oder andere je nach Verfügbarkeit der Gastmusiker ja auch noch den Weg auf die Bühne. Termine sind aktuell nur für die USA und Mexiko angekündigt. 

"Threads" ist:

Samstag, 31. August 2019

Kritische Masse

Gestern wurde ich zufällig Teil der "critical mass". Eine nette Stimmung herrschte dort.


Donnerstag, 29. August 2019

Buch: Haruki Murakami - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

























Die vermutlich leichteste Kost aus der Feder dieses Autors.

Haruki Murakamis Werken habe ich schon einige Zeit gewidmet: "Kafka am Strand" und "1Q84" waren Herausforderungen für mich. 

"Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" erschien bereits vor einigen Jahren und das Thema das Buchs hat sich über die Zeit nicht geändert. In lose aneinandergefügten Kapiteln schildert der japanische Autor sein Verhältnis zum Laufen. Murakami trieb es mit Marathons und Triathlons bis auf die Spitze(n) dieses Sports. Dabei berichtet er von Erlebnissen, die vermutlich jeder Läufer ebenfalls schon erlitten hat und etwas über seine Schreibroutinen lernt der Leser auch. Eine leichte Lektüre für Zwischendurch für Läufer. 



Mittwoch, 28. August 2019

Buch: Seth Fried - Der Metropolist

























"Pulp Fiction meets Science Fiction".... wer würde bei dieser Ankündigung nicht schwach? 

Künstliche Intelligenz ist aktuell in aller Munde. "Der Metropolist" nimmt dieses Thema ebenfalls auf, allerdings aus einer ungewohnten Perspektive: Während der Mensch, in diesem Fall Henry Thompson, in Form eines Beamten der Verkehrsbehörde den pflichtbewussten und auf Einhaltung von Regeln und Gesetzen bedachten Teil des Duos darstellt, ist die künstliche Intelligenz OWEN für die Überraschungsmomente zuständig. Alkohol und Zigaretten und unkonventionelle Vorgehensweisen sind OWENs Markenzeichen in dieser Novelle.  

Die amerikanische Stadt Metropolis sieht sich massiven Terror-Angriffen ausgesetzt und es fällt diesem ungleichen Paar zu, sich der dafür verantwortlichen Organisation entgegenzustellen. Das Setting regt dazu an, sich über die Stadt der Zukunft und die Möglichkeiten durch den Einsatz künstlicher Intelligenz Gedanken zu machen. Echte Tiefen erreicht "Der Metropolist" diesbezüglich leider nicht, aber unterhaltsam ist der Roman allemal. 

Bislang widmete sich der Autor Seth Fried vornehmlich Kurzgeschichten, die u. a. im New Yorker veröffentlicht und im Rahmen von NPRs "Selected shorts" aufgegriffen wurden. Mit "Der Metropolist" legt er nun auch ein "echtes Buch" vor. 

Dienstag, 27. August 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Deichkind - Keine Party

Jetzt freue ich mich auf das Konzert im nächsten Jahr!

Montag, 26. August 2019

Musik: Feeder - Tallulah

























Trunken von tollen Melodien. 

Gleich zwei Jubiläen feiert Feeder 2019: Die Band aus Newport in Wales gibt es seit 25 Jahren (zumindest unter diesem Namen) und mit "Tallulah" liefert sie ihr zehntes Album ab. Das Debüt der Band bestach durch seine rockigen Titel doch über die Jahre und viele gefühlvolle Hits hat sich Feeder zu einer der wenigen Bands entwickelt, die mir sowohl in den rockigen als auch in den ruhigen Momenten gefällt. Die Alben "Echo park" und "Comfort in sound" aus den Jahren 2001 und 2002 brachten den größten kommerziellen Erfolg. Seitdem liefern Grant Nicholas und Taka Hirose solide Platten ab. Das letzte Studioalbum "All bright electric" aus dem Jahr 2016 (nur am Rand erwähne ich "Arrow", das Album welches ein Jahr später als "Beigabe" zur Greatest Hits-Sammlung veröffentlicht wurde) war ein tolles Comeback nach vier Jahren Pause. Daran schließt "Tallulah" nun an.

"Tallulah" erfreute mich vor allem mit dem starken Titelsong: 


Die gesamte erste Hälfte des Album ist durchweg (u. a. "Fear of flying", "Blue sky blue") gelungen, danach geht den Songs etwas die Luft aus. Trotzdem ist "Tallulah" ein gelungenes Album, wie bislang jedes der Band. Vor allem die vielen tollen Melodien und hymnischen Momente haben mir bereits seit vielen Durchläufen Freude bereitet. Und der Titelsong ist auf meiner Auswahlliste der Songs des Jahres. 

Das Video zu "Daily habit":


Und "Youth" akustisch:


Feeder live in Deutschland:
  • 29.11. Berlin
  • 01.12. Köln
"Tallulah" klingt nach:

Sonntag, 25. August 2019

Eifgenbach-Wanderung


Freitag, 23. August 2019

Welcome back: Thees Uhlmann - Fünf Jahre nicht gesungen

Selbsterklärender Titel.