Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Geräumt

Wer hätte gedacht, dass ich das Reisezentrum im Frankfurter Hauptbahnhof mal ohne Menschen sehen kann. In der Bildmitte schwer zu erkennen: Der herrenlose Koffer.


Dienstag, 8. Mai 2018

Musik: Creep Show - Mr. Dynamite

























John Grant + Wrangler = Creep Show. 

Stephen Mallinder gründete 1973 Cabaret Voltaire und war so bezüglich elektronischer Musik eher ein früher Vogel. John Grant war zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre alt. Während seiner Zeit mit der Band The Czars kam seine Vorliebe für elektronische Musik noch nicht zum Vorschein, doch das änderte sich spätestens mit seinen Solo-Alben ab dem Jahr 2010. Für den Herbst dieses Jahres ist seine vierte Platte angekündigt. 

Vorab erschien kürzlich "Mr. Dynamite" der Band Creep Show. In dieser trafen sich eben John Grant und Stephen Mallinder mit seiner Band Wrangler und somit auch mit Phil Winter und Benge. Laut Mallinder wirkten über Jahre "seventies sci-fi, post–punk electronic music, bad taste, broken synthesizers, luscious film soundtracks, and dubious band t-shirts" in einer Petri-Schale aufeinander ein, bevor sich die Band in Cornwall an allerlei Synthesizern und Drum Computern aus vielen Jahrzehnten austobte. Das Ergebnis klingt nach Electropop, Electronica, Kraftwerk, Gus Gus, stellenweise funkig und natürlich auch nach John Grant. 

Meine Empfehlungen auf "Mr. Dynamite" sind "Modern parenting", "Endangered species" und trotz einiger Längen auch "Fall".

Das Video zu "Mr. Dynamite":


Und das zu "Modern parenting":



"Mr. Dynamite" klingt nach:

Montag, 7. Mai 2018

Musik: Gaz Coombes - World's strongest man

























Freigeschwommen. 

Bislang war Gaz Coombes für mich vor allem der ehemalige Supergrass-Sänger. Sein zweites Solo-Album "Matador" aus dem Jahr 2015 fuhr viel Lob und auch eine Nominierung für den Mercury Prize ein. Mich überzeugte es wegen der stellenweisen zu ruhigen Titel nicht vollumfänglich. Doch schon vor einigen Wochen kam mir sein neuer Song "Walk the walk" unter und ich war sofort an Coombes' neuen Album interessiert. Nun wurde "World's strongest man" endlich veröffentlicht.

Im Vergleich zu Supergrass-Zeiten macht es der Engländer seinen Hörern nicht einfacher: "World's strongest man" benötigte bei mir einige Runden, bevor ich das Album einigermaßen fassen konnte. Das ist grundsätzlich kein schlechtes Zeichen. Von Beginn an halfen mir die gefälligeren Titel "Deep pockets" und "Walk the walk", den Lohn für die wiederholte Beschäftigung mit der Platte zu vermuten. Mit der Zeit entpuppten sich auch "Wounded egos" und "Oxygen mask" als Perlen. Vor allem die Titel der zweiten Hälfte bergen viele Radiohead-Momente in sich. Und plötzlich war für mich "The oaks" der hervorstechende Track.  

"World's strongest man" vereint Indierock und lichte Indiepop-Einwürfe mich Post-Rock-Tiefen. Die balladigen Songs bringen mir wie auch auf "Matador" wenig Mehrwert, aber irgendwas ist ja immer. Spätestens jetzt ist Gaz Coombes bei mir nicht mehr nur Supergrass-Nachlassverwalter sondern ein Kandidat für weitere starke Alben. 

"Walk the walk":


Bislang sind leider keine Auftritte in Deutschland angekündigt.

"World's strongest man" ist:

Sonntag, 6. Mai 2018

Samstag, 5. Mai 2018

Schön anzuschauen ist er ja...


... aber warum muss er so stinken?

Freitag, 4. Mai 2018

Bier des Abends


Es gilt: "Street Food Markets" sind immer zu teuer aber es gibt häufig tolle Biersorten zu entdecken. 

Donnerstag, 3. Mai 2018

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Father John Misty - Mr. Tillman

Josh Tillman aka Father John Misty aka der ehemalige Schlagzeuger der Fleet Foxes wurde vor allem für sein letztes Album "Pure comedy" von vielen Seiten gelobt. Mich konnte er noch nicht überzeugen. Vielleicht wird ihm dies aber mit seinem neuen Werk "God's favorite customer" gelingen. Den Song "Mr. Tillman" daraus gibt es vorab:

Mittwoch, 2. Mai 2018

Musik: Damien Jurado - The horizon just laughed

























Erstmals produzierte Jurado ein Album selbst. Das Ergebnis gibt ihm Recht. 

Damien Jurado hatte ich hier aus Anlass seines elften Albums "Brothers and sisters of the eternal son" vorgestellt. Das Nachfolgealbum "Visions of us on the land" habe ich verpasst, unterhaltsam fand ich das 2016 erneut (2010 gab es dieses bereits als kostenlosen Download) veröffentlichte Album mit Cover-Versionen "Other people's songs". Mit diesem schlug er einen Bogen von Chubby Checkers über John Denver zu Kraftwerk. In den letzten Jahren war Richard Swift sein ständiger Begleiter im Produzenten-Sessel. Nach gut 20 Jahren Erfahrung im Business übernahm Jurado für "The horizon just laughed" diese Aufgabe erstmals selbst. Damien Jurado begegnete mir erst kürzlich indirekt wieder, zollten Loch Lomond während dieses Konzerts ihm doch tatsächlich Tribut in Form eines Coves seines Songs "Yuma, AZ".

Natürlich ist Damien Jurado ein weiterer amerikanischer Singer/Songwriter, der stellenweise in seineren ruhigeren und melancholischeren Songs gerne nach Folk klingt. Darüber hinaus erlaubt ihm seine Stimme aber viele Ausdrucksformen seiner Stimmungen und musikalisch wagt er (in seinen Grenzen) durchaus die eine oder andere Überraschung. "The horizon just laughed" ist erstaunlich kurzweilig geraten... und das sage ich nicht über viele Singer/Songwriter-Alben. Und außerdem ist es ein Album voller wundervoller Songs. "Dear Thomas Wolfe", "Percy Faith", "The last great Washington state", "Florence-Jean" und das zu Unrecht ans Ende es Album verbannte "verrückte" "Random fearless" sind meine Empfehlungen auf "The horizon just laughed".

Das Video zu "Over rainbows and Rainier":

Wenn es einen Grund gibt, sich schon jetzt auf den Herbst zu freuen, dann vielleicht wegen Jurados für dann angesetzte Auftritte in Deutschland:
  • 07.10. Düsseldorf
  • 08.10. Berlin
  • 09.10. Hamburg
"The horizon just laughed" ist:

Dienstag, 1. Mai 2018

Universal Serial Bus im Bus

Nun gibt es USB-Anschlüsse schon in Linienbussen.



Allerdings fördert der Abstimmungsbedarf mit dem Sitznachbarn zur Nutzung der Steckdose im ICE die Kommunikation. Wie mein alter Bio-Lehrer immer zu sagen pflegte: "Kein Vorteil ohne Nachteil".