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Mittwoch, 23. September 2015

Musik: Mercury Rev-The light in you

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Traumhaft, beschwingt, stellenweise gar rockig… toll.

Bereits im Herbst 2013 gab es Meldungen über neues Mercury Rev Material. Damals ließ sich Grasshopper diese Aussage entlocken:

“Steel Resonator Mandolin. Timpani. Sleigh Bells. All sorts of electric guitars…[…] It is the best stuff we have done in a long, long time. Gonna be big sounding!”

Mit “The light in you” legt die Band nun den Beweis für diese Behauptung nach. Grasshopper und  Jonathan Donahue sind Freunde seit Kindheitstagen und für “The light in you” haben sie sich viel mit sich beschäftigt und sich auf ihre Stärken besonnen. “The light in you” ist ein vielseitiges Album, welches souverän zwischen einfachen, ruhigen, entspannten Passagen und dichten Klangteppichen wandelt. Doch vor allem klang Mercury Rev für mich nie besser gelaunt und erhebender als auf dem aktuellen Album. Am auffälligsten zeigt sich diese Entwicklung im Song “Sunflower”, der gar funkige Momente aufweist. Und dann kommt noch “Rainy day record” mit Rap-Einlage. Meine Lieblingssongs auf “The light in you” sind darüber hinaus bislang “You’ve gone with so little for so long” und “Emotional free fall”.

Ohne dass ich Mercury Rev wirklich vermisst habe, lässt “The light in you” die sieben Jahre Wartezeit seit “Snowflake midnight” nun recht lang erscheinen. Bislang war Mercury Rev für mich immer die Band, die mit “Deserter’s Songs” ihren Höhepunkt erreicht hatte. Nun, 17 Jahre später und 26 Jahre nach Gründung der Band aus Buffalo, New York gelangt sie wieder in ähnliche Atmosphären.

Das Video zu “Are you ready?”:

Im Herbst wird die Band durch Deutschland touren:

  • 07.11. Weissenhäuser Strand, Rolling Stone Weekender
  • 09.11. Köln
  • 11.11. Berlin
  • 15.11. München

“The light in you” klingt nach:

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Dienstag, 22. September 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Father John Misty-The night Josh Tillman came to our apartment

Der ehemalige Fleet Foxes-Schlagzeuger versucht seinem aktuellen Album “I love you, honeybear” mit einem Video zum Song “The night Josh Tillman came to our apartment” noch einen Schub zu geben:

Father John Misty - The Night Josh Tillman Came To Our Apartment (Official Video) from PIASGermany on Vimeo.

Diesen und weitere Songs wird Father John Misty im November auf deutsche Bühne bringen:

  • 02.11. München
  • 03.11. Wiesbaden
  • 07.11. Weissenhäuser Strand - Rolling Stone Weekender
  • 13.11. Köln

Montag, 21. September 2015

Gestrandet in… Eislingen

Schlechte Zeichen während einer Zugreise:

  • Der Zug hält “unplanmäßig”
  • Den Ortsnamen hat man noch nie gehört
  • Die Wartezeit wegen “Personenschaden” wird länger und länger

Noch schlechtere Zeichen:

  • Es werden kostenlose Getränke verteilt
  • Kurz danach folgen die Fahrgastrechtformulare

Richtig schlechtes Zeichen:

  • Die Verspätung wird auf der Website der Bahn nicht mehr aktualisiert.

Ich denke, die Bahn hat uns aufgegeben…

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Samstag, 19. September 2015

Version wars: Haka vs. Hakarena

Zumindest beim Rugby klappt in Neuseeland die Verbrüderung mit den Ureinwohnern. Deren Kriegstanz Haka verschafft den “All Blacks” viel Respekt:

Hier die Antwort Englands:

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Freitag, 18. September 2015

Hotelzimmerausstattung from hell (1): Bummsi

Klare Namensgebung spricht für das Produkt: Der Turstopper “Bummsi”:

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Donnerstag, 17. September 2015

Musik: The Good Life-Everybody’s coming down

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Ungestümer Indierock, stellenweise geglättet durch Folk.

Seit dem Jahr 2000 mit vier Alben innerhalb von sieben Jahren gestartet, legte The Good Life danach eine lange Pause ein. So kann man nun wohl vom Comeback der Band aus Omaha, Nebraska sprechen. Zwischenzeitlich hat Mastermind Tim Kasher drei Solo- und zwei Cursive-Alben veröffentlicht.

Der Bandname geht auf das frühere Motto des US-Bundesstaats zurück. Wer auf gelegentliche Tornados, baumlose Prärie und Landwirtschaft steht, kann dieses selbstbewusste Motto gut nachvollziehen. Aus welchen Gründen auch immer wurde es vor gut zehn Jahren in “Equality before the law” geändert. Warum haben deutsche Bundesländer eigentlich keine Mottos?

Gegründet wurde The Good Life vom Cursive Frontman Tim Kasher. Offensichtlich benötigte er ein Ventil für seine indierockigere Seite. Bei The Good Life geht es auch überwiegend softer zu als bei Cursive. Gedämpft ungestüme Indierockausbrüche sorgen dafür, dass das aktuelle Werk “Everybody’s coming down” nicht zu glatt gerät und die ein oder andere Folk-Passage sorgt gar für gefällige Momente. In der Gänze wirkt das alles recht ausgewogen und merklich rockiger als bei den Vorgängern. Die Verteilung der Rollen der zusammengewachsenen Band ist auf der Facebook Seite folgendermaßen beschrieben:

In blending elements of drummer Roger L. Lewis’s love of classic rock, multi-instrumentalist Ryan Fox’s chaotic approach to melody, Stefanie Drootin-Senseney’s propulsive, tuneful bass parts and colorful vocal arrangements, and Kasher’s deft, complementary song writing, the band sparked a vibrant evolution in sound.

Trotz mehrere Durchläufe hat “Everybody’s coming down” wenig bleibende Eindrücke bei mir hinterlassen, aber die Songs “Everybody”, “The troubadour's green room”, “Flotsam locked into a groove” und “Skeleton song” halte ich für erwähnenswert.

“Everybody”:

“Everybody’s coming down” klingt nach:

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Mittwoch, 16. September 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Gwenno-Patriarchaeth

Gwennos Album “Y Dydd Olaf” habe ich bereits vorgestellt, nun gibt es ein Video zum Song “Patriarchaeth”:

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Dienstag, 15. September 2015

In-Ear Yoda

Ich denke Yoda In-Ear Kopfhörer hat die Welt noch gebraucht.

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Montag, 14. September 2015

Vorhören: Battles-La di da di

Die Battles sind zurück! “La di da di” gibt es dort als Stream.

 

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