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Mittwoch, 13. Februar 2013

Musik: I Am Kloot–Let it all in

cover

Unspektakulär gut. Und schön.

I Am Kloot aus Manchester ist für mich der Inbegriff musikalischen Understatements. Die Herren John Bramwell, Peter Jobson und Andy Hargreaves machen einfach ihr Ding. Noch im letzten Jahrtausend gegründet, stellten sich erst mit dem fünften Album “Sky at night” im Jahr 2010 erste wirklich erwähnenswerte Erfolge ein. Mit ihrem unaufgeregten Indierock mit viel Singer/Songwriter-Charme haben sie sich diese mehr als redlich verdient. Wie das Vorgängeralbum und das Debüt wurde auch “Let it all in” von Guy Garvey und Craig Potter produziert. Diese Tatsache liefert eine plausible Erklärung für ein paar Elbow-Momente und Orchester-Einwürfe, welche die intime Stimmung der Songs nicht wesentlich stören oder aufwerten und im Vergleich zu “Sky at night” auch zurückhaltender ausfallen.

Eigentlich machen I Am Kloot auf “Let it all in” das, was sie schon auf ihren ersten Alben taten und am besten können: Melancholische und reduzierte Songperlen für die Ewigkeit produzieren. Nur erhalten sie nun mehr Aufmerksamkeit. Und das ist gut so. Mit gefallen die Songs “Bullets”, “Let them all in”, “Masquerade” und “Some better days” besonders gut.

Leider kann ich nur mit einem mäßigen Live-Video zu “These days are mine” dienen:

I Am Kloot auf Tour:

  • 13.03. Köln
  • 14.03. Hamburg
  • 15.03. Dresden
  • 17.03. Berlin
  • 18.03. München
  • 19.03. Wien
  • 20.03. Dornbirn (Österreich)

“Let it all in” klingt nach:

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