Das kommt also dabei heraus wenn man einen Regisseur auswählt, der keine Raumschiffe mag? Die Idee mit einem Schwarm auf kleinen Schiffen ist ja noch ganz gelungen. Ansonsten ist "Star Trek Beyond" wirklich kein Glanzlicht. Die Star Trek-Story ist so verkleidet und entstellt wie Idris Elba. Vielleicht gilt ja ab jetzt wieder die gerade/ungerade-Regel der Star Trek-Filme.
Ich finde es müßig, mir über ein vermeintlich "schlechtes" Jahr oder die Schlechtheit der Menschen Gedanken zu machen. Fest steht aber: Würden sich Menschen mit wirren Gedanken ein Album wie "How to be a human being" intensiv anhören... würden sie in der Zeit zumindest keinen anderen Unsinn machen oder planen und statt dessen von einem psychedelischen Indietronica-Album mit Trip Hop, Indierock, etwas R 'n' B und Art-Pop berieselt.
Erschaffen wurde das Werk von der Oxforder Band Glass Animals. 2012 gegründet, wurde die Band von Paul Epworth unter Vertrag genommen. Er produzierte sowohl deren Debüt "Zaba" als auch das aktuelle Album. Damit reihen sich diese Werke in eine Liste ein mit u. a. Bloc Partys "Silent alarm", Maxïmo Parks "A certain trigger" sowie Adeles "21" und "25".
Die Musik an sich auf "How to be a human being" ist vielseitig aber trotzdem etwas unspektakulär geraten. Laut Website der Band steht jeder Song für die Geschichte jeweils einer Person. Jeder davon soll eine Webseite eingerichtet werden. Bislang gibt es die aber nur für die Titel "Life itself", "Youth" und "Season 2 Episode 3". Letzter steht offensichtlich für ein jump and run-Spiel mit Retro-Feeling. Als Hintergrundmusik für solche Spiele eignen sich die Songs auf "How to be a human being" zweifellos. Insgesamt ist es mir etwas zu verspielt geraten. Songs wie "Life itself", "Pork soda", "The other side of paradise" und "Take a slice" sind aber trotzdem hörenswert.