Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 29. Februar 2008

Musik: Taken By Trees - Sweet Child O` Mine

Cover-Songs sind immer so eine Sache. Handwerklich muss die Sache schon wesentlich besser ausgeführt werden, um eine neu Version zu rechtfertigen. Oder man versucht, den Song in einen neuen Kontext zu stellen. Taken By Trees ist das m. E. gelungen. Wenn Guns 'n' Roses schon nicht mit neuem Material um die Ecke kommen, darf man wenigstens deren alte Songs wiederverwerten. So geschehen mit "Sweet child O' mine".

Taken By Trees ist das Solo-Projekt von Victoria Bergsman. Sie war früher die Sängerin der Concretes und fiel u. a. durch ihre Mitwirkung bei "Young folks" von Peter, Björn and John auf.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Heuschrecken

Clamix hat eingekauft. Das Bild zeigt nur die Schokolade, die nicht schon in der Einkaufstüte verschwunden war. Man beachte auch die Alibi-Äpfel. Will er uns nicht immer glauben machen, seiner Heimat fehle es an nichts?

Abschottung

Anstatt die eigenen Steuergesetze auf Vordermann zu bringen konzentriert sich unsere Regierung mehr auf die "Eliminierung" wirksamer Alternativen. Lichtenstein hat es erwischt, mal sehen, welche anderen Länder noch auf der Agenda stehen.

Ein schönes Bild für die "Abschottung" steuerlich besonders interessanter Länder habe ich in Winterthur gefunden. Das Foto zeigt ein Haus, welches sich durch an der Außenfassade verschiebbare Elemente komplett von der Außenwelt abschotten kann (ich nehme mal an, dass Luft trotzdem durchgeht). Sieht interessant aus. Hoffen wir, dass die Elemente wirklich unabhängig voneinander zu bewegen sind und man sich nicht mit den Nachbarn abstimmen muss.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Nichttelefoniererschutz

Raucher wegsperren ist ja schon mal ein Anfang. Die Schweiz dehnt den Gedanken des umfassenden Schutzes ihrer Mitbürger gar auf andere Gebiete aus. Hier werden „Telefonierer“ ausgesondert. Bei manchen Mitmenschen könnte ich mir eine Behandlung durchaus dauerhaft vorstellen.

Montag, 25. Februar 2008

Exil

Eine kurze Meldung aus meinem schweizer Exil. Ich traue mich erst wieder nach Deutschland, wenn die Regierungsbildung in Hessen abgeschlossen ist. Oder doch vorher, wenn die zu lange brauchen.

Musik: Vampire Weekend - Vampire Weekend

Vampire Weekend - im Schmelztiegel New York City entstanden und über Blogs weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Die erfreulich "frisch" klingenden Singles bewahrten mich davor, die Band zu schnell als Hype abzutun. Nun liegt das Debütalbum der Band vor und über mangelnde Aufmerksamkeit brauchen sich die vier Musiker nicht zu beschweren.

Auf Plattentests.de stellt sich das so dar:

[...] Es empfiehlt sich also, weiter vorne anzufangen und zunächst zu begreifen, dass Vampire Weekend vier junge Männer aus New York sind, die sich eine Liebe für Paul Simons "Graceland" teilen, während sie als gerade graduierte Collegejungs aber auch und zweifelsohne mit den Gitarrenrock-Wiederbelebungen der Strokes groß geworden sind. Ihr erstes Album versucht nun, diese beiden Welten zusammenzuführen und kommt damit bei erstaunlichen Ergebnissen raus: Es ist tagesaktueller Indiepop mit all den divahaft glitzernden, immer kurz angebunden Gitarren, die dazu gehören. Es hat aber auch Keyboards und Percussion, die dieser Musik eine bockige, stets stockende Rhythmik eintreiben, wegen der schon mal bis nach Afrika geblickt wird, um die passenden Vergleiche zu ziehen.

Und der Musikexpress meint:

Vampire Weekend fabrizieren ein polyrhythmisches Gebräu aus Afrobeat, New Wave und Indiepop, das so komplex wie eingängig ist, so amüsant wie hochgradig klug und durchdacht.

Da ich mir "Graceland" nie angehört habe, kann ich zu diesem Vergleichs nichts sagen. Für mich klingt es nach einer Mischung aktueller Gitarrenbands, deren Namen ich hier nicht zu erwähnen brauche und den Talking Heads. Man wird sehen, ob diese Grundlage die Basis für eine musikalische Karriere bilden kann, für ein kurzweiliges Album (zumal es nur knapp 35 Minuten Unterhaltung bietet) sollte es aber langen.

Das Internet bietet aber viele Möglichkeiten, sich ein eigenes Bild zu machen: Einige Songs bietet Myspace, das gesamte Album als Stream gibt es auch. Die Songs "M79", "Oxford Coma" und "Cape Cod Kwassa Kwassa" sind als kostenlose Downloads ein guter Grundstück für den Erwerb des restlichen Albums. Die Website ist nicht sehr ergiebig, aber nun ist der Link eben eingebaut.

Video: "Mansard roof"

Das Video zu "A-Punk" habe ich bereits gezeigt.

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Sonntag, 24. Februar 2008

Rauchverbot, schön wär's

Vor gut einer Woche trat in Rheinland-Pfalz das Nichtraucherschutzgesetz oder eben das, was davon übrig ist, in Kraft. Freitag konnte ich in Koblenz erleben, welche Auswirkungen es hat. Während in anderen Bundesländern die Kreativität der Wirte bei der "Entwicklung" von Alternativen für die rauchenden Gäste kaum Grenzen kennt, beschränkt sich die Findigkeit hier anscheinend auf die Auslegung des Begriffs "inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätten ohne Beschäftigte". Das Ordnungsamt war aber keinesfalls untätig: Man sah sie ständig bei der Kontrolle der Einhaltung der Parkvorschriften. Zur Strafe müsste unser Herr Beck mit der Linken "strafregieren", ach so, das würde er ja sogar freiwillig tun.

KrabbenkutterEine Kneipe hier in der Gegend wurde übrigens "umgewidmet" in das  "Clubhaus der Krabbenkutter Freunde Westerwald". Das geschah zwar schon vor Inkraftsetzung des Rauchverbots und wohl auch aus anderen Gründen, geholfen hat es nicht wirklich, die Kneipe ist kürzlich tatsächlich abgebrannt. Diese Art Rauch wird ja noch geduldet.

Samstag, 23. Februar 2008

Abendlauf

Die oftmals reizvollen Farbspiele der Abensonne lassen sich bekanntlich nicht einfach auf ein Bild bannen, schon gar nicht mit einer Handykamera. Trotzdem zeige ich dieses Bild gerne. Die "Erhebung" am Horizont ist übrigens der Köppel.

Abendrot Etwas später geriet ich noch in eine Geschwindigkeitskontrolle, die anscheinend auch Jogger auf ihr Tempo aufmerksam machen soll.

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Auch hier wäre an der Bildqualität zu arbeiten, aber es ist auch wirklich nicht einfach während des Laufs mit dem Handy ein Bild zu machen. So erklärt sich auch das Tempo von elf km/h.

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Freitag, 22. Februar 2008

Selbst kochen muss nicht gesund sein

Kochen kann Spaß machen und das Produkt der Arbeit sich oftmals sehen lassen. Diese Seite zeigt aber auch, dass sich die Mühe nicht immer lohnt. Einfach mal bei "leckere Rezeptideen" reinschauen. Mein Favorit ist sind die Fischstäbchen mit Hela Hamburger Sauce.

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