Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Montag, 29. Februar 2016

Welcome back: Sophia

Nach unfassbar langen sieben Jahren meldet sich Robin Proper-Sheppard als Sophia zurück. Ich freue mich. Und wer den neuen Song "Resisting" hört, sollte sich gefälligst auch freuen. Hier gibt es eine Gelegenheit dazu:  


Das Album "As we make our way (unknown harbours)" wird am 15.04. erscheinen. Danach geht es direkt auf Tour:

  • 24.04. Köln
  • 25.04. Hamburg
  • 28.04. München
  • 30.04. Berlin

Sonntag, 28. Februar 2016

Wunschvideo

Da wünscht sich doch glatt jemand, dass ich das den Song des deutschen ESC Teilnehmers 2016 hier poste. Na gut:


So. jetzt habe ich den Titel auch mal gehört. Recht unspektakulär. Aber Deutschland fuhr in der Vergangenheit mit Teenies aus dem Umland Hannovers ja nicht so schlecht. 

Samstag, 27. Februar 2016

Musik: Night Beats - Who sold my generation

























Fast der Soundtrack zu einem Tarantino-Film

Die ersten drei Songs auf "Who sold my generation" sind ein Trip: "Celebration #1" erzeugt ein knisternde Spannung zwischen Stoner Rock und Britpop in bester Kula Shaker Manier, "Power child" lässt mit treibendem Garage-Rhythmus kaum Zeit zum Durchatmen und "Right/wrong" schickt den Hörer dann ohne weitere Umwege in die späten 60er Jahre. So könnte in der Tat ein Tarantino-Film musikalisch untermalt werden. "Sunday mourning" stellt später einen weiteren Höhepunkt des Albums dar. 

Die Band Night Beats entstand im Jahr 2009, als sich die Texaner Danny Lee Blackwell und James Traeger in Seattle fanden. Komplett wurde das Trio mit Tarek Wegner. Nach den beiden Longplayern "Night beats" und "Sonic bloom" verließ er das Bandgefüge wieder. Bei den Aufnahmen zu "Who sold my generation" übernahm Robert Levon Been vom Black Rebel Motorcycle Club den Bass-Part. Musikalisch musste sich dieser dafür gar nicht so weit von der Musik seiner Hauptband entfernen. 

 Das Video zu "No cops":


"Who sold my generation" ist:


Freitag, 26. Februar 2016

Musik: Holy Esque - At hope's ravine

























Starkes Debüt. 

Zwar hatte Holy Esque schon mit ihrer EP "Submission" mein Interesse geweckt, aber allein das Cover des Debütalbums "At hope's ravine" hat es geschafft, mich zumindest vorerst abzuschrecken. Das sah doch zu sehr nach einem billigen Techno-Sampler aus. Eher zufällig geriet "At hope's ravine" dann doch in meine Playlist. Und was soll ich sagen? Das ist weder billig noch Techno sondern wirklich guter Post-Rock/Indierock.

Beworben wird die Band aus Glasgow mit Vergleichen zu Pains At Being Pure At Heart, Bloc Party und den Editors. Glücklicherweise orientiert sich Holy Esque nicht an den schwächeren Alben der genannten Referenzen.

Meine Anspielempfehlungen sind "Prism", "Hexx", "Covenant III", "Strange", "My wilderness"... und eigentlich auch der gesamte Rest des Albums.

Das Video zu "Hexx":

Und das zu "Tear":



"At hope's ravine" klingt nach:

Donnerstag, 25. Februar 2016

Konzert: A Tale Of Golden Keys im Roxy in Ulm. 24.02.2016


Das Album "Everything went down as planned" der Band A Tale Of Golden Keys aus Nürnberg war für mich eine Neuentdeckung im letztjährigen Jahresendspurt. Da kam es mir gelegen, dass ich die Band im immer wieder angenehmen Roxy in Ulm gestern live sehen konnte. In der Vorbereitung auf das Konzert lernte ich das Album und die erste EP "1912" noch mehr schätzen.

Der Abend wurde eröffnet durch Yellowknife aus Marburg. Der Gründer Tobias Mösch nutzt Yellowknife als Band aber auch wenn er solo auftritt. So tat er es gestern. Seine melancholischen Titel zwischen Erlebnissen an der Tankstelle in Marburg und Ryan Adams boten eine schöne Einstimmung. 



Setlist Yellowknife:
  • Automatic
  • Coming of age
  • Reminders
  • Never surrender (?)
  • Chameleon
  • On/off the track
  • Stay
A Tale Of Golden Keys kamen nicht mit einer Gitarre allein aus. Für deren Musik ist schon mehr Equipment nötig. Zwischen schmeichelnden Melodien und kräftigeren Gitarreneinwürfen lieferten die drei Herren ein abwechslungsreiches Set. 

Obwohl das Konzert in Ulm besser besucht war als nach Bandangaben der Vorabend in Oberhausen... ein paar mehr Zuschauer hätte ich A Tale Of Golden Keys gegönnt. Aber so konnte sich die Band zumindest gefahrlos für die Zugabe ins Publikum begeben und der Platz erlaubte sogar eine anspruchsvolle Choreographie.



Setlist A Tale Of Golden Keys:
  • Writing on the wall
  • Everything went down as planned
  • The wild
  • All I am / Reflections
  • Another chapter
  • In the end
  • Tired of me
  • All of this
  • Travelling lights
  • Waves
  • Disappearing
Zugaben:
  • Three weeks
  • Come out of the dark (?)

Mittwoch, 24. Februar 2016

Konzert aus der Konserve: Wilco - Tiny desk concert

Sowohl mit ihrem letztjährigen Album "Star wars" als auch über die Dauer ihrer Karriere konnte die Band Wilco immer wieder überzeugen. Daher dürfen sie Bob Boilens "Tiny desk" nach 2011 ein weiteres mal bespielen:

Dienstag, 23. Februar 2016

Musik: Wild nothing - Life of pause




















Weitgehend ausgereift aber etwas lahm. 

Wahrscheinlich wird über nur wenige Musiksampler aus der Zeit häufiger berichtet als über die durch den NME veröffentlichte Kassette "C86" aus dem Jahr 1986. Die Reichweite zeigt sich auch daran, dass selbst bei Jake Tatum aus Blacksburg im US-Bundesstaat Virgina der ab 2009 als Wild Nothing in Erscheinung trat auf diese Referenz zurückgegriffen wird. Damit und durch sein Cover von Kate Bushs "Cloudbusting" und seiner damit öffentlich gemachten Leidenschaft für Pop sind die Eckpfeiler seines Outputs auch schon gut beschrieben:



Mit "Life of pause" veröffentlichte Tatum gerade sein drittes Album. Und es überrascht mich positiv, indem es so gut wie nie Shoegaze-verwaschen oder zu künstlich poppig klingt. Statt dessen entdecke ich sogar einen nennenswerten Indierock-Anteil und nicht selten gerät der Gesang sogar in den Vordergrund. So kommt es zu hörenswerten Titeln wie "Lady Blue", "To know you" oder dem Titelsong, aber leider auch weniger inspirierten Momenten. Insgesamt konnte mich "Life of pause" nicht fesseln, aber unterhalten. 

Das "Doppelvideo" zu "To know you" und "TV Queen":


Fans können sich bis Juni auf Konzerte freuen:
  • 22.06. Hamburg
  • 23.06. Berlin
"Life of pause" klingt nach:

Montag, 22. Februar 2016

TT Gott -> GoTT

Zu meinen Tischtennis-Zeiten war Jan-Ove Waldner schon kein junger Star mehr. Als ich diese Überschrift las fürchtete ich kurz, er sein nun gestorben... nein, er hat tatsächlich noch über die ganzen Jahre Tischtennis gespielt und verabschiedet sich nun vom Wettkampfsport. Unfassbar.

Sonntag, 21. Februar 2016

Dann bleibt doch zu Hause!

Ich gehe davon aus, dass sie Urlaubsbuchungen unserer sächsischen Brüder und Schwestern einbrechen werden... man stelle sich vor so ein echter deutscher Sachse fährt in seinen wohlverdienten Urlaub und er kommt braungebrannt zurück. Da könnte es ihm passieren, dass der Mob zu Hause den Bus bei der Rückkehr blockiert oder direkt das Haus abbrennt. 

Samstag, 20. Februar 2016

Welcome back: Bat For Lashes

Ui, da kündigt sich ein neues Bat For Lashes-Album an. Das wäre ja schön... oder könnte schön werden. Hier der Vorbote "I do":

Freitag, 19. Februar 2016

Vorhören: Yuck - Stranger things

Yuck ist wieder da! Das neue Album "Stranger things" gibt es dort im Stream.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Musik: Field Music - Commontime

























Einen Tick zu verkopft. 

Im Nordosten Englands scheint man sich zu verstehen. So pflegt Field Music aus Sunderland einen regen Austausch mit The Futureheads aus der gleichen Stadt und Maxïmo Park aus Newcastle. Auch ansonsten hat die Band die im Kern aus den Brüdern David und Peter Brewis besteht wenig Berührungsängste: Grundsätzlich wandeln sie zwischen Indiepop und -rock, 80er-Jahre Pop und Talking Heads-Anleihen sorgen für einen gewissen Drive und auch vor zarten Soul-Einflüssen schrecken die Herren nicht zurück. 

Das führt zu starken Titeln wie "The noisy days are over", "But not for you" und "Trouble at the lights" aber leider auch zu einigen Langweilern auf "Commontime", dem aktuellen und fünften Werk der Band. Während die funkigen Klänge den Einstieg in das Album leicht machen, fesselte es mich nie über die gesamte Spieldauer. Da hätte es dann doch noch einiger zusätzlicher Ideen gebraucht, um die knappe Stunde spannender zu gestalten. 

Das Video zum quirligen Opener "The noisy days are over":


Die aktuelle Tour führt die Band vorerst nur über ihre Heimatinsel und die U.S.A..

"Commontime" klingt nach:

Mittwoch, 17. Februar 2016

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Knife - Silent shout

Das Album hat nun auch schon zehn Jahre auf dem Buckel. Merkt man ihm nicht an. Hier der Titelsong "Silent shout":

Montag, 15. Februar 2016

Musik: Bosse - Engtanz

























Nun ist es passiert... ich stelle Alben vor, deren Werbung mit am Bahnhof begegnet.



Die Welt ist manchmal ungerecht. Ich bin es gegenüber Musikern, die in deutscher Sprache singen. Zwischen radiokompatiblem Pop, Schlager und selbsternannten "Gangsta-Rappern" ist es aber auch häufig unangenehm, nach den zweifellos vorhandenen Perlen zu suchen. So tue ich mich auch schon immer schwer mit Bosse. Irgendwie klang er mit zu gefällig. Spätestens mit seinem Song "Wartesaal" hat er aber an den Grundfesten meiner Zweifel an ihm wackeln können.

Nach dem erfolgreichen Vorgänger "Kraniche" und diversen Preisen inklusive "Bundesvision Song Contest" Sieg ist Bosse die Aufmerksamkeit für sein sechstes Studioalbum "Engtanz" sicher. Musikalisch ist das stellenweise schon arg poprockig. Damit liegt er nicht mehr weit weg von dem von einigen noch immer geschätzten Thees Uhlmann (und das liegt nicht nur an Caspers Gastbeitrag). Und Bosse Texte brauchen sich weder vor Uhlmanns letzten Werken noch vor denen sonstiger deutscher Künstler verstecken. 

"Steine", "Krumme Symphonie" und "Mordor" sind meine Empfehlungen für dieses durchweg gefällige aber trotzdem hörenswerte Album. 

Das Video zu "Steine":


"Immer so lieben":


Bosse live in Deutschland, einige Konzerte sind bereits ausverkauft:
  • 29.02. Mannheim
  • 03.03. München
  • 07.03. Nürnberg
  • 08.03. Karlsruhe
  • 10.03. Saarbrücken
  • 11.03. Mainz
  • 13.03. Berlin
  • 14.03. Dresden
  • 15.03. Erfurt
  • 17.03. Dortmund
  • 18.03. Bremen
  • 19.03. Hamburg
  • 20.08. Braunschweig
  • 24.11. Offenbach
  • 25.11. Köln
  • 26.11. Münster
  • 29.11. Bremen
  • 01.12. München
  • 02.12. Stuttgart
  • 03.12. Hannover
  • 06.12. Berlin
  • 08.12. Leipzig
  • 09.12. Hamburg
Zusätzlich wird er auf diversen Festivals auftreten. 

"Engtanz" klingt nach:

Sonntag, 14. Februar 2016

Politisch motivierte Süßkartoffel

Könnte einer der Kandidaten bei den anstehenden Wahlen sein... errate die Partei...

Samstag, 13. Februar 2016

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: OK Go – Upside down & inside out

Spätestens seit "Here it goes again" sind die Ansprüche an OK Gos Videos hoch. Bei "Upside down & inside out" versuchen sie diesen in der Schwerelosigkeit gerecht zu werden.

Freitag, 12. Februar 2016

Vorhören: Wolfmother - Victorious

Lust auf Rock als hätte es die letzten 40 Jahre nicht gegeben? Hier der Stream zum neuen Wolfmother-Album "Victorious"

Donnerstag, 11. Februar 2016

Musik: Savages - Adore life

























Hart und kühl wie der Arm auf dem Cover

Das Debüt "Silence yourself" der Savages ließ mich 2013 vor allem gespannt auf den Nachfolger zurück. Nun ist "Adore life" da und die Londoner Band sieht es als Kollektion von Liebesliedern. Diese Idee kam mir bei den ersten Durchläufen nicht. Und auch nicht bei den nächsten.

Savages knüpfen musikalisch an ihr erfolgreiches Debüt an. Post Punk mit harten Gitarren, auch eine rohe PJ Harvey höre ich erneut heraus aber unauffälliger wegen der kompromissloseren Gitarren in den übrigen Titeln. 

"Evil", "Adore", "T.I.W.Y.G." und "I need something new" sind meine Favoriten auf "Adore life". Wer "Silence yourself" anstrengend fand, wird es mit "Adore life" schwer haben. Wer auf krachige Musik mit Damengesang steht, dürfte die Platte mögen. 

"Adore":

"The answer":


Im März besucht die Band Deutschland:
  • 03.03. Köln
  • 09.03. Hamburg
  • 10.03. Berlin
  • 11.03. München
"Adore life" klingt nicht wirklich lebensbejahend aber dafür nach:


Mittwoch, 10. Februar 2016

Science Slam im Ulmer Roxy: Are we human or are we cancer



Eine tolle Veranstaltung mit diesen Erkenntnissen:
  • Physiker erklären ihre Welt gerne mit Analogien (Hühner und unvermeidlich The Bug Band Theory) 
  • Die Raumkoordination ist eine Diva und sie möchte belogen werden
  • Entscheidungen kann man durch Theorie noch schwerer machen
  • Japaner sind gar nicht pervers
  • Den Kampf gegen den Krebs gewinnt man mit Grundlagenforschung und die Pharmaindustrie möchte das vereiteln.
Und der Moment des Abends: Auf die Frage nach der praktischen Anwendung der Forschung antwortete der Slammer erbost: "Das ist Grundlagenforschung!"


Bei einigen der Slammer hatte ich den Eindruck, dass sie von Veranstaltung zu Veranstaltung dieser Art tingeln. Gelernt habe ich trotzdem einiges und die Stimmung war super. 

Dienstag, 9. Februar 2016

Konzert aus der Konserve: Sharon van Etten - The All Songs Considered Sweet 16 Party

Einer meiner liebsten Podcasts feierte seinen 16. Geburtstag und einige Gäste gratulierten musikalisch. So auch Sharon van Etten. Ihr Auftritt beginnt bei ca. 3:30:

Samstag, 6. Februar 2016

Freitag, 5. Februar 2016

Musik: Jacob Faurholt - Super glue

























Vielseitig und charmant. 

Zwei Aspekte zu Jacob Faurholts kürzlich veröffentlichtem Album “Super glue” finde ich besonders erwähnenswert:

1. Obwohl der Däne bereits seit mehr als zehn Jahren Musik unter seinem Namen und Crystal Shipsss veröffentlicht, brauchte es einige Alben bis er nun mit dem sechsten Solowerk sein erstes tatsächlich in einem dafür vorgesehenen Studio aufgenommenen vorlegen kann. Das spricht entweder für seinen Enthusiasmus oder für seine eigenen Aufnahmefähigkeiten.

2. Trotz der Möglichkeiten die ihm dieses Studio bot schaffte er es, den meisten seiner neuen Songs einen etwas feineren Schliff zu verpassen ohne jedoch den Charme der gekonnten Fragilität und die liebenswerte Verschrobenheit der früheren Alben zu verlieren.

Und so ist "Super glue" eine liebenswerte Singer/Songwriter-Platte angereicht mit Indiepop, Lo-Fi, Indierock und ein wenig Drone. 

Der indierockige Titelsong, "Future wife", "Sad world" und "One last goodbye" sind für mich die Highlights auf "Super glue". Außerdem zeigen diese vier Titel anschaulich die die Spannbreite von Faurholts Musik. 

Das Video zu "Floating in space":


"Super glue" klingt nach:

Donnerstag, 4. Februar 2016

Fünfbeinschweine

Nein, das ist nicht der Titel eines neuen Til Schweiger-Films. Aber offensichtlich gibt es Schweinshaxen nur im Fünferpack.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Musik: Tindersticks - The waiting room

























Gepflegt aber nie langweilig.

Fast 25 Jahren nach ihrer Gründung erreichen die Tindersticks so langsam das Alter und die gelassene Souveränität, welche sie seit ihrem Debüt verkörpern. Immer thront Stuart Staples erhabene Stimme über den Songs zwischen fragiler Intimität und orchestraler Erhabenheit. Ich tue mich schwer mit der Genre-Bezeichnung "Kammerpop", aber die Tindersticks definieren diese für mich ein Stück weit. 

Während einige ältere Alben durchaus Längen aufweisen machen Staples Vocals, die melancholische Grundstimmung, die vielleicht noch einen Tick orchestraler geraten Arrangements, die schleppende Dynamik und die bereichernden Duette mit starken Frauen aus "The waiting room" ein fast durchgehend überzeugendes Album. 

Sowohl die Tindersticks als auch Staples solo belieferten in der Vergangenheit Filme mit Soundtracks. Für "The waiting room" ging man den umgekehrten Weg und ließ zu allen Songs Kurfilme anfertigen. Das Ergebnis wird als "The waiting room film project" aufgeführt. 

Aus dem homogenen Album stechen "Second chance man", das von einer markanten Bassline geprägte "Were we once lovers", "The waiting room" und das dramatische "We are dreamers" mit Gesang von Jehnny Beths von den Savages hervor. 

Das Video zu "Were we once lovers":


Für "Hey Lucinda" wurde auf Gesang der verstorbenen Lhasa de Sela zurückgegriffen:


Neben einigen Vorführungen des Film-Projekts bietet die Band auch Konzerte:
  • 13.02. Berlin
  • 14.02. Berlin
  • 11.03. München
  • 12.03. Stuttgart
  • 13.03. Köln
  • 14.03. Hamburg
"The waiting room" ist:

Dienstag, 2. Februar 2016

Musik: Tricky - Skilled mechanics

























Trip Hop: Offenbar zeitlos. 

Trickys und Massive Attacks musikalische Geschichten sind eng verwoben. Ende der 80er Jahre war Tricky ein Mitglied des "Wild Bunch" Kollektivs. Daraus ging u. a. Massive Attack hervor. An deren Debüt und dem Nachfolger "Protection" wirkte der als Adrian Nicholas Matthews Thaws geborene Engländer mit. Später startete er mit "Maxinquaye" solo durch. Massive Attack und Tricky stehen seitdem für Trip Hop.

Massive Attack kehrt in diesen Tagen mit der EP "Ritual spirit" und einer Tour zurück. Ein neues Album soll ebenfalls erscheinen. Der Song "Take it there" der EP stellt die erste Veröffentlichung mit Tricky seit 1994 dar:




Fast zeitlich mit der EP erschien ein weiteres Album mit Tricky-Beteiligung. "Skilled mechanics" ist eine Kollaboration mit u. a. DJ Milo, den er bereits seit Wild Bunch-Tagen kennt. Ebenfalls an Bord ist sein Tourdrummer Luke Harris. Tricky war in den letzten Jahren recht einfallsreich, was verschiedene musikalische Konstellationen anging. Doch egal mit wem er musizierte, das Ergebnis war meist unverkennbar. Auch "Skilled mechanics" fügt sich in diese Reihe ein. 

"Beijing to Berlin" mit der chinesischen Rapperin Ivy, "Boy", die überraschend unspektakuläre Version von Stone Sours "Bother" und "Here my dear" hinterließen bei den ersten Durchläufen bleibende Eindrücke bei mir. Daneben gibt es einige unscheinbare Titel so dass "Skilled mechanics" als weiteres gutes aber nicht wirklich durchschlagendes Tricky Werk in meiner Erinnerung bleiben wird.

Das Video zu "Diving away":


"Beijing to Berlin"


Tricky live:
  • 25.02. Köln
  • 26.02. Hamburg
  • 28.02. Frankfurt
  • 29.02. Berlin
"Skilled mechanics" klingt nach:

Montag, 1. Februar 2016

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: PJ Harvey - The wheel

Ja! PJ Harvey ist zurück. Hier der Vorbote des neuen Albums: