Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Hörempfehlung: Deichkind-Niveau weshalb warum

Also wenn ich so ein Album empfehle… dann muss es gut sein. “Niveau weshalb warum” ist einfach geil.

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Dienstag, 27. Januar 2015

Song: The Prodigy-The day is my enemy

Sollte man The Prodigy mal live gesehen haben? Der Titelsong des im März erscheinenden Album “The day is my enemy” macht mir Lust darauf:

The Prodigy werden bei Rock am Ring bzw. Rock im Park Anfang Juni wohl im April in Berlin (11.04.) und Hannover (12.04.) auftreten.

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Montag, 26. Januar 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Aphrodite’s Child-The four horsemen

Zur Erinnerung an Demis Roussos…

Und wer nun an einen The Verve Song denkt… “The rolling people”.

Vorhören: Mount Eerie-Sauna

Mount Eerie ist eigentlich Phil Elvrum (neuerdings Phil Elverum). Es ist bemerkenswert, dass Elverum noch immer als “Ex-The Mikrophones” vorgestellt wird, obwohl er schon zwölf Jahre als Mount Eerie musiziert. Und außerdem das gleiche macht, was er als The Mikrophones getan hat: Als Mastermind ab und zu ein paar Begleitmusiker einbeziehen… aber ansonsten eben sein Ding. Und das hat häufig etwas mit Drone Gitarren und Folk zu tun.

Sechs Alben hat Elverum bereits als Mount Eerie veröffentlicht. Mit blieb vor allem “Wind’s poem” im Gedächtnis.

Anfang Februar wird mit “Sauna” sein siebter Longplayer veröffentlicht werden. Dort gibt es vorab den Stream.

Der Besuch der Website des Künstlers lohnt sich ebenfalls: Elverum gibt sich viel Mühe, die physikalischen Datenträger mit seine Musik kaufenswert erscheinen zu lassen.

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Sonntag, 25. Januar 2015

Song: U2-Every breaking wave

Letztes Jahr sorgten Apple und U2 mit der Verschenkaktion zu “Songs of innocence” nicht nur für positive Reaktionen. Seltsamerweise gefiel mir das Album merklich besser, nachdem ich es mir kaufen durfte (bestätigt die Aussage “Was nichts kostet ist nichts wert.”). Und ich habe es mir öfter angehört als ich ursprünglich erwartet hätte. Besonders “Every breaking wave” entpuppte sich für mich als Hit. Die Band veröffentlichte nun eine von der Albumversion abweichende Single für den Radioeinsatz. Irgendwie würde ich es der Band gönnen, dass er häufig im Radio gespielt wird…

So bot U2 den Song bei Jools Holland dar:

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Samstag, 24. Januar 2015

Schneemannwetter

Offensichtlich erlaubt die Wetterlage den Schneemannbau…

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Freitag, 23. Januar 2015

Konzert: And The Golden Choir im 25 Music in Hannover, 23.01.2015

Das Album “Another half life” hat Dirk vorgestellt. Damit erweckte er mein Interesse und da kam mir der Instore Gig im 25 Music sehr gelegen.

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Tatsächlich ließ sich Tobias Siebert aus der Konserve sprich von Platte bei seinem Auftritt unterstützen. Und das funktioniert gut! Seine ruhigen Songs litten natürlich etwas unter dem Geschäftsbetrieb im Plattenladen, aber das lässt sich bei einem “Instore Gig” wohl kaum vermeiden. Trotzdem wussten er und seine Songs über die 30 Minuten zu begeistern.

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Setlist:

  • Holy diamond
  • My transformation
  • My brothers home
  • Another half life
  • My heaven is lost
  • It’s not my life
  • Angeline

Besonders gut gefiel mir “It’s not my life”. Beeindruckend war auch “Another half life”, welches er stehend im Publikum darbot.

Und dann gab es noch eine Widmung mit goldener Schrift, welche gut zu den goldenen Platten passt.

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Wenn es nun noch mit dem Wohnzimmerkonzert bei Ursula und Dirk klappt…

Donnerstag, 22. Januar 2015

Musik: Sleater-Kinney-No cities to love

SK

Riot grrrl? Punk? Indierock!

Sleater-Kinney ist eine der Bands, von der ich häufiger nach ihrer Auflösung als während ihrer aktiven Zeit gehört habe. Und “gehört” heißt in dem Fall “als Referenz erwähnt”.

Sleater-Kinney wurde 1994 in Olympia, Washington von Carrie Brownstein und Corie Tucker gegründet. Janet Weiss stieß 1997 hinzu. Häufig werden sie im Zusammenhang mit der Riot grrrl Szene erwähnt. Wie bei anderen Indie/Alternative Bands führten Anerkennung und Wertschätzung einiger Kritiker und der Fans nicht zum kommerziellen Durchbruch. Von 1995 bis 2005 veröffentlichte Sleater-Kinney sieben Alben. 2006 legten die Damen das Projekt auf Eis.

Janet Weiss übernahm anschließend für eine Weil die Drums für Conor Oberst, Stephen Malkmus and the Jicks und The Shins. Corin Tucker gründete The Corin Tucker Band und Carrie Brownstein war (mit Weiss) bei Wild Flag aktiv. Außerdem startet sie eine Schauspielkarriere, die ihr mit der Serie “Portlandia” zu breiter Popularität in den USA verhalf.

Doch nach einigen Jahren bekamen die Damen offensichtlich Lust, Sleater-Kinney erneut zum Leben zu erwecken. So kam es zu den Aufnahmen des aktuellen Albums “No cities to love”. Auf diesem klingen Brownstein, Tucker und Weis erneut frech und frisch. Der Gesang ist nicht zu quietschig, Gitarren und Drums sorgen für ständige Wechsel und Impulse. Im Vergleich zum Vorgängeralbum “The woods” klingt Sleater-Kinney einen Tick gesetzter.  Sleater-Kinney ist kaum noch Punk und auch auch mit Riot grrrl hat “No cities to love” wenig zu tun. Das ist einfach nur richtig guter Indierock! Vielleicht erntet die Band nun die Früchte für die Vorarbeit, die vor 20 Jahren begann.

“Fangless”, “Surface envy”, der Titelsong und “No anthems” empfinde ich als Highlights des kraftvollen Albums.

“A new wave”:

“No cities to love” klingt nach:image

Mittwoch, 21. Januar 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Smashing Pumpkings-Being beige

Es gibt stärkere Songs auf “Monuments to an elegy”, aber “Being beige” wird mit einem Video geehrt:

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Dienstag, 20. Januar 2015

Musik: BC Camplight-How to die in the north

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Ein Singer/Songwriter Album unter dem Tarnmantel des Pop.

“Hide, run away” (2005), “Blink of a nihilist” (2007) und nun “How to die in the north”: BC Camplight zeigt mit seinen Albumtiteln, dass er nicht nur die leichten Seiten des Lebens beleuchtet.

BC Camplight war früher B.C. Camplight und eigentlich heißt er Brian Christinzio. Aus New Jersey stammend, verschlug es ihn im Jahr 2003 nach Philadelphia. Dort knüpfte er Kontakt zu The War On Drugs und unterstützte  die Band zeitweise auf der Bühne. Auch an den Aufnahmen zu Sharon van Ettens “Epic” war er als Gast beteiligt.

Eine kleine Lebenskrise trieb ihn 2011 nach Manchester. Für seine Suche nach dem perfekten Popsong ist England als Basis sicher keine schlechter Wahl. Mit einem neuen Label (er selbst nennt nicht nur deshalb John Grant als Referenz) und “How to die in the north” wagt er gut sieben Jahre nach “Blink of a nihilist” einen neuen weitgehend harmonischen schmeichelnden Angriff auf die Zielgruppe.

Wegen Christinzios Stimme und der ein oder anderen Surf Gitarre ist es kaum möglich, “How to die in the north” ohne Verweis auf Brian Wilson zu beschreiben. Sparsame psychedelische Klänge und ein paar rockige Passagen täuschen die ein oder andere Ecke und Kante vor, um auf der anderen Seite durch Souleinlagen abgeschliffen zu werden. Aber im Grunde ist “How to die in the north” ein kristallklares Popalbum. Und kein schlechtes…

“You should have gone to school”, das zuckersüße “Just because I love you”, “Thieves in Antigua” und “Lay me on the floor” sind meine Empfehlungen auf “How to die in the north”.

“Just because I love you”:

“Thieves in Antigua”:

“How to die in the north” ist:image

Montag, 19. Januar 2015

Konzert aus der Konserve: James Vincent McMorrow-Live at the Ace Hotel

Vor einem Jahr lieferte James Vincent McMorrow mit “Post tropical” eine der ersten musikalischen Überraschungen des letzten Jahres. Nun beginnt er 2015 mit einer weiteren: Er verschenkt das 14 Track Live Album “Live at the Ace Hotel”. Das Konzert wurde in Los Angeles aufgenommen und enthält sowohl die neueren Songs als auch den Hit “If I had a boat” seines Debüts.

Den Download gibt es auf der McMorrows Website.

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Sonntag, 18. Januar 2015

Fliegen mit Patrick Stewart

Patrick Stewart imitiert die lästigsten Flugpassagiere. An seinem komödiantischen Talent kann er noch arbeiten. Das ändert aber nichts daran, dass es solche Flugpassagiere gibt…

Freitag, 16. Januar 2015

Musik: Katzenjammer-Rockland

KJ

Stimmungsvoller Katzenjammer aus Norwegen.

Üblicherweise verbinde ich mit Country eher Amerika als Skandinavien. Doch mit “My silver lining” kam mein letztjähriger Lieblingssong mit Country-Einschlag von First Aid Kit aus Schweden und dieses Jahr legt die norwegische Band Katzenjammer mit “Old de Spain” ebenfalls einen starken Titel aus dieser Richtung vor.

Katzenjammer wurde vor zehn Jahren von norwegischen Musikstudentinnen in Oslo gegründet. “Katzenjammer” hat Eingang in die norwegische Sprache gefunden und steht sinngemäß für “Katzenmusik”. Als Inspiration für den Bandnamen diente die Comicreihe “Katzenjammer Kids”.

Über die Alben “Le pop” im Jahr 2008 sowie “A kiss before you go” (2011),  Auftritte in diversen TV Shows und als Support für Kaizers Orchestra erspielten sich die vier Musikerinnen in ihrer Heimat eine treue und stetig wachsende Fangemeinde.

Vielleicht liegt es am Bandnamen, dass Katzenjammer mit “A kiss before you go” auch den Sprung in die deutsche Alben Top 10 schaffte. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch das dritte Album “Rockland” in Deutschland eine stattliche Anzahl von Käufern erreichen würde.

Zumal über den Namen hinaus auf die Musik der Damen sehr gefällig daherkommt. Im Vergleich zu den Vorgängeralben kümmerten sich die Damen verstärkt selbst um das Songwriting. Nach individuellen Reisen um die Welt zu diesem Zweck konnte die Band aus 83 Songs elf auswählen und so ein wirklich nettes Album zu Stande bringen. Zwischen Country, Folk, Pop, Indiepop, etwas Indierock und auch etwas Balkanflair ist “Rockland” abwechslungsreich geraten. Die stimmungsvollen und –aufhellenden Titel kommen zu dieser trüben Jahreszeit gerade recht.

Besonders gut gefallen mir “Old de Spain”, “Curvasious needs”, “Lady Grey”, “Flash in the dark” und “Bad girl”. Und “Oh my god”, weil es etwas aus dem Rahmen fällt.

“Lady Grey” live im Morgenmagazin:

Katzenjammer live auf größeren Bühnen:

  • 04.03. Köln
  • 05.03. Dresden
  • 06.03. Berlin
  • 07.03. Bielefeld
  • 09.03. Hamburg
  • 10.03. Mannheim
  • 18.03. Zürich
  • 19.03. Wien
  • 21.03. Wiesbaden

Im Juni wird die Band auf den “Hurricane” / “Southside” Festivals vertreten sein. 

“Rockland” klingt nach:

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Donnerstag, 15. Januar 2015

Vorfreude: Eels-Royal Albert Hall

EELS Royal Albert Hall Albumcover

Letztes Jahr hätte ich gerne die Tour der Eels besucht. Leider hatte der eigenwillige Mark Oliver Everett seine Termine wieder nicht auf meine abgestimmt und so musste ich leider passen.

Als Entschädigung wurde aber das Konzert der Band in der Royal Albert Hall konserviert und am 10.04. als Do-CD/DVD und 3LP/DVD veröffentlicht werden.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Die 28 Titel sollten einen guten Eindruck des (verpassten) Konzerts bieten.

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Mittwoch, 14. Januar 2015

Vorhören: Sleater-Kinney-No cities to love

20 Jahre nach dem Debüt und zehn Jahre nach “The woods” ist die Zeit offenbar reif für ein neues Album der Damen von Sleater-Kinnney. “No cities to love” heißt es und dort gibt es den Stream.

Dienstag, 13. Januar 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Prodigy-Nasty

Seit The Prodigys Comeback Album “Invaders must day” sind auch schon wieder 6 Jahre vergangen. Heute erscheint die neue Single “Nasty”, hier das Video dazu:

Am 27.03. wird das neue Album “The day is my enemy” erscheinen und neues Futter für die Gigs bieten. Wer die Veteranen live erleben möchte, sollte zu “Rock am Ring” (erstmals in Mendig) oder “Rock im Park” pilgern.

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Montag, 12. Januar 2015

Musik: Panda Bear-Panda Bear meets the Grim Reaper

PB

Für Electro gar nicht so langweilig.

Pandabären sind Einzelgänger. Nur in der Paarungszeit ändern sie diese Einstellung kurzzeitig. Ansonsten zeigen vor allem die weiblichen Tiere ein ausgeprägtes Territorialverhalten.

Panda Bear wurde nicht unter diesem Namen geboren sondern als Noah Benjamin Lennox. Da er auf seine ersten eigenen Tapes gerne Pandabären malte, war der Weg zu seinem Künstlernamen nicht mehr weit. Dieser Panda Bear ist aber nur zweitweise ein Einzelgänger, wohl fühlt er sich auch als Teil der Band Animal Collective. Mit dieser veröffentlichte er schon einige von Kritikern gelobte Alben, so z. B. Merriweather Post Pavilion im Jahr 2009. Panda Bear zeigt zudem Eigenschaften eines Zugvogels: Er hat seinen Wohnsitz von Baltimore, Maryland nach Lissabon verlagert. Auch bezüglich der Veröffentlichung seiner Musik emanzipiert Panda Bear sich mit “Panda Bear meets the Grim Reaper” ein Stück weit von Animal Collective: Es erscheint nicht auf deren eigenem Paw Tracks Label sondern auf Domino Records.

Auch sein fünftes Album “Panda Bear meets the Grim Reaper” als Panda Bear nahm Lennox nicht komplett alleine auf. Maßgeblich unterstützt wurde er von Peter Kember (u. a. Gründer von Spacemen 3 und Produzent von MGMTs “Congratulations”) aka Sonic Boom, der bereits auf dem Vorgänger “Tomboy” seine Finger im Spiel hatte.

In der Vergangenheit konnte ich die verbreitete Begeisterung für Animal Collective und Panda Bear (vor allem das hochgelobte “Person pitch” aus dem Jahr 2007) nicht nachvollziehen. Das klang mir dann doch zu steril, zu monton oder auch mal zu wild gemischt. Es mag an meiner Wahrnehmung und / oder an der Entwicklung liegen: “Panda Bear meets the Grim Reaper” weiß mir durchaus zu gefallen. Songs wie “Sequential circuits”, “Mr Noah”, “Davy Jones’ locker”, “Butcher baker candlestick maker” und “Boys latin” zeigen doch einige packenden Momente und eine nennenswerte musikalische Spannbreite. An einigen Stellen ist “Panda Bear meets the Grim Reaper” einen Tick zu dreampoppig geraten, aber vielleicht benötigen echte Electro Fans ja solche Ruhephasen.

Das Video zu “Boys latin”:


Panda Bear - Boys Latin (Official Video) von domino

Und das zu “Mr Noah”:


Panda Bear - Mr Noah (Official Video) von domino

Am 10.03.2015 wird Panda Bear in Berlin auftreten.

“Panda Bear meets the Grim Reaper” ist:

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Wochenstart

Im Zug sitzen, der in einen “Personenunfall” verwickelt ist und nun auf einen Zug hoffen, der mich und ca. 300-400 weitere Reisende aufnimmt. Blöd.

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Sonntag, 11. Januar 2015

Buch: Ivonne Lamazares-Sugar island

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Nur für Kuba Fans

Manchmal bestelle ich mir Bücher, die ich eigentlich nie lesen würden. “Sugar island” von Ivonne Lamazares ist ein solches Experiment. Es ging schief.

Hat man ein Bild von Kuba, findet man in “Sugar island” einiges wieder und das kann ein Stück weit über den Rest hinwegtrösten. Tapfer habe ich das Buch bis zur letzten Seite gelesen. Ich würde es nicht wieder tun. Mehr möchte ich zu “Sugar island” gar nicht schreiben.

Samstag, 10. Januar 2015

Zeitnah

Da war ein Ministerium auf Zack:20150110_18280620150110_182955

Freitag, 9. Januar 2015

Musik: Archive-Restriction

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Unentschlossen.

Neue Alben fasse ich in Playlisten zusammen und lasse sie dann in einer Reihe “durchlaufen”. Dabei fallen mir besonders gute sowie schlechte Songs auf und meist merke ich auch, dass ein neues Album beginnt. Dann schaue ich auf das Display um zu erfahren, wer mich nun beglückt.

“Restriction” brachte mich aus dem Konzept. Sowohl durch die Songs zwischen Electro, Indierock und Pop als auch durch den Gesang vermutete ich gleich mehrere Alben gehört zu haben. Aber doch war es einzig und allein das zehnte Album der Londoner Band Archive.

1994 gegründet lässt sich diese eher als Kollektiv denn als Band beschreiben. Schon das letztjährige Album “Axiom” war eine Herausforderung für den Hörer, aber zumindest war ein roter Faden erkennbar. Diesen vermisse ich auf “Restriction”. Auch die drei zeitgleich veröffentlichten Singles “Feel it”, “Black & blue” und “Kid corner” zeugen von einer gewissen Orientierungslosigkeit. Vielleicht hätten Archive ein paar Restriktionen während der Aufnahmen gut getan.

“Ride in squares” und “Kid corner” sind mir die liebsten Songs auf “Resctriction”.

Das Video zu “Feel it”:

Eines zu “Black & blue”:

Und das zu “Kid corner”:

2015 tourt die Band ausgiebig:

  • 27.02.2015 Dortmund
  • 28.02.2015 Bremen
  • 01.03.2015 Hamburg
  • 03.03.2015 Bielefeld
  • 04.03.2015 Köln
  • 05.03.2015 Frankfurt
  • 08.03.2015 Wien
  • 20.03.2015 Erlangen
  • 21.03.2015 Karlsruhe
  • 22.03.2015 München
  • 23.03.2015 Leipzig
  • 24.03.2015 Berlin

“Restriction” klingt nach:

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Donnerstag, 8. Januar 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Marilyn Manson-Cupid carries a gun

Ich hätte Lust auf ein gutes Marilyn Manson Album. Ob mir dieser Wunsch durch “The pale emperor” erfüllt werden wird? Hier das Video zum Song “Cupid carries a gun”:

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Mittwoch, 7. Januar 2015

St. Vincent über David Bowie

Aus Anlass der David Bowie Ausstellung in Chicago wurde St. Vincent interviewt. Das Thema ist eigentlich egal, denn St. Vincent ist auch im Interview klasse.

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Dienstag, 6. Januar 2015

Musik: Adult Jazz-Gist is

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Lockerleicht und vertrackt zugleich. Toll.

Man sollte sich vom Namen der Band aus Leeds nicht abschrecken lassen: Adult Jazz klingt wesentlich mehr nach einer verspielten Indiepop Gruppe als nach einer erwachsenen Jazz Combo.

Das Debüt “Gist is” erschien 2014 und lässt sich entweder als Genre Mix aus Indiepop, Folk, Postrock, Kammmerpop, Wold Music und auch Jazz beschreiben oder mit einer langen Liste an Referenzbands: Beta Band, Dirty Projectors, Björk, Sigur Rós, Bon Iver und Wild Beasts.

Pitchfork meint treffend:

Ultimately, the primary appeal of Adult Jazz’s music is in its unique and playful syntax, which is neither indulgently collage-like or remotely predictable. Their sound is not revolutionary, but nonetheless wholly distinctive—and nowadays, this seems a hard bargain for any rock band to strike. Gist Is is full of clever turns of musical and lyrical phrase which will dispel possible accusations of self-indulgence and pretension, and somehow, within just a few listens, it becomes easy to enjoy this unusually paced album of so few easy hooks, and so many seemingly insignificant words.

Besonders empfehle ich die Songs “Hum”, “Am gone”, “Pigeon skulls”, “Spook” und “Idiot mantra”. Also fast alle Songs des Albums…

Das Video zu “Am gone”:

Und das zu “Springful”:

Im Jahr 2011 konnte die Band recht unbemerkt den Song “Dayhole” auf einem Dach darbieten. Vielleicht erregen sie in ein paar Jahren ähnlich viel Aufmerksamkeit wie damals diese Herren:

“Gist is” klingt nach:

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Montag, 5. Januar 2015

Musik: Katzenjammer-Lady Grey

“Katzenjammer” beschreibt die Musik der norwegischen Band Katzenjammer nicht treffend. Ihr 2011er Album “A kiss before you go” war in Deutschland sogar recht erfolgreich. Mitte Januar wird der Nachfolger “Rockland” erscheinen und vorab gibt es den Song “Lady Grey”:

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Sonntag, 4. Januar 2015

Musik: Soen-Tellurian

ST

Das beste Tool Album, welches Tool 2014 nicht gemacht hat?

2014 war ein weiteres Jahr ohne neues Tool Album. Man muss befürchten, dass in Zukunft nicht mehr fünf Jahre sondern eine ganze Dekade zwischen der Veröffentlichung von Tool Alben liegen wird.

Schon 2012 bot die amerikanisch-schwedische Band Soen mit ihrem Debüt “Cognitive” eine akzeptable Ersatzdroge an. Mit Mitgliedern von Opeth, Testament und Willowtree sprach man damals sogar von einer “Supergroup”, die zweifellos auf einige Erfahrungen im Bereich Prog / Post Metal zurückgreifen konnte.

2004 angedacht, fand die Band 2010 zu ihrem ersten beeindruckenden Line up. Das Debüt “Cognitive” war bereits ein starkes Statement. Umbesetzungen am Bass und die gewonnene Routine haben Soen offensichtlich nicht geschadet. Joel Ekelöfs harmonischer und vor Hall triefender Gesang umspielt die Gitarrenlinien und vor allem die prägenden Drumparts auf “Tellurian”. Trotz aller Härte und Tiefe klingt das stellenweise unglaublich harmonisch und eingängig. Ich bin gespannt, ob Tool tatsächlich 2015 oder zumindest 2016 mit einem neuen Werk aufwarten kann oder ob ich mich statt dessen auf das nächste Soen-Album freuen soll.

Ein aktuelles und in Deutschland abspielbares Video konnte ich nicht finden, daher gibt es hier “Savia” vom Debüt:

Im März wird Soen deutsche Bühnen unsicher machen:

  • 12.03. Oberhausen
  • 24.03. Nürnberg
  • 25.03. Berlin
  • 26.03. Hamburg

“Tellurian” klingt nach:

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Samstag, 3. Januar 2015

Musik: Jamie T-Carry on the grudge

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Überraschend.

Jamie T hatte ich schon fast vergessen. Sein Debüt “Panic preventation” sorgte 2007 für Aufmerksamkeit. 2009 legte er mit dem Album “Kings & Queens” und drei EPs nach. Nur klappte es nicht mehr so mit der Aufmerksamkeit, zumindest bei mir. Im September 2014 wagt er mit “Carry on the grudge” einen neuen Anlauf.

Auf seinem dritten Album ersetzt der Londoner seine auf den ersten Alben zelebrierte Unbeschwertheit durch Souveränität: Er klingt gereift, vielseitig und ab und zu gar tiefsinnig. Musikalisch bewegt er sich hauptsächlich zwischen Indierock, Singer/Songwriter und Pop. Etwas Hip Hop und Electro sorgen für willkommene Würze. “Carry on the grudge” ist das richtige Album zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere. Eine weitere Platte im Stile von “Panic preventation” oder “Kings & Queens” hätte ich ihm nicht abgekauft.

Die Titel “Don’t you find” (irgendwo zwischen The Streets und Arctic Monkeys), “Trouble” und “Rabbit hole” gefallen mir besonders. Der Mittelteil des Albums ist mit “The prophet” und “Mary Lee” etwas sehr ruhig geraten.

Das Video zu “Don’t you find”:

Im Februar 2015 wird Jamie T durch Deutschland touren:

  • 09.02. Berlin
  • 10.02. Hamburg
  • 11.02. Köln

“Carry on the grudge” klingt nach:

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Freitag, 2. Januar 2015

Buch: Ole Albers-Alstervergnügen

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Unfug.

Ole Albers hat mindestens sieben Freunde. Diesen haben sein Buch “Alstervergnügen” bei Amazon mit positiven Bewertungen und Kommentaren bedacht. Man muss schon hoffnungsloser Hamburg-Fan sein um sich darüber zu freuen, dass man die Orte der an den Haaren herbeigezogenen Handlung kennt. Und vor allem muss man den Erzählstil des Jungautors komplett ausblenden.

Auf der Habenseite sind das bunte Cover und die Tatsache, dass man das Buch als Prime Kunde kostenlos leihen kann zu verbuchen.

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Donnerstag, 1. Januar 2015