Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Son Lux-Lost it to trying

Auf den Stream des neuen Son Lux-Albums “Lanterns” hatte ich bereits verwiesen. Nun gibt es noch das Video zum Song “Lost it to trying” hinzu:

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Mittwoch, 30. Oktober 2013

“Purchasing process pa”

Bezweifelt jemand, dass die Amerikaner bezüglich Waffen “besonders” sind? Einfach mal nach “purchasing process pa” suchen…

Und ich wollte wirklich nur herausfinden welche Bedeutungen die Abkürzung “PA” in einem üblichen Einkaufsprozess hat! Werden in Pennsylvania ausschließlich Waffen gekauft?

Dienstag, 29. Oktober 2013

Musik: Nils Petter Molvær & Moritz von Oswald-1/1

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Die Kombination zweier musikalischer Grenzgänger.

Moritz von Oswald ist ein Urenkel Otto von Bismarcks und in den 80er Jahren trat er mit der Band Die Doraus und die Marinas in Erscheinung. Darüber hinaus hat er sich bereits seit den 90er Jahren einen Namen als mininal Techno- und Dub-Produzent gemacht. Gemeinsam mit Mark Ernestus betreibt er das Label Basic Channel.

Nils Petter Molvær ist ein norwegischer Trompeter, dessen Musik häufig mit dem Label “Jazz” versehen wird. Richtig stark sind seine Alben, wenn er mit elektronischen Rhythmen experimentiert. Besonders gut gelang ihm dies bei seinem Solo-Debüt “Khmer”. Aber auch mit dem rockigen “Baboon moon” konnte er mich 2011 überzeugen.

Nils Petter Molvær und Moritz von Oswald veröffentlichten gemeinsam das Album “1/1” und wenig überraschend kombinieren sie darauf weitgehend sparsame Elektrorhythmen und Petters stellenweise hypnotische Trompetenklänge. Über weite Teile des Album klingt das verträumt und für den ein oder anderen Hörer vermutlich auch einschläfernd. Doch besonders die Songs “Development” (in beiden auf “1/1” enthaltenen Versionen) und “Future” zeigen, welche Intensität diese Musik in sich birgt. Gerade weil sich beide Musiker gerne auf reduzierte Musik zurückziehen lassen sie sich gegenseitig genug Raum. Das “Live” im Studio aufgenommene Resultat dürfte sowohl offene Jazz-Freunde als auch Kenner minimalistischer Elektrorhythmen neue Horizonte eröffnen. 

Gerne verweise ich hier auf den Promotiontext von “Beats International”:

Auf emotionaler Ebene ist die hier entstandene Musik, wie Moritz von Oswald sie beschreibt, „Noirmusik“, Traummusik, geschrieben für die Phantommelodie im Kopf, die bleibt, wenn die Musik bereits verhallt ist, und nur mehr die Geräusche der dunklen Großstadt zu hören sind. Oder durchaus funktional gesehen: Musik für Bars, für Fahrten im Nachtzug und über die menschenleere Autobahn.

Im Rahmen der Plattenladenwoche erschien “1/1” in limitierter Auflage als Doppel-LP mit Download-Code.

“Development”:

Nils Petter Molvær ist im November mit Johannes Enders in Deutschland unterwegs:

  • 09.11. Bochum
  • 10.11. Ravensburg

“1/1” klingt nach:

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Montag, 28. Oktober 2013

Vorhören: Midlake-Antiphon

Midlake zähle ich zu den “harmoniesüchtigsten” Bands der Welt. Deren neues Album “Antiphon” gibt es dort als Stream.

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Sonntag, 27. Oktober 2013

Kein perfekter Tag

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Samstag, 26. Oktober 2013

Listenliste

Bestenlisten finde ich toll. Gerade bin ich auf eine nahezu unerschöpfliche Quelle beim NME gestoßen. Musikgeschmack haben die Briten…

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Freitag, 25. Oktober 2013

Version wars: Chris Cornell vs. U2 & Metallica

Chris Cornell hat mit einigen seiner Werke schon bewiesen, dass er vor nichts zurückschreckt… und offensichtlich auch nicht vor einem Zweifrontenkrieg mit U2 und Metallica.

Hier seine Version von “One”:

Und im Vergleich die von Metallica:

Und eine von U2:

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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Die spinnt, die Inflation

Mein erster Band mit Asterix-Abenteuern kostete 5,30 DM.

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Morgen wird “Asterix bei den Pikten” zum Preis von 6,50 € erscheinen. Es gibt definitiv schlechtere Anlageformen!

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Dienstag, 22. Oktober 2013

Konzert aus der Konserve: Daughter-Tiny Desk Concert

Das Album “If you leave” der Londoner Band Daughter hat mir gefallen. Am Tiny Desk gewinnen diese Songs sogar noch etwas an Wirkung:

  • Youth
  • Landfill
  • Tomorrow

Dort gibt es den Audiodownload und den Videostream. Den Videopodcast gibt es über den bekannten Weg.

Montag, 21. Oktober 2013

Vorhören: Son Lux-Lanterns

Son Lux ist “gelernter” Musiker. Entsprechend souverän spielt er mit den Genres. Auf “At war with walls & mazes” gefiel mir das gut und stellenweise fühlte ich mich gar an UNKLEs “Psyence fiction” erinnert. Nun erscheint mit “Lanterns” das dritte Album des Amerikaners und ich bin gespannt. Dort gibt es “Lanterns” als Stream.

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Sonntag, 20. Oktober 2013

Das will man gar nicht sehen

Ja, das Bild ist unscharf. Aber das Elend möchte man nicht scharf sehen: 2* Helene Fischer, Andrea Berg, Beatrice Egli, Santiano und als kleiner Lichtblick Casper. Kaufen Menschen mit Musikgeschmack keine Tonträger mehr?

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Samstag, 19. Oktober 2013

Guter Grund

Na wenn das mal kein guter Grund für eine Verspätung ist:

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Freitag, 18. Oktober 2013

Musik: Pearl Jam-Lightning bolt

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Entmystifzierung auf hohem Niveau.

Vielleicht war die in der Phase nach den ersten Erfolgen zelebrierte Verweigerungshaltung der Grundstein für die nun bereits fast 25 Jahre andauernde Karriere Pearl Jams. Immerhin ereilte die Band nicht das Schicksal anderer Protagonisten der Grunge-Welle und der in Facebook dokumentierte Enthusiasmus einiger Fans lässt mich regelmäßig ehrfürchtig staunen. Viele der nun bereits zehn Studioalben entzogen sich auch in meiner Wahrnehmung gewöhnlichen Regeln und Wertungen. Doch über die Jahre, mit der Versöhnung mit einigen der gängigen Marktmechanismen und nicht zuletzt auch wegen des starken Albums “Backspacer” kam es zu einer Entmystifizierung Pearl Jams.

Inzwischen ist Pearl Jam einfach eine der besten Rockbands und das zehnte Werk “Lightning bolt” erfüllt im Kern seine Zwecke: Aufmerksamkeit erregen und Futter liefern für die intensiven Konzerte. Das Album beginnt recht (punk)rockig um sich danach mit einigen Balladen als durchaus altersgerecht für Musiker um die 50 zu entwickeln und die ganze Spanne zwischen “wild” und “gefühlvoll” abzudecken. Trotz ähnlicher Ausrichtung kann die aktuelle Platte mit “Backspacer” nicht ganz mithalten aber kein Hörer dürfte enttäuscht zurückgelassen werden.

Die ersten drei Songs, “Pendulum” und “Swallowed whole” sind meine Favoriten auf “Lightning bolt”.

Mit Videos steht die Band nicht mehr auf Kriegsfuß. Hier das zu “Mind your manners”:

“Lightning bolt” ist:

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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Finnland in einem Song

Wahlweise 10 Minuten

Eine Stunde (Mein Favorit)

Fünf Stunden

Toll auch als Kanon…

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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Konzert aus der Konserve: Okkervil River-Tiny desk concert

Okkervil River an Bob Boilens Schreibtisch mit diesen Songs aus dem Album “The silver gymnasium”:

  • On a balcony
  • Pink slips
  • Down down the deep river

Dort.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Normale Prominente

So könnten einige Prominente als “normale Leute” ausschauen.

Montag, 14. Oktober 2013

Vorhören: Poliça-Shulamith

Das Debüt “Give you the ghost” konnte mich nicht vollends überzeugen. Aber ich lasse mich gerne vom Nachfolger “Shulamith” positiv überraschen. Dort gibt es den Stream vorab.

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Samstag, 12. Oktober 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Heymoonshaker–Colly drop

Stark:

Die EP “Shakerism” wird am 22.10. erscheinen.

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Freitag, 11. Oktober 2013

26 Überraschungen

Ja haben wir denn schon Weihnachten?

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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die Bahn ist… (5)

… sicher. Als ich meinen Sitzplatz einnahm stand auf dem Platz nebenan ein einsamer Rucksack. Nach ca. 30 Minuten wurde mir diese Tatsache bewusst. Da ich kein Ticken hörte und ich keine Lust hatte auf “wir bleiben jetzt so lange stehen bis die Polizei den Sachverhalt geklärt hat” beließ ich es dabei. Andere Fahrgäste sahen es wohl anders und informierten die Zugbegleiter. Ich habe noch nie jemanden eine Tasche so energisch auspacken sehen…

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Konzert aus der Konserve: Volcano Choir @ 9:30 Club in Washington, 12.09.2013

Aktuell ist unsicher, ob Justin Vernon als Bon Iver neue Musik veröffentlichen wird. Statt dessen ist er mit dem Volcano Choir unterwegs. Hier ein Mitschnitt des Konzerts in Washington.

Dort gefunden.

Will nach Hause

Was soll die Aufregung? Er ist ein Alien und hat sich ein Raumschiff bauen lassen um gen Himmel nach Hause aufzusteigen.

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Dienstag, 8. Oktober 2013

“Englisch” ist relativ

Da schaue ich seit Jahren TV Serien in der englischen oder amerikanischen Originalversion um auch Dialekte einigermaßen verstehen zu können. Doch nach “The Wire”, “Dexter” und “The Sopranos” muss ich mein Englisch wohl erst einmal mit ein paar Jane Austen-Filmen aufpolieren…

Montag, 7. Oktober 2013

Download: The Boxer Rebellion-I fell in love

Das Album “Promises” konnte mich nicht begeistern. Aber der nachgeschobene Song “I fell in love” ist hörenswert. Dort gibt es ihn als Download gegen eine E-Mail Adresse.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Musik: Kakkmaddafakka-Six months is a long time

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Regen? Herbst? Egal dank Kakkmaddafakka.

Über die Auswirkungen von Künstlernamen auf Verkaufszahlen lässt sich viel spekulieren und wenig nachweisen. Daher stelle ich nun einfach mal die Behauptung auf, dass die norwegische Band Kakkmaddafakka durch ihre Namenswahl einige potentielle Hörer abschreckt. Obwohl man hinter dem Namen allerlein Unsinn vermuten könnten liefert die 2004 gegründete Band auf ihrem dritten Album “Six months is a long time” tatsächlich weitgehend eingängigen Indiepop ab. Anleihen aus anderen Genres wie Reggae und Hip Hop sorgen für Abwechslung.

Produziert wurde “Six months is a long time” von Erlend Øye, der u. a. als The Whitest Boy Alive und ein Teil der Kings Of Convenience bekannt wurde.

Auch das Video zum Song “Someone new” belegt, dass sich Kakkamaddafakka vom regnerischen Wetter ihrer Heimatstadt Bergen nicht die Stimmung vermiesen lassen:

Besonders gut gefallen mir der vergleichsweise lässige Song “Never friends”, “Bill Clinton”, “Young” und “Someone new”.

Die Live-Shows der Band sollen ein Erlebnis sein. Einige Gelegenheiten zur Überprüfung dieses Rufs bieten sich in den nächsten Tagen:

  • 06.10. Bochum
  • 07.10. Frankfurt
  • 09.10. Köln
  • 11.10. München
  • 12.10. Stuttgart
  • 13.10. Erlangen
  • 14.10. Mannheim
  • 16.10. Oldenburg
  • 17.10. Hamburg
  • 19.10. Berlin

“Six months is a long time” klingt nach:

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Samstag, 5. Oktober 2013

Musik: Turin Brakes-We were here

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Unspektakulär. Aber gut.

Die 1999 von Olly Knights und Gale Paridjanian gegründeten Turin Brakes starteten sehr verheißungsvoll: Das Debüt “The optimist LP” mit seinen Balladen und seiner entwaffnend ruhigen Grundstimmung wurde sowohl vom Publikum als auch von Kritikern geschätzt. Damals wurde die Band dem “New acoustic movement” zugerechnet. Doch schon bald verließ sie diesen Pfad. Mit den folgenden Alben lotete die Band ihre Grenzen aus. “JackInABox” stellte den Tiefpunkt dar. “Outbursts” im Jahr 2010 erreichte nicht ganz die Qualität von “Ether songs” oder gar des Debüts, aber markierte eine Besinnung auf die Stärken der Band.

Und diese kommen auch auf dem sechsten Album “We were here” zur Geltung. Einige Songs (z. B. “Goodbye”) könnten am Pfadfinder Lagerfeuer funktionieren  während Titel wie “Dear dad” als Rocknummer durchgehen. So wird der Eintönigkeit eines reinen Akustik-Albums entgegengewirkt ohne auf Melodien und ruhigere Momente zu verzichten. “Time and money”, “Dear dad”, “Stop the world” und “Sleeper” erscheinen mir bislang als die Höhepunkte des gefälligen und abwechslungsreichen Albums.

Wegen der bekannten Beschränkungen gibt es hier kein offizielles Video sondern eine Live-Aufnahme des Songs “Guess you heard”:

Die Band auf Tour:

  • 03.12. Berlin
  • 04.12. Bremen
  • 05.12. Münster
  • 07.12. Köln
  • 08.12. Frankfurt
  • 09.12. Stuttgart
  • 10.12. München

“We were here” klingt nach:

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Donnerstag, 3. Oktober 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: These New Puritans-Elvis

EPs fallen bei mir häufig durch das Raster. Daher hatte ich bislang diesen Song der “Elvis E. P.” nicht auf dem Schirm:

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Mittwoch, 2. Oktober 2013

NSFT

Merken: Einige Sopranos-Episoden sind wirklich NSFT (“Not safe for trains”). Aber die Sitznachbarn sollen halt bei den wenigen Pole Dance-Szenen wegschauen… ich schaue ja auch demonstrativ aus dem Fenster.

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Dienstag, 1. Oktober 2013

Leistungsgerecht

Ein Zug fällt aus. Der Alternativzug ist voll bis unter das Dach und außerdem steht er jetzt weitgehend nutzlos rum, weil er wegen eines anderen kaputten Zugs nicht fahren kann.

Wie hoch die Fahrpreiserhöhung mit dem Winterfahrplan wohl ausfallen müsste, wenn die Züge auch noch regelmäßig nach Plan und ohne Pannen fahren sollten?

Update: Inzwischen ist der Zug nicht mehr so voll, da ständig Fahrgäste in andere ebenfalls wartende Züge geschickt werden. Jetzt wird es kalt im Wagen…

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Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen, dann nicht auf Youtube aber nun auf Vevo

Wegen einer ausbleibenden Einigung zwischen GEMA und Google / Youtube ist Deutschland bezüglich Zugang zu Musikvideos im Internet ein Entwicklungsland. Nun gibt es über die Vevo anscheinend eine Annäherung. Mir kommt das gelegen, so kann ich doch noch ein Mark Lanegan-Video zu seinem aktuellen Album “Imitations” nachliefern: “I’m not the loving kind”