Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Comedians in cars getting coffee

Alle Seinfeld-Folgen gesehen und Entzugserscheinungen? Dann hilft vielleicht Jerry Seinfelds Web Comedy Serie. Darin stellt er jeweils einen Oldtimer vor und fährt mit diesem und einem Prominenten Kaffee trinken. Die erste Episode konnte mit Larry David aufwarten. Auch Ricky Gervais und Michael Richards waren in der ersten Staffel mit von der Partie. Sehenswert.

Star Wars–“The next generation”

Na da bin ich ja gespannt auf 2015. Die Investition dürfte sich auszahlen.

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Dienstag, 30. Oktober 2012

Sandy ist schuld

Automatische E-Mail Antwort: “I have no power today thanks to Sandy and  will therefore have very limited access to email.“

Montag, 29. Oktober 2012

Und der direkte Vergleich…

… zwischen Nord- und Süddeutschland:

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Sonntag, 28. Oktober 2012

Ein goldenes Wochenende später…

… sieht das

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nun so aus

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Aber wer braucht Blätter auf den Bäumen wenn der Himmel blau ist?

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Freitag, 26. Oktober 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Machine Head-Imperium

Bald erscheint das Album mit dem selbsterklärenden Titel “Machine Fucking Head Live”. Mit dabei ist “Imperium” und dort gibt es das Video dazu.

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Donnerstag, 25. Oktober 2012

Musik: The Chevin-Borderland

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An der Grenze zwischen gutem Geschmack und Radiomusik.

Wäre ich eine Band und würde mich nach der von The Chevin praktizierten Namenskonvention benennen, hieße ich wohl “Malberg”. The Chevin kommt aus der Nähe von Leeds, besteht aus vier Jugendfreuden, die sich 2010 als Band outeten und nun ihr Debüt veröffentlichten. 

Keane und The Killers überzeugten mich jeweils nur mit ihren Debütalben. Seitdem unternehmen beide Acts Anstrengungen, eben nicht zu sehr nach dem jeweils erfolgreichen Erstlingswerk zu klingen. Das müssen sie auch nicht, denn mit The Chevin hat sich ein dankbarer Resteverwerter gefunden. Mit lupenreinem Poprock werfen die Jungs dort ihre Angel aus, wo Coldplay, U2 und Snow Patrol bereits mit großen Schleppnetzen unterwegs waren. Songs wie “Champion” und der Titelsong sind zweifellos gefällig und einige der Melodien auf “Borderland” schmeicheln fast jedem Ohr. Hits können die Jungs, fehlen nur noch Eigenständigkeit, Ecken und Kanten. 

“Champion”:

Live-Sporen verdiente sich die Band bereits als Support Act für Franz Ferdinand, White Lies, The Airborne Toxic Event und The Pigeon Detectives. Demnächst wagt sich sie sich auf deutschen Bühnen:

  • 16.11. Köln
  • 17.11. München
  • 18.11. Berlin
  • 19.11. Frankfurt
  • 20.11. Hamburg

“Borderland” klingt nach:

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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bahn Pasch

Wenn man über die Reservierung in zwei aufeinanderfolgenden Zügen (ich hoffe mal, dass es mit der “Aufeinanderfolge” heute klappt) jeweils die gleiche Platzbezeichnung erwischt, ist das wohl ein “Bahn Pasch”. Die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses ist noch geringer als die, aktuell eine pünktliche Bahnverbindung zu erwischen…

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Dienstag, 23. Oktober 2012

Musik: Andy Burrows–Company

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Nun hat sich Andy Burrows von Razorlight emanzipiert.

Wer Andy Burrows sagt, muss notgedrungen auch noch immer Razorlight denken. Deren Drummer war er von 2004 bis 2009. Doch seit 2009 ist er Gastdrummer bei We Are Scientists und außerdem hat er schon mehr Alben Solo oder “Fast-Solo” veröffentlicht als mit Razorlight. Da war zuerst sein Debüt “The colour of my dreams” im Jahr 2008. Das unter dem Namen I Am Arrows 2010 veröffentlichte Werk “Sun comes up again” produzierte er in Eigenregie. Seine Zusammenarbeit mit Tom Smith von den Editors führte zu “Funny looking angels”.  Mit “Company” erweitert der Engländer seine Diskografie nun um ein recht reines  Pop Album.

Wie bereits auf “Sun comes up again” umschifft Burrows Razorlights Pathos doch inzwischen traut er sich bereits wieder an poppige und teilweise orchestrale Arrangements heran.

BBC.CO.UK bringt es auf den Punkt:

What Andy Burrows does now is in his own hands: this record won’t transform him into an international star, but it will make us forget he was once just a drummer.

Burrows beweist auf “Company” erneut, dass er Songs schreiben und erstmalig überzeugend, dass auch seine Stimme ein ganzes Album füllen kann. Anfänglich etwas unscheinbar entfalten sich einige der träumerischen Melodien nach wenigen Durchläufen. Diese fesseln nicht dauerhaft, lassen aber auf mehr hoffen. Mit “Company” hat Burrows sein Freischwimmer-Abzeichen verdient. Nun stehen ihm diverse Möglichkeiten offen: Er kann ein gefühlvolles und getragenes (höre “Pet air”), ein rockiges Uptempo- (“Shaking the colour”) oder gar ein überraschend “jazziges” Album (“Maybe you”) abliefern. Die Grundzüge sind alle auf “Company” zu finden. Lassen wir uns überraschen.

“Company”, “Keep on moving on” und “Shaking the colour” scheinen mir bislang am ehesten erinnerungswürdig.

Eine “Secret session” mit “Because I know that I can”:

“Company” klingt nach:

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Montag, 22. Oktober 2012

Vorfreude: Eels-Wonderful, glorious

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Es dauert auch noch ein paar Monate aber im Februar wird mit “Wonderful, glorious” ein neues Eels-Album erscheinen.

Das Cover:

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Die Tracklist:

  • 01  Bombs away
  • 02  Kinda fuzzy
  • 03  Accident prone
  • 04  Peach blossom
  • 05  On the ropes
  • 06  The turnaround
  • 07  New alphabet
  • 08  Stick together
  • 09  True original
  • 10  Open my present
  • 11  You're my friend
  • 12  I am building a shrine
  • 13  Wonderful, glorious

Bis dahin bleibt also noch ausreichend Zeit, das empfehlenswerte Buch “Things the grandchildren should know” (oder die deutsche Übersetzung) von Eels-Mastermind “E” zu lesen.

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Samstag, 20. Oktober 2012

Ist das Kunst…

… oder kann das repariert werden?

Ich hielt die Scheibe für kaputt. Aber da sie nun schon seit Wochen in Hannovers Hauptbahnhof ausgestellt wird, ist es wohl ein Kunstwerk.

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Freitag, 19. Oktober 2012

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Musik: David Byrne & St. Vincent–Love this giant

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Das beste Bläser-Trip-Hop Album des Jahrtausends!

Es treten gemeinsam an:

    • 60 Jahre
    • Geboren in Schottland und in der Kindheit in den USA gelanded, lebt in New York City
    • Acht zum Teil wegweisende Studioalben mit den Talking Heads
    • Autor diverser Bücher, u. a. das lesenswerte “Bicycle diaries
    • Labelgründer
    • Künstler, dessen Werke anscheinend deren Präsentation in Ausstellungen rechtfertigen
    • Diverse Soloalben und Soundtracks (z. B. “Here lies love”)
    • Unzählige Kollaborationen
    • Schauspieler und Regisseur
    • Eigentlich Annie Erin Clark
    • 30 Jahre
    • Geboren in den USA, lebt inzwischen in New York City
    • Arbeitete in sehr frühen Jahren als Tourmanagerin für die Band ihres Onkels (Tuck & Patti)
    • War eine Weile Mitglied der Polyphonic Spree
    • Unterstützte anschließend Sufjan Stevens in dessen Tourband
    • Brachte es bislang auf drei Soloalben

Das Ergebnis ist über einen Zeitraum von drei Jahren entstanden und nennt sich“Love this giant”. Ebenso kantig wie auf dem Albumcover präsentieren sich die beiden Musiker. Bringt der Hörer jedoch ein Mindestmaß an “Bläsertoleranz” mit, wird er mit “Bläser-Trip-Hop” erster Klasse belohnt. Die stellenweise betörenden Melodien sind verteilt auf die Gesangs- und Bläserparts. Üblicherweise sind Duette mit David Byrne eine schwierige Sache, weil nicht viele Stimmen mit seiner wirklich gut harmonieren. Doch St. Vincent ist offensichtlich selbstbewusst genug, neben ihm zu bestehen. Bei einigen Songs tritt sie sogar eindeutig in den Vordergrund.

Der “A. V. Club” beschreibt sehr passend die Aufgabenteilung zwischen den beiden:

On Love This Giant, the album that Byrne and St. Vincent have been recording off-and-on for the past three years, Byrne largely sticks with the sound that’s served him well over the past decade or so of solo projects, drawing on complex worldbeat rhythms and pumping R&B horns to lend his quirky lyrics and jittery vocals some vigor. And St. Vincent does what she does best: mixing sketchy electronics, cinematic orchestrations, and eruptions of guitar beneath her cool, even voice. The two musicians’ styles fit neatly over each other, sounding mutually rhythmic, arty, and full of hermetic insight.

Trotzdem war das Ergebnis dieser Kollaboration keinesfalls vorgezeichnet. Ich hätte mir auch ganz andere Auswüchse vorstellen können. “Love this giant” ist gewöhnungsbedürftig aber stellenweise einfach nur frech und “funky” und eine willkommene Abwechslung in einem bislang ansonsten wenig überraschenden Musikjahr.

“Weekend in the dust”, “The one who broke your heart”, “Lazarus” und “I should watch TV” sind meine Lieblingssongs auf “Love this giant”.

“Love this giant” klingt nach:

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Den Opener “Who” gibt es auf der Album-Website als kostenlosen Download.

Die Tour verschlägt die beiden Künstler bis nach Tasmanien. Deutschland-Termine sind leider noch nicht geplant.

Und es gibt auch bislang kein Video zum Song “Who”:

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Placebo-B3

Das war doch mal was… ja, Placebo gibt es auch noch. Mit der EP “B3” meldet sich die Band zurück und das Video zum Titelsong gibt es dort.

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Dienstag, 16. Oktober 2012

Konzert: Radiohead in der Lanxess Arena Köln, 15.10.2012

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Es ist schon faszinierend zu sehen welchen Aufwand einige Menschen betreiben um ein Konzert nicht auszuverkaufen. Bei der in Indiekreisen hinreichend gefeierten Band Radiohead versucht man dieses Ziel über personalisierte Tickets zu erreichen. Und es funktioniert. Das gestrige Konzert in Köln war nicht ausverkauft. Die Besucher hatten sich ein tolles Konzert redlich verdient, galt es doch sich neben dem Anmelde- bzw. Kaufprozess im Internet durch vor dem Konzert in loser Reihenfolge verschickte E-Mails mit Informationen zu Ticketschaltern für den Umtausch (wohl dem, dessen Nachnahme mit “A-L” beginnt),

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Troubleshooting-Ticketschaltern

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und der Aufforderungen möglichst schon um 15 Uhr (!) vor Ort die Tickets einzutauschen zu wühlen.

Irgendwann gelangte auch ich dann durch Ticketkontrolle 1, Taschenkontrolle und Ticketkontrolle 2 in die Halle. Durch Ticketkontrolle 3 musste ich erst, als ich in den Innenraum wollte. Doch vorher betraten pünktlich um acht Uhr Caribou die Bühne um ein routiniertes halbstündiges Set abzuliefern.

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Das elektronisch treibende Set war eine gute Einstimmung auf Radiohead und weniger steril als befürchtet.

Kurz nach neun Uhr erschien dann die Band aus Oxfordshire . Direkt offenbarten sich ein recht beeindruckender Effekt, der über die gesamte Konzertdauer trug: Die 12 voneinander unabhängig “schwebenden Flachbildschirme”, welche fast ständig Nahaufnahmen der sechs Musiker zeigten.

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Übrigens erinnerte mich Thom Yorke optisch so ein wenig an den einen Kelly am Ende eines Ultra-Marathons durch Death Valley.

Radiohead-Alben gefielen mir bislang mindestens “gut”. Besonders die flotteren und vom Rhythmus getriebenen Songs entfalteten im Live-Kontext aber eine stellenweise hypnotisierende Wirkung. Da waren schon ein paar wirklich große Momente dabei, z. B. bei “15 step”, “Reckoner” und den neuen Songs “Ful stop” und “Identikit” die erfreulich intensiv einschlugen. Die langsameren Songs holten mich dann jeweils wieder auf den Boden zurück. Die Band erwies sich als sehr spielfreudig und beendete das Konzert nach gut zwei Stunden. Ich hatte den Eindruck, man hätte sie fast von der Bühne prügeln müssen.

Man muss sich vor Augen halten welch starke Songs der ersten beiden Alben den Weg in die Setlist nicht geschafft haben und wie deplatziert diese dort gewirkt hätten. Die aktuellen Songs spielen von der Stimmung und der Struktur her schon in einer eigenen Liga. Ich begrüße diese Entwicklung aber trotzdem würde ich Radiohead gerne mal bei einem Akustik-Gig erleben. Auch die neueren Songs haben m. E. genug Substanz um mit etwas weniger elektronischer Verstärkung zu begeistern. In solch einem Rahmen könnte die Band vielleicht auch dem eigenen Anspruch gerecht werden: Es bedarf schon eines gesunden Selbstbewusstseins, bei einem Konzert mit zwangsläufig enormen Energieverbrauch Armbänder mit “Remember chernobyl” zu verteilen.

Ein Phänomen ist mir gestern wieder bewusst geworden: Ich glaube in keiner deutschen Stadt wird ähnlich lasch mit dem Nichtraucherschutz umgegangen wie in Köln. In Kneipen herrschen dort ja schon seit geraumer Zeit diesbezüglich anarchische Zustände. Doch dass es im Konzertinnenraum absolut normal zu sein scheint, sich eine Zigarette anzuzünden empfinde ich als nicht zeitgemäß. Aber dazu passen ja auch die Plakate, die Nichtraucher in den Raucher-Bereich schicken. Zwinkerndes Smiley

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Die Setlist:

  • Bloom 
  • Lucky 
  • 15 step 
  • Morning Mr. Magpie 
  • The national anthem 
  • The gloaming 
  • Separator 
  • Reckoner 
  • Pyramid song 
  • These are my twisted words 
  • Nude 
  • Identikit 
  • Lotus flower 
  • There there 
  • Feral 
  • Bodysnatchers

Zugabe

  • Weird fishes/Arpeggi 
  • Ful stop 
  • The daily mail 
  • Myxomatosis 
  • Paranoid android

Zuzugabe

  • How to disappear completely 
  • Everything in its right place (inklusive R.E.M.-Erinnerung durch "The one I love"-Intro)

Zuzuzugabe

  • Idioteque

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Montag, 15. Oktober 2012

Vorfreude: Radiohead

Ich erwarte ein umwerfendes Konzert.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Paketpreis

Mal überlegen… zur Konzertvorbereitung benötige ich noch diese Songs. Kaufe ich sie einzeln

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für zusammen 1,38 € oder doch lieber im Paket zu einem Aufpreis von gut 102 % ?

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Was tut man nicht alles um dem Marktführer kein Geld in den Rachen werfen zu müssen.

Freitag, 12. Oktober 2012

Musik: John Cale-Shifty adventures in Nookie Wood

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Bislang eines der überraschendsten Alben 2012.

Grundsätzlich interessieren mich Spätwerke alter Helden nur sehr selten. Vor Musikern die in den 60er Jahren im Bereich Rockmusik tätig waren und die den automatisch unterstellten damaligen Lebensstil überlebten habe ich automatisch Respekt. Doch nun hat Cale als ein weiterer Vertreter dieser Gruppe mein Neugier auf seine Musik erweckt.

Da The Velvet Underground definitiv lange vor meiner musikalischen Wahrnehmungszeitspanne aktiv war, hatte ich die Solowerke John Cales der vergangen 40 Jahre nicht auf dem Radar und  mir war auch egal, dass er mit Musikern wie Nick Drake, Patti Smith, den Stooges, den Happy Mondays und Brian Eno gearbeitet hat. Doch ein Podcast ließ mich kürzlich aufhorchen. Mit “Shifty adventures in Nookie Wood” brachte er vor wenigen Wochen ein zeitgemäßes Electro-/Trip-Hop-Album heraus, welches ich eher von David Bowie erwartet hätte.

Aufmerksamkeit dürfe der Albumopener “I wanna talk to you” erhalten, weil dieser aus der Zusammenarbeit mit Danger Mouse entstand. Doch die Höhepunkte sind aus meiner Sicht “Scotland Yard”, “Hemingway” und “Nookie Wood”. In der zweiten Spielhälfte lässt die Qualität der Songs leider etwas nach und ab und zu meinte es Cale mit der elektronischen Verfremdung seiner Stimme etwas zu gut. Aber vielleicht ist er sich mit nunmehr 70 Lebensjahren seiner Stimme nicht mehr so sicher.

Das weitgehend elektronische Werk ist nur an wenigen Stellen so steril, wie man es befürchten könnte. Die Intensität die Cale mit diesen Mitteln erzeugt macht mich neugierig auf seine älteren Platten. Wenn “Shifty adventures in Nookie Wood” die Interpretation Cales die Interpretation der aktuellen Musiklandschaft ist, freue ich mich schon auf seine Meinung in einigen Jahren.

Kein Video zu “I wanna talk 2 U”:

John Cale auf Tour in Deutschland:

  • 14.10. Köln
  • 16.10. Berlin
  • 18.10. München
  • 23.10. Hamburg

“Shifty adventures in Nookie Wood” klingt nach:

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Auf Apps wetten

Ich hätte darauf gewettet, dass solche Apps heute hoch im Kurs stehen.

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Dienstag, 9. Oktober 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Brokof-Lost in the city

Gestern noch gesucht, heute erschien das Video zu Brokofs “Lost in the city”. So:

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Montag, 8. Oktober 2012

Musik: Brokof-Side by side

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Ein Album aus dem Herzen Amerikas… oder halt aus Berlin.

Als ich “Side by side” im ersten Durchlauf unbedarft hörte dachte ich: “Oh, eine amerikanische College-Band, die Wilco, The Weakerthans und William Fitzsimmons toll findet.”

Doch Brokof kommt auf Berlin. Dort wurde die Band 2007 gegründet und nach dem Debüt “Softly, softly, catchee monkey” aus dem Jahr 2010 veröffentlichen die Herren Fabian Brokof (Gesang, Gitarre), Arne Bergner (Gitarre, Klavier), Rocco Weise (Bass) und Christian Kohler (Schlagzeug) nun mit “Side by side” ihr zweites Album. Darauf mischen sich gefällige Indiepopklänge mit Folk. Stellenweise wird diese Mischung gar Singer-/Songwriter-intim. Die halb-melancholisch/ halb-hoffnungsvolle Stimmung des Werks ist vielleicht eher was für einen lauen Sommerabend aber vielleicht lässt sich ja auch der Herbst gerne durch stellenweise betörenden mehrstimmigen Gesang begleiten.

“Side by side” lebt von den schon erwähnten Harmonien und der herrlich entspannten Grundstimmung. Americana- und Folkpop-Freunde sollten den Berlinern mal ein Ohr leihen.

Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem folklastigen “Cooperate” wandelte sich in Freunde über die Existenz des Songs. Darüber hinaus haben es mir “A thousand times” und “The one” angetan.

Das Album als Stream:

Der Song “Smile” stammt vom Debütalbum und er nicht repräsentativ für “Side by side” aber es gibt ein Video dazu:

Brokof auf Tour:

  • 28.11 Dresden, Thalia Kino
  • 29.11 Mittweida, Studentenclub
  • 30.11 Weimar, Kasseturm
  • 01.12 Stuttgart, Merlin
  • 04.12 Fürth, Kofferfabrik
  • 06.12 München, Glockenbachwerkstatt
  • 08.12 Hamburg, Molotow
  • 09.12 Rostock, Peter Weiss Haus    

“Side by side” klingt nach:

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Aalen?

Wegen dringenden Gleissäuberungsarbeiten, verschlägt es mich gleich an den Bahnhof Aalen. Mal gespannt, ob der versprochene Regionalzug dann auch auftaucht… ansonsten werde ich wohl eine ganze Weile aus Aalen berichten müssen…

Sonntag, 7. Oktober 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Maximo Park–The undercurrents

Zumindest für ein Video zu Maximo Parks “The undercurrents” ist der Berliner ÖPNV zu gebrauchen:

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Freitag, 5. Oktober 2012

Digital illiterates

Eben saß ein “digital native” neben mir. Über sein Handy sprach er mit einem Kumpel und erklärte, dass er mit seinem in diesen Kreisen üblichen Notebook mit angebissenem Obst aktuell nicht ins Netz kann und er daher auch nicht nachschauen kann, wann der Zug an seinem Ziel ankommt. Mein nett gemeinter Hinweis auf den ausliegenden Reiseplan mit allen notwendigen Informationen stieß auf komplettes Unverständnis: “Wie aktuell kann das sein? Das ist auf Papier!”

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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Dienstag, 2. Oktober 2012

Musik: Muse-The 2nd law

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Sooo schlimm ist es gar nicht…

Kürzlich habe ich mir mal wieder das Debüt “Showbiz” angehört und mich an meine erste “Wahrnehmung” der Band erinnert. Nun war das bereits im letzten Jahrtausend. Seitdem sind einige Jahre und Muse-Alben vergangen. Und was wurde nicht alles getan, um die Erwartungen an und zwangsläufig auch die Skepsis gegenüber des sechsten Studioalbums der Band aus Devon zu schüren. Das Vorgängerwerk “The resistance” war schon eine mehrdeutige Angelegenheit. Dann gab es Ankündigungen eines Dubstep-Albums und den sehr besonderen Song “Survival” im Dunstkreis der Olympischen Spiele. Die Enttäuschung vieler Fans der ersten Stunde war vorprogrammiert.

Und dann ist “The 2nd law” gar nicht so überraschend. Besonders die Albummitte mit “Animals” und “Explorer” könnte kaum typischer ausfallen. Im Durchschnitt ist “The 2nd law” vielleicht einen Tick mächtiger produziert als “The resistance” und “Black holes and revelations”. Die Dubstep-Versuche tun weniger weh als die auf Muse-Platten grundsätzlich unnötigen langsamen Titel und sind auf zwei Songs beschränkt. Die größte Neuerung sind Gesangsparts des Bassisten Christopher Wolstenholme in zwei Songs, wobei “Liquid state” (eher trotzdem als deshalb) einer der stärkeren Songs auf “The 2nd law” ist.

Ansonsten klingt das Album nach:

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“The 2nd law” ist trotz der vielen Hochzeiten auf denen die Band damit auftreten könnte eher vielseitig als zerrissen und wie schon angedeutet stellt es mehr einen Querschnitt der bisherigen Leistungen der Band als einen Aufbruch in komplett neue Gefilde dar. Die Verkäufe werden mehr als zufriedenstellend sein und die Anzahl der Fans wird dieses Werk nicht merklich negativ beeinflusst. Daher wird die Band im nächsten Schritt noch mutiger werden, bevor sie vielleicht ein willkommenes “reduce to the max” Album angehen kann. Die aktuelle Freiheit ist dieser Band absolut gegönnt. Und solange sie Songs wie “Supremacy” hervorbringt, ist Muse weiterhin eine der besten Gitarrenbands der Welt.

Die wahrscheinlich beeindruckende und pompöse Show der Briten kommt in den nächsten Monaten auch nach Deutschland:

  • 12.11. München
  • 15.12. Hamburg

“Madness” wurde zu einer Single auserkoren:

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Montag, 1. Oktober 2012

Vorhören: Tame Impala-Lonerism

Das Vorgängeralbum “Innerspeaker” der Australier von Tame Impala war eine willkommene Überraschung. Mal hören, ob das neue Werk “Lonerism” die entsprechenden Erwartungen erfüllen kann. Dort gibt es den Stream.

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