Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 31. August 2012

Donnerstag, 30. August 2012

Musik: The Unwinding Hours–Afterlives

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Synthie-Britpop an der Grenze zwischen Glanztat und Langweile.

2008 aus Aereogrammes  Resten hervorgegangen veröffentlichte die schottische Band The Unwinding Hours vor zwei Jahren ein hörenswertes und hochgelobtes Debütalbum. Daher war ich dem Nachfolger “Afterlives” gegenüber mehr als positiv gestimmt. Und tatsächlich bietet das Album eigentlich viele tolle Sachen aber vor allem verursacht es weitgehende Gleichgültigkeit meinerseits. “Afterlives” ist im Kern ein synthetisches Britpopalbum und wirkt auf mich weitgehend steril. Die hymnischen Momente sind nicht stark genug und es fehlen Ecken und Kanten. Die rhythmische Entrücktheit von “The right to know” und die Schlichtkeit von “The dogs” wissen mich zu begeistern. Ansonsten zog das Album während vieler Durchläufe weitgehend spurlos an mir vorüber.

Ich finde überschwänglich positive Stimmen zu dem Album und freue mich, dass viele Menschen das Album der Schotten zu schätzen wissen. Vor allem aber hoffe ich darauf, dass das nächste Werk der Band mich wieder in seinen Bann ziehen kann.

Das Video zu “The right to know”

und das zu “The dogs”

“Afterlives” ist:

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Die Band ist bald zu Besuch in Deutschland und der Schweiz:

  • 04.09. München
  • 05.09. Dresden
  • 06.09. Hamburg
  • 07.09. Köln
  • 08.09. Münster
  • 09.09. Berlin
  • 10.09. Heidelberg
  • 11.09. Zürich (CH)
  • 12.09. Düdingen (CH)

Mittwoch, 29. August 2012

Süddeutschland verstehen…

Spätestens hierbei

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und bei Wurstsalat ist bei mir Schluss mit Verständnis.

Dienstag, 28. August 2012

Film: The Dark Knight Rises

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Wurden inzwischen schon alles Rezensionen zu diesem Film geschrieben? Ich vermute man wird diesen krönenden Abschluss der Nolan-Batman-Triologie nicht so schnell vergessen und spätestens bei Veröffentlichung des nächstens Batman-Films als Benchmark bemühen. Daher lasse auch ich noch ein paar Kommentare dazu los.

Direkt nach dem Besuch drängte sich die Frage auf: Ist der letzte Film der unter Christoper Nolans Regie entstandenen Batman-Triologie besser als “The Dark Knight”? Mir fällt der direkte Vergleich schwer, da die Filme doch sehr unterschiedlich sind. In “The Dark Knight” fiel dem Joker eine entscheidende und prägende Rolle zu und er rüttelt an den Grundpfeilern von Batmans und Bruce Waynes Leben. Dass er ganze Arbeit geleistet hat erkennt der Zuschauer zu Beginn von “The Dark Knight Rises”. Und nachdem Nolan Batmans Grenzen derart wirkungsvoll aufgezeigt hat wendet er sich höheren Zielen zu: Er lässt den aktuellen Bösewicht Bane mal gleich Gotham City an den Rand des Abgrunds bringen.

Auf die komplette Zerstörung der Stadt arbeitet der brutale Bane in “The Dark Knight Rises” hin. Vor allem Catwoman und der umtriebige Police Officer Blake holen Bruce Wayne aus seiner selbstgewählten Isolation heraus. Nicht in Höchstform aber dank Lucius Fox wieder sehr gut mit Equipment ausgestattet tritt er wieder als Batman in Erscheinung. Während Gotham City komplett von der Außenwelt isoliert auf das unausweichliche Ende der Stadt zusteuert nimmt er mit wenigen Verbündeten in diesem Endzeitszenario den Kampf gegen die übermächtige Armee des Gegners in einer anarchistisch-totalitär beherrschten Stadt auf. Vor allem diese Voraussetzungen machen “The Dark Knight Rises” besonders. Die ganze Stadt in der Hand eines Bösewichts (ein harmloses Wort für Bane), James Gordon und Blake als Anführer einer kleinen Gruppe von “Aufständischen”, Dr. Jonathan Crane / Scarecrow aus “Batman Begins” als Richter eines Tribunals der über Leben und Tod entscheidet und die anstehende Auslöschung der Stadt schreien nach einem Auftritt des “schwarzen Ritters”.

In “The Dark Knight Rises” werden einige Fäden aus “Batman Begins” und “The Dark Knight” aufgenommen und zu einem Strang verflochten. Die Kenntnis dieser Filme ist keine Voraussetzung für den Genuss des aktuellen Werks aber hilfreich. Am Ende werden sogar einige Anknüpfungspunkte für weitere filmische Interpretationen der Batman-Saga geliefert.

Die neu in Nolans Batman-Welt eingeführten und bereits in “Inception” von ihm promoteten Schauspieler Marion Cotillard (“Miranda Tate”), Tom Hardy (“Bane”, der zu seinem Glück eine Maske trug und so hoffentlich nicht für alle Zeiten mit dem Image des Bösewichts leben muss) und Joseph Gordon-Levitt (“Blake”) leisteten ganze Arbeit. Ich freue mich schon darauf, sie dank Nolans Schauspielertreue in weiteren Werken sehen zu dürfen. Anne Hathaway überrascht positiv als Catwoman und im direkten Vergleich mit Scarlett Johansson als Black Widow in “The Avengers” wirkt sie gar überzeugend (ich zitiere meine wissbegierige Kinobegleitung “Wie fandest Du Catwoman im Vergleich zu der anderen Frau aus dem anderen Film?”).

Vor allem ein Gedanke half mir dabei, die Qualität von “The Dark Knight Rises” zu bewerten: Unbestritten waren die Erwartungen an ihn nach dem gelobten und kommerziell sehr erfolgreichen “The Dark Knight” enorm hoch. Und üblicherweise können solche Erwartungen ja nur enttäuscht werden. Egal als wie “gut” man “The Dark Knight Rises” empfindet, kaum jemand wird behaupten können, dass er im Vergleich zum Vorgänger wirklich enttäuscht wurde. Und mit etwas Abstand betrachtet ist das die wirklich erstaunliche Leistung, die Nolan damit vollbracht hat. Aktuell liegt der Film im Einspielergebnis noch ca. 60 Millionen Dollar hinter dem Vorgänger. Das sollte zu schaffen sein…

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Montag, 27. August 2012

Vorhören: Animal Collective-Centipede Hz

Den Hype um Animcal Collectives “Merriwether post pavilion” konnte ich nicht nachvollziehen. Ich bin mäßig gespannt ob die Band aus den U.S.A. inzwischen so gut ist wie ihr Ruf.

Dort gibt es das neue Album “Centipede Hz” vorab als Stream.

Sonntag, 26. August 2012

Nachmittagsvorstellung

Lange war ich nicht mehr in einer Nachmittagsvorstellung im Kino. Es war wohl “Susi & Strolch” oder ein Asterix-Abenteuer. Aber bei einer Spielzeit von über 3 h inklusive Pause und der üblichen Werbung vorab ist das ok, finde ich. Und “The Dark Night Rises” rechtfertigt sowieso alle Rahmenbedingungen.

Freitag, 24. August 2012

Fahrräder + Ehrlichkeit = Münster

Viele Fahrräder

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und offensichtlich sehr ehrliche Menschen

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Das ist Münster.

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Donnerstag, 23. August 2012

Musik: Zen Zebra-Awaystation

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Zeitgemäßer Alternative Rock aus Leipzig mit Unterstützung aus Koblenz.

Marv Endt (Gesang),  Eric Badstübner,  Stefan Heinrich (beide Gitarre),  Lars Wollmann (Bass) und Johnny Cotta (Schlagzeug) bilden die Band Zen Zebra aus Leipzig. Kurt Ebelhäuser von Blackmail nahm sie als Produzent des Debüts unter seine Fittiche und beim Blackmail-Label “45 Records” unter Vertrag. Das Ergebnis wird morgen veröffentlicht und ist eine Melange aus den härteren Alternative-Spielarten Post-Hardcore/Punk, Post-Rock und etwas Progrock. Aufgelockert wird diese durch ein paar Pop-Momente. Als Referenzen kamen mit Glassjaw, The Used und Story Of The Year in den Sinn. Auch den Verweis der Presseinfo auf Dredg nehme ich gerne auf. Im Vergleich zu den genannten Bands ist “Awaystation” etwas weniger opulent aber dafür solide produziert. Der Gesang ist für meinen Geschmack manchmal etwas zu überdreht, aber das gehört bei Post-Hardcore nun einmal dazu. An den harmonischeren Stellen prägt er das Album jedoch nachhaltig.

Besonders gut gefallen mir “The hypnagogic state” und “Will”. Erwähnenswert ist zudem der Song “This song could bear your names”, weil dieser alle Stilelemente des Album in sich vereint und so während seiner gut dreiminütigen Spieldauer zu einem vielseitigen Monster erwächst. Wer Lust auf ein zeitgemäßer Alternative Rock-Album hat, sollte “Awaystation” ein Ohr leihen.

Das Video zu “Lake Lauer”:

Den Song gibt es dort als kostenlosen Download.

Ich vermute engagierte Konzerte der Band. Bei diesen zahlreichen Gelegenheiten lässt sich das überprüfen:

  • 08.09. Dessau
  • 13.09. Hamburg
  • 14.09. Berlin 
  • 18.09. Reutlingen
  • 20.09. Wiesbaden
  • 24.09. Freiburg
  • 26.09. Köln
  • 27.09. Stuttgart
  • 28.09. Rastatt
  • 29.09. Wabern
  • 02.10. Radebeul
  • 04.10. Bonn
  • 05.10. Oberhausen
  • 06.10. Hameln
  • 10.10. Mittweida
  • 11.10. München
  • 12.10. Basel (CH)
  • 13.10. Aulendorf
  • 18.10. Zwickau
  • 19.10. Erfurt
  • 20.10. Leipzig

“Awaystation” ist:

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Mittwoch, 22. August 2012

Musik: Jack White-Blunderbuss

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Egal wie man das Kind nennt: Sobald Jack White dabei ist klingt es nach Jack White.

Theoretisch mag ich Jack White und seine Musik. Der kleinste Nenner seines von der Namensgebung her vielfältigen Schaffens (The White Stripes, The Raconteuers, The Dead Weather) ist Rockmusik mit prägenden Gitarren und Jack Whites markanter Stimme. Unbestritten hat er mit seinen Bands und in weiteren Kollaborationen schon mehr starke Songs veröffentlicht als viele Musiker während ihres gesamten Lebens. Zudem verhalf er auch als Produzent dem ein oder anderen “Kunden” zu merkenswerten Songs. Praktisch hat mich Jack Whites Musik aber noch nie wirklich umfassend begeistert zurückgelassen. Im 21. Jahr seiner Karriere nahm er sich ein Herz und die Freiheit (“Freedom at 21”) sein erstes Soloalbum aufzunehmen. Das Ergebnis heißt “Blunderbuss”, erschien vor einigen Monaten und landete in vielen Ländern auf dem ersten Platz der Albumcharts. Traurig genug dass viele Europäer Jack White oder viel mehr The White Stripes erstmalig wahrnahmen, als deren Song “Seven nation army” in Fußballstadien gegrölt wurde. Inzwischen hat Jack White sich einen erstaunlichen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Vielleicht sind es eher die Menschen die ihn schon ein paar Jahre länger verfolgen, welche die wiederkehrenden Muster erkennen.

“Blunderbuss” bietet keinen neuen Ideen aber eine recht komplette Darstellung der Facetten seines Schaffens als Querschnitt seines bisherigeren Outputs wobei dem Folkanteil im Vergleich zur Vergangenheit etwas mehr Bedeutung zukommt. Besonders hervorheben möchte ich “Sixteen saltines” und den späten Höhepunkt des Albums mit “Take me with you when you go”.

Jack White ist ein toller Gitarrist, Musiker und Produzent und auf seinem Soloalbum ersetzt er seine bisherigen Bandmitglieder vollwertig mit andern Musikern. “Blunderbuss” ist eine gute Platte und theoretisch mag ich sie. Praktisch ist es ein weiteres Jack White-Album, welches nicht als Einzelwerk in meiner Erinnerung bleiben wird sondern ein Teil des homogenen Gesamtwerks ist.

Jack White bei Jools Holland mit “Freedom at 21”:

“Blunderbuss” klingt nach:

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Dienstag, 21. August 2012

Früher war die Band m. E. besser: Muse-Madness

Die langsamen Muse-Songs haben mich bislang selten begeistert. Durch Elektrogeblubber im Hintergrund wird es nicht besser:

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Montag, 20. August 2012

Vorhören: Dan Deacon-America

Wenn man Amerika musikalisch beschreiben wollen würde, müsste man sicherlich der Vielfalt aber auch der Zerrissenheit der Nation gerecht werden. Vielleicht hat Dan Deacons “America” mit der konservierten Schönheit und Bedrohung das Zeug dazu. Das Album erscheint in wenigen Tagen und vorab gibt es den Stream.

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Sonntag, 19. August 2012

Sommerlicher Dreikampf und Comicmesse

Mit dem Rad zum Baggersee, dort Hindernislauf um die Menschenmassen und anschließend Hindernistauchen und –schwimmen um die Gummiboote und Luftmatratzen. Doch wirklich beeindruckend ist die Vielzahl der Tatoos auf den sonnenhungrigen Körpern. Ich kann mit kaum vorstellen, dass es auf einer Comicmesse mehr Zeichnungen zu sehen gibt.

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Freitag, 17. August 2012

Donnerstag, 16. August 2012

The LEGO® Story

Wundervoll. Ich muss wohl die Steine mal wieder hervorkramen.

Dort gefunden.

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Mittwoch, 15. August 2012

Effizienz-Benchmark

Manch ein Unternehmen holt sich McKinsey oder andere Berater ins Haus um sich etwas zum Thema “Effizienz” erzählen zu lassen. Falls jemand jedoch wirklich etwas über dieses Thema lernen möchte, dann soll er sich mal bitte ein mediterranes Restaurant / einen Imbiss nach Sonnenuntergang während des Ramadans besuchen. Ich hatte gestern das Vergnügen und mir blieb der Mund offen stehen als erkannte, mit welcher Schlagzahl dort Döner & Co. “produziert” werden. Unglaublich. Bis zum Wochenende wird solcher Anschauungsunterricht noch geboten…

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Dienstag, 14. August 2012

E-Mail Tourette

Gibt es diesen Ausdruck bereits? Ich möchte ihn hiermit im Internet zur Verfügung gestellt wissen, weil mein Büronachbar heute bestimmt danach suchen wird. Angesichts der Vielzahl an E-Mails die pro Tag in meinem Posteingang landen und meiner üblichen (selbstredend berechtigten) Reaktion in Form einer Beschimpfung des jeweiligen Absenders könnte er durchaus auf den Gedanken kommen, dass mich Tics plagen. Aber nein, es sind keine Tics, die mich zu mehr oder minder kreativen Flüchen treiben…

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Montag, 13. August 2012

Eiffelturm an der Donau

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Eiffelturm und Moulin Rounge an der Donau? Gleich ein ganzes französisches Dorf (inklusive der erwähnten Attraktionen) bringt das deutsch-französische Volksfest aktuell in die Ulmer Friedrichsau. Und wenn Frankreich zu Gast ist dürfen

Froschschenkel

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Schnecken

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und Flammkuchen

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natürlich nicht fehlen.

Frankophile Menschen dürften begeistert sein. Ansonsten ist es halt ein Jahrmarkt und eine Gelegenheit bei tollem Wetter an der Donau entlang zu spazieren und in der Friedrichsau einzukehren.

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Sonntag, 12. August 2012

Vorhören: Yeasayer-Fragrant world

Die ersten beiden Yeasayer-Alben haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich gebe der Band aber gerne eine weitere Chance. Als Stream gibt es die bald erscheinende Platte schon jetzt dort.

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Freitag, 10. August 2012

Download: The Vaccines-Please, please do not disturb EP

The Vaccines verschenken auf ihrer Website die EP “Please, please do not disturb” mit diesen Cover-Songs:

  • The beast in me (Nick Lowe)
  • Mannequin (Wire)
  • The winner takes it all (ABBA)
  • That summer feeling (Jonathan Richman)

Dort gefunden.

Donnerstag, 9. August 2012

Nichts verpasst

Im ICE, Durchsage: “Der ICE fährt dann ohne weiteren Halt von Frankfurt nach Hannover.”

Mann 1: “Wie, kein Stopp mehr auf der ganzen Strecke?”

Mann 2: “Als ob man dort etwas verpassen würde…”

Mittwoch, 8. August 2012

Konzert aus der Konserve: Beth Orton-Tiny desk concert

Es ist schon beeindruckend, welche Künstler Bob Boilen an seinen Schreibtisch lockt. In zwei Monaten wird ihr erstes Album seit dem Jahr 2006 erscheinen. Schon vorab stellt sie in einem Tiny desk concert drei Songs aus “Sugaring Season” vor.

Die Songs sind

  • Candles
  • Dawn Chorus
  • Poison Tree

und “Sweetest decline” vom 1999er Album “Central Reservation” erklingt ebenfalls. Allein mit ihrer Gitarre ist Beth Orton schon ganz schön stark…

Das gibt es bestimmt bald dort als Video und Audio Download und Stream. Bislang als Podcast und hier:

Dort gefunden.

Dienstag, 7. August 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Mumford & Sons–I will wait

Eigentlich bin ich nicht gespannt auf das neue Mumford & Sons Album “Babel”, weil ich keine Überraschung erwarte. Trotzdem freue ich mich vor. Hier das Video zur Single “I will wait”:

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Sonntag, 5. August 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Machine Head-Darkness within

Seit 20 Jahren ist Machine Head bereits aktiv. Es ist nicht unüblich, dass eine Band über einen solchen Zeitraum nicht ausschließlich Meisterwerke produziert. Doch es passiert selten, dass nach solch einer langen Karriere noch einmal neue Höhepunkte gesetzt werden. Das Album “Unto the locust” ist ein Höhepunkt und zum Song “Darkness within” daraus gibt es nun ein Video:

 

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Freitag, 3. August 2012

Endlich Herbst?

Der Sommer 2012 ist irgendwie wie die Schwimmer der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Auf dem Zeugnis wird wohl stehen: “Er hat sich bemüht.”

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Donnerstag, 2. August 2012

Konzert aus der Konserve: Sigur Rós @ Celebrate Brooklyn

All songs considered liefert den Mitschnitt eines zweistündigen Sets der Isländer mit diesen Songs:

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Es gibt ihn als Podcast und dort als Stream und Download.

Mittwoch, 1. August 2012

Konzert: Bon Iver auf der Freilichtbühne Killesberg in Stuttgart, 31.07.2012

Den ursprünglichen Hype um Bon Iver konnte ich nicht nachvollziehen. Das Album “For Emma, forever ago” riss mich nicht mit. Der aktuelle Longplayer ist da schon eher mein Geschmack. Doch vor allem lockte mich gestern der gute Ruf der Bon Iver-Konzerte und die reizvolle Location nach Stuttgart.

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Auf der Freilichtbühne Killesberg gab sich bei perfektem Wetter Sam Amidon die Ehre, den Abend musikalisch zu eröffnen. Sein letztes Album “I see the sign” stammt aus dem Jahr 2010 aber das hielt in offensichtlich nicht davon ab, das Publikum mit freundlichen Songs auf den Hauptact einzustimmen.

Justin Vernon und seine acht Begleitmusiker betraten um 20.15 Uhr die Bühne. Besonders freute ich mich über Colin Stetson, der am Saxophon einfach nur eine wilde Sau ist. Ab und zu störte mich Vernon fast ein wenig, weil er den Blick auf Stetson erschwerte.

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Colin Stetsons Album “New history warfare 2: Judges” ist hiermit noch einmal wärmstens empfohlen. Auch die anderen Musiker machten durchweg den Eindruck als hätten sie den Weg auf die Bühne nicht nur als Statisten gefunden.

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Ich glaube ich habe selten vor einer derart gut besetzten Band gestanden. Überhaupt musste ich mir öfter vor Augen halten, dass da Justin Vernon musiziert der vor ein paar Jahren Aufmerksamkeit erhielt, weil er mit seiner Gitarre in eine Holzhütte verschwunden und mit Musik im Gepäck irgendwann wieder aufgetaucht ist. Gestern erlebt ich keinen Singer/Songwriter sondern eine gut aufeinander abgestimmte Band, die mit vielen Zwischentönen und rockigen Ausflügen zu begeistern wusste.

Der Beginn mit “Perth” und “Minnesota, WI” sowie “Blood bank” waren für mich die Highlights des 90 minütigen Konzerts vor knapp 2.000 Zuschauern. Das Konzert an sich stellte einen der musikalischen Glanzpunkte meines Musikjahr 2012 dar. Empfehlenswert.

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Das Rätsel des Abends war für mich die Kartoffelsäcke-Bühnendeko:

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Setlist:

  • Perth 
  • Minnesota, WI 
  • Towers 
  • Creature fear 
  • Beach baby 
  • Hinnom, TX 
  • Wash 
  • Holocene 
  • Blood bank 
  • Woods 
  • Brackett, WI  (vom “Dark was the night”-Sampler)
  • Skinny love 
  • Calgary 
  • Beth/Rest

Zugaben:

  • Who is it (Björk Cover)
  • The wolves
  • For Emma

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