Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Montag, 31. Oktober 2011

Musik: Lambs and Wolves – Frozen in the lake

coever

Keine Lust auf den bevorstehenden Winter? Dieses entzückende Album wird ihn erträglich machen.

Album- und Songtitel stellen Musik für die kommende Jahreszeit in Aussicht. Und tatsächlich kann “Frozen in the lake” den Ansprüchen an die musikalische Untermalung heimeliger Abende im Winter bestehen. Darüber hinaus könnte es aber auch als luftiges Frühlingsalbum und als launiges Sommeralbum durchgehen, würde man einige der Textpassagen ausblenden.

Die Countryklänge auf dem Debütalbum des Quartetts bereichern das Werk aber sie führen in die Irre: Lambs and Wolves kommen nämlich aus Waldshut.  Musikalisch verbinden sie Harmoniegesang à la Fleet Foxes mit Conor Oberst- oder Bon Iver-Flair und erfrischenden Indiefolk. Trotz der auf dem Album versammelten Wintermotive ist “Frozen in the lake” nicht zur jahreszeiten- sondern auch zeitlos schön. Seit 2008 ist die Band aktiv und über die Jahre haben sich die Musiker gut aufeinander eingespielt. Die drei Tage im Studio für die Aufnahmen zu “Frozen in the lake” wurden vorbildlich genutzt: Filigraner Singer-/Songwriterpop und beschwingte Momente sind sorgsam aufeinander abgestimmt. Und der geschmackvolle Einsatz der Streicher setzt einigen der Songs die Krone auf. Daher muss ich auch “My foolish heart” und “Summer light” als zwei der Höhepunkte nennen. Darüber hinaus glänzt “By & by” auch ohne dieses Stilmittel.

Eine Live-Aufnahme des Songs “Summer light”

und eine des Songs “Memories of a winter day”

Bald sind die Lämmer und Wölfe auf Tour:

  • 03.11 Tankstell, St. Gallen CH
  • 11.11 Kafi FürDich, Zürich CH
  • 02.12 Kaffee-K, Waldshut DE

Auf der Bandcamp-Site der Band gibt es das gesamte Album als Stream und den Opener als kostenlosen Download.

“Frozen in the lake” klingt nach:

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Sonntag, 30. Oktober 2011

Konzert aus der Konserve: Austra @ Moogfest, 28.10.2011

Austras Album “Feel it break” erschien bereits im Mai dieses Jahres. Da ist der von NPR.org bereitgestellte Download eines aktuellen Konzerts eine willkommene Gelegenheit daran zu erinnern, dass das Album auf die Liste der besten Alben 2011 gehört..

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Samstag, 29. Oktober 2011

Gleiches Recht…

Ich empfinde das als Freischein für Fehler in Höhe von bis zu 55 Milliarden bei der Erstellung von Steuererklärungen…

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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Gotye – Easy way out

Ein gutes Album darf man mit vielen Videos feiern. Gotyes “Making mirrors” ist ein gutes Album und das ist das Video zum Song “Easy way out”:

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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Musik: Set Alight - Sparks

cover

Das bessere Incubus-Album des Jahres 2011. Keine Erleuchtung aber auch nicht wesentlich weniger spannend als Placebo, Hoobastank, Sunrise Avenue & Co.

Hätte Incubus angekündigt, ein Rockpop-Album zu machen und klänge dieses wie “Sparks”, entspräche es meinen Erwartungen. Doch “Sparks” stammt nicht von der kalifornischen Band sondern von Set Alight aus Aschaffenburg. Die vier Jungs schleifen Indierock die Kanten ab und machen das Ergebnis kompakt produziert radiofähig. Nette Melodien, einprägsame Refrains und zu diesem Konzept zweifellos passender Gesang… was soll man der Band vorwerfen? Ich gönne ihr Erfolg und einen sich steigernden Drang, von sich und den Hörern irgendwann etwas mehr zu verlangen. Also eigentlich das Gegenteil von Coldplay zu machen.. 

Die Tourdaten stehen noch nicht fest, aber ich kann mir vorstellen, dass die weitgehend tanzbaren Songs das Live-Publikum durchaus begeistern werden.

Das Video zum Song “Twilight”:

“Sparks” klingt nach:

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Dienstag, 25. Oktober 2011

Erkenntnisse einer Bahnreise

1. Dass eine Information bereits 90 Minuten im Internet verfügbar ist heißt nicht, dass auch der Zugbegleiter schon darüber verfügt. Manchmal muss er erst das Display seines Mobildings säubern, um auch über Ersatzzüge Auskunft geben zu können.

2. In Ersatzzügen gilt das Kriegsrecht.

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Zitat des Tages

Es ist tollkühn, schon um diese Zeit das Zitat des Tage zu benennen. Aber ich vermute, dieses wird heute nicht mehr getoppt werden:

“Schließlich gibt es kaum mehr normale Schüler, sondern nur hochbegabte, teilleistungsgestörte und selektiv förderungsbedürftige Kinder.”

Aus einem Artikel über ADHS und die stark ansteigende Einnahme entsprechender Medikamente, gefunden in der “Süddeutschen Zeitung”.

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Montag, 24. Oktober 2011

Übergangsjackentag

Früher… gab es noch Übergangsjacken. Ich habe noch welche, aber in den letzten Jahren fehlte die “Übergangszeit”. Die war heute. Gestern wäre es zu warm für die “Übergangsjacke” gewesen. Morgen zu kalt…

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Vorhören: Tom Waits – Bad as me

Mittlerweile ist Tom Waits schon fast so alt und verwittert, wie seine Stimme schon lange klingt. Sein 17. Album “Bad as me” gibt es dort als Stream.

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Sonntag, 23. Oktober 2011

Stadt, Land,.. Herbst

Stadt

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Land

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Ich fürchte das dicke Fell wird in wenigen Wochen sehr hilfreich sein…

Samstag, 22. Oktober 2011

Konzert aus der Konserve: Zola Jesus live @ (Le) Poisson Rouge in NYC, 19.10.2011

Eine knapp einstündige Aufnahme des Zola Jesus-Konzerts in New York gibt es bei NPRs “All songs considered” als Download und Stream.

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Freitag, 21. Oktober 2011

Vorschnelle (?) Kritik: Coldplay–Mylo Xyloto

cover

So hübsch wie das Cover und so sinnvoll wie der Titel des Albums.

Vielleicht erschließt sich mir der tiefere Sinn des neuen Coldplay-Albums ja noch. Aber bis dahin empfehle ich, auf den Kauf zu verzichten oder den Verlust durch eines der 5€-Download-Angebote zu begrenzen.

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Coldplay – Paradise

Ach ja, das neue Coldplay-Album steht an. Dort gibt es das Video zum Song “Paradise”.

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ostsee

Timmendorfer Strand und Kiel.

Und nicht vergessen: “Wärmer = Wassertemperatur steigt”, “salz-ärmer = Salzgehalt nimmt ab”,…

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Montag, 17. Oktober 2011

Vorhören: Coldplay - Mylo Xyloto

Schon mit dem letzten Album kündigte Coldplay an, dass es sich um das “letzte” Album der Band handeln könnte. Nun steht “Mylo Xyloto” bald in den Regalen und wieder heißt es, dass es sich um das letzte Werk handeln könnte… Unabhängig davon kann man sich dank dieses Streams ein Bild der neuen Platte machen.

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Version wars: Damien Rice vs. U2

Iren unter sich: Damien Rices Version von “One” oder doch das Original?

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Sonntag, 16. Oktober 2011

Samstag, 15. Oktober 2011

Tori Amos–Night of hunters

Night of hunters

Kann es ein Konzeptalbum von Tori Amos in Anlehnung an klassische Musik geben, welches einigermaßen zugänglich ist? Ja!

Ausgelöst durch nah beieinanderliegende Veröffentlichungstermine kam es bereits 2007 zu einem direkten Vergleich zwischen Tori Amos und Björk um die Plätze in meiner “hot rotation”. Björks “Volta” gewann damals das Rennen gegen Toris “Abnormally attracted to sin”. Die Vorzeichen für den direkten Vergleich 2011 sind eigentlich eindeutig: Während Björk mit “Biophilia” ein multimediales Gesamtkunstwerk erschuf, klingt dieses musikalisch gar nicht mal so außergewöhnlich und für ihre Verhältnisse “poppig”. Tori Amos hingegen veröffentlichte zwischenzeitlich das vermutlich seltsame Album “Midwinter graces” und kündigte mit “Night of hunters” gar ein Klassikalbum an. Ob sich die Schere zwischen den beiden Künstlern in meiner Empfindung damit noch weiter öffnet?

Man kann Tori Amos wirklich nicht nachsagen, dass sie es ihren Hörern leicht macht. Während ihre beiden ersten Alben “Little earthquakes” und “Under the pink” noch recht zugänglich waren, übernahm sie ab “Boys for Pele” (erschienen 1996) das Produktionszepter selbst in die Hand und ab diesem Zeitpunkt war jedes Werk eine Herausforderung, zumindest für den Hörer. Oft handelte es sich um erklärungsbedürftige Konzeptalben, denen ich mal mit größerer (“Strange little girls”, “Scarlet’s walk”) und mal mit weniger großer Begeisterung begegnete.

Die Ankündigung, dass es sich bei Toris zwölftem Album “Night of hunters” um ein Werk klassischer Musik handelt, ließ mich kurz erschaudern. Inspiriert von Komponisten wie Bach, Chopin, Debussy und Schubert schuf sie ihre Version eines “21st century song cycle inspired by classical music themes spanning over 400 years." Tatsächlich bedient sich Tori Amos einiger klassischer Motive und deren Variationen. Das Ergebnis an sich unterscheidet “Night of hunters” jedoch nicht so sehr von den meisten ihrer früheren Werke. Die durchgängig akustische Instrumentierung und der Einsatz von Streichern und lustigen Blasinstrumenten trägt weitaus stärker zum Eindruck “klassischer Musik” bei als die Songs an sich. Es könnte sich auch um von einem klassischen Orchester eingespielte ältere Tori-Songs handeln. Das Album-Konzept an sich halte ich darüber hinaus nicht für erklärungswürdig.

Doch jetzt kommt die tatsächliche Überraschung: Die meisten der Songs funktionieren in dem Umfeld. Besonders gut gefallen mir die von bzw. mit Natashya Hawley dargebotenen Songs “Snowblind”, “Cactus practice”, “Job’s coffin” (definitiv vor dem 05.10.2011 komponiert, aber das Apostroph steht ja auch vor dem “s”!) und “The chase”. “Shattering sea” glänzt durch Pianoattacken in Manier der frühen Alben und “Fearlessness” darf auch nicht unerwähnt bleiben.

Tori Amos hat mit “Night of hunters” ein Album veröffentlicht, welches es aktuell Björks “Biophilia” ganz schön schwer macht… zumindest in meiner Gunst. Im Gegensatz zum Duell des Jahres 2007 liegt dieses Jahr Tori Amos vorn. “Night of hunters” kann locker in der Weihnachtszeit aber auch bis dahin und darüber hinaus gespielt werden.

Die DVD der Deluxe Edition wartet mit einer Dokumentation zu den Albumaufnahmen (inklusive Tori-Interviews) und zwei Videos auf. So auch  das Video zu “Nautical twilight”:

Toris Tour führte sie 2011 bereits in einige deutsche Städte. Es stehen noch aus:

  • 26.10. Frankfurt
  • 31.10. Essen

“Night of hunters” klingt nach:

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Freitag, 14. Oktober 2011

Vorhören: Puscifer–Conditions of my parole

Neben seinem (hoffentlich weiterhin) Hauptjob bei Tool und seinem Hobby Weinbau fand Maynard James Keenan mal wieder Zeit für sein Nebenprojekt (nein, nicht A Perfect Circle) Puscifer. Dort gibt es sein aktuelles Album “Conditions of my parole” als Stream.

Eine Bahnfahrt die ist nie… langweilig

“Umleitung wegen Mastendiebstahl” hatte ich während einer Zugfahrt noch nicht gehört. Bis eben…

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Fanfarlo - De.con.struc.tion

Steigerung der Spannung bis zur Veröffentlichung des nächsten Fanfarlo-Albums.

Dort gesehen.

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Sinnvoller Ressourceneinsatz

Ich bin wirklich kein Befürworter exzessiven Fleischkonsums… aber bevor das österreichischen Staatsgebiet ansonsten nutzlos rumliegt, esse ich auch mal ein Steak mehr. Hintergrund.

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Musik: Sandra Kolstad - Crux

Sandra Kolstad

 Von The Knife und Fever Ray ist bislang keine Erscheinung angekündigt. Damit ist 2011 neben einem guten Austra-Album noch Platz für ein gutes Sandra Kolstad-Album.

In der Natur ist das folgende Phänomen bekannt: In geographisch voneinander getrennten aber bezüglich der sonstigen Bedingungen ähnlichen Gebieten können durch die Evolution ähnliche Tier- und Pflanzenarten entstehen. In der Musik traf ich dieses Jahr auf eine analoge „Erscheinung“: Während sich Austra bzw. ihre Musik in Kanada prächtig entwickelte, führte Sandra Kolstads norwegische Herkunft und die Besuche in ihrer „zweiten Heimat“ Berlin zu ähnlichen Ergebnissen. Während ich bis vor einige Zeit wirklich coole oder kühle tanzbare Sounds vor allem The Knife, deren Spin-off Fever Ray und Gus Gus zutraute, ließ mich in diesem Jahr bereits Austra mein musikalisches Spektrum in dieser Richtung erweitern. Und damit nicht genug, qualifiziert sich auch Sandra Kolstad für eine Erwähnung in diesem Umfeld und damit unterstreicht sie, was Röyksopp bereits gezeigt hatte: In Norwegen wird nicht nur getrunken und nach Erdöl gebohrt, sondern auch ansprechende elektronische Musik gemacht.

In Form von Sandra Kolstads Debüt-Album “Crux” klingt diese weniger düster als Fever Ray, weniger “opernhaft” als Austra und zwingend tanzbar. Recht geschickt verbindet Kolstad experimentelle (einige Bestandteile der Songs wurden in einem Wald aufgenommen) und poppige Momente. Ihre ergreifende und mitunter dramatische Stimme bildet den roten Faden des Album.

Während einiger Songs fühle ich mich auf Björk in ihren poppigen Momenten erinnert. Auch Bat For Lashes und Florence & The Machine sind als Referenzwerte zu nennen. Und irgendwie beschlich mich nach einigen Durchläufen das Bedürfnis, mal wieder Kraftwerk hören zu müssen.

In Deutschland wird das Album Ende diesen Monats veröffentlicht. Vor wenigen Tagen gab Sandra Kolstad ein Konzert in ihrer zweiten Heimat Berlin. Dieser Live-Clip zum Song “Praise” veranlasst mich zu hoffen, dass sich sich bald wieder auf deutsche Bühnen wagt:

Wer Austras Album “Feel it break” zu schätzen weiß, wird auch “Crux” mögen. Und wer den oben erwähnten Künstlern grundsätzlich offen bis positiv gegenübersteht, sollte sich beide Alben anhören.

“Crux” klingt nach:

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Dienstag, 11. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Kino… nun als Werbung

Während keinem der Star Wars-Filme fiel mir auf, dass Adidas offensichtlich der offizielle Ausstatter einiger Protagonisten der Reihe war. Aber David Beckham, Daft Punk, Snoop Dogg, Franz Beckenbauer, Noel Gallagher und Ian Brown hatte ich auch übersehen. Es ist toll, dass ein Werbespot (aufgenommen in Tatooine) nun für Aufklärung sorgt.

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Montag, 10. Oktober 2011

Song: Smith & Burrows – Funny looking angels

Die Vorstellung, dass sich Tom Smith von den Editors mit dem vor Razorlight geflohenen Andy Burrows musikalisch vereinigt hat gefällt mir. Das Album “Funny looking angels” wird Ende November erscheinen. Schon jetzt gibt es den Titelsong als kostenlosen Download auf der noch recht nackten aber mit einem sehenswerten Bild verzierten Homepage der Band oder über das Widget. Bis dahin empfehle ich noch einmal das von Andy Burrows als I Am Arrows veröffentlichte Album “Sun comes up again” zur Vorbereitung.

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Sonntag, 9. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Live – I alone

Wer entsinnt sich? Früher hat Live mal gute Musik gemacht:

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Samstag, 8. Oktober 2011

Nationaltrikots

Ich kann nicht bewerten, wie bedeutend Jogi Löws Einfluss auf die Spielweise der deutschen Fußballnationalmannschaft ist. Aber ich kann abschätzen, wie groß sein Einfluss auf einen weitaus greifbareren Bereich ist: Die Kleidung der Deutschen. Spätestens mit den eng geschnittenen Hemden fing es an. Reife Männer (bzw. deren Partnerinnen) stellen über Jahrzehnte lieb gewonnene Kleiderordnungen in Frage, wenn Jogi es vormacht. Wer meine Behauptung überprüfen möchte, muss sich einfach am Tag oder Wochenende nach einem Fußballländerspiel des deutschen Teams in die Herrenabteilung eines Kaufhauses begeben.

“Haben Sie so einen Anzug, wie Jogi Löw ihn trägt” ist dann wohl die am häufigsten gestellte Frage…

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Freitag, 7. Oktober 2011

Fan-Film: Star Wars – A light in the darkness

Recht ansprechend haben Star Wars-Fans einen eigenen Film der Reihe auf die Beine bzw. ins Internet gestellt.

Teil 1

2

Und 3

 

Dort gefunden.

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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Musik: Gotye – Making mirrors

cover

Für mich das Pop-Album des Jahres 2011.

Der gebürtige Belgier und Wahlaustralier Wouter De Backer alias Gotye veröffentlichte mit “Making mirrors” bereits sein drittes Album. Obwohl er in der Band The Basics “sozialisiert” war entschloss er sich, “Making mirrors” fast vollkommen alleine in einer Hütte (ja klar, die Idee ist nicht neu) aufzunehmen. Dort richtete er sich mit allerlei Equipment ein, um akustische, elektronische und “elektronisch gesampelte akustische” Klänge in Form eines Albums zu konservieren. So fand zum Beispiel ein Zaun (“Winton Musical Fence”) Verwendung in Form der Bassline des Songs “Eyes wide open”. Auch eine alte Heimorgel musste herhalten. Einige interessante Details zur Entstehung des Albums zeigt eine Dokumentation, die auf der DVD der CD/DVD-Edition enthalten ist und auch dort zur Verfügung steht.

Obwohl Gotye recht anspruchsvoll bei der Produktion seiner Musik vorgeht, schielt er mit einigen sehr eingängigen Songs doch auf ein breites Publikum. Ein Vergleich mit Peter Gabriel ist in dieser Beziehung angebracht und kommt bei einigen der Songs immer wieder in den Sinn. Gotye lotet auf “Making mirrors” die Grenzen der “vertretbaren” Popmusik aus ohne sie zu überschreiten und “Pop” bildet auch den kleinsten gemeinsamen Nenner des Albums. Etwas Indieattitüde und die Vielseitigkeit der Songs schützen den Musiker vor wirklich peinlichen Momenten.

Ich bin kein Freund von “Titel-für-Titel”-Vorstellungen, obwohl es sich bei der Vielseitigkeit der Songs und der widergespiegelten Stile auf “Making mirrors” anbietet. Die unten eingebundenen Videos vermitteln einen Eindruck des breiten Spektrums, welches Gotye überzeugend abdeckt. Das Album ist über weite Strecken schwungvoll trotz einer melancholischen Grundstimmung. Im letzten Drittel überwiegen die bedächtigeren Momente.

“Indiehörer”, die sich mindestens ein Pop-Album pro Jahr zu Gemüte führen, sollen sich mit “Making mirrors” befassen. Der Popmusik zugeneigte Menschen haben bitte auf eines der überflüssigen Alben zu verzichten und sich mit “Making mirrors” herauszufordern.

“Somebody that I used to know” ist für mich der Höhepunkt auf “Making mirrors” und kämpft mit James Vincent McMorrows “If I had a boat” um den Titel “Song des Jahres”.

Das Video zum unglaublich tollen Song “Somebody that I used to know”:

Und als Kontrastprogramm das zu “State of the art”:

Ach ja, das zu “Bronte” gibt es ja auch noch:

Seine Tour führt Gotye noch dieses Jahr nach Deutschland:

  • 27.10. Berlin
  • 06.11. Köln

Dort gibt es das Album als Stream.

“Making mirrors” klingt nach:

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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Vorhören: Björk - Biophilia

Da die “Ultimate Art Edition” des neuen Björk-Albums “Biophilia” trotz des Preises von einigen hundert [gewünschte Währung einsetzen] bereits ausverkauft ist, muss sich der geneigte Hörer mit der “normalen” Ausgabe oder dem Stream begnügen.

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Dienstag, 4. Oktober 2011

Vorhören: Radiohead - TKOL RMX 1234567

Viele Hörer vermuten oder finden in Radioheads Songs vielschichtige Klanguniversen. Alle anderen erhalten Hilfe in Form des Remix-Albums “TKOL RMX 1234567”, welches es dort als Stream gibt.

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Montag, 3. Oktober 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Gotye–Eyes wide open

Auf Gotye wurde ich durch seinen unglaublich tollen Song “Somebody that I used to know” aufmerksam. Sein Album “Making mirrors” werde ich in den nächsten Tagen vorstellen. Vorab noch das Video zu einem weiteren Song daraus: “Eyes wide open”.

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Sonntag, 2. Oktober 2011

3. Oktober und die Weitsicht der Politiker

Über einen Zeitraum von 20 Jahren war der Tausch eines Feiertages im Juni gegen den 3.10. im Hinblick auf das jeweils zu erwartende Wetter doof. Doch so langsam wandelt sich das Bild. Man ist ja dankbar für jeden Sommertag, den man arbeitend verbringen darf… ich vermute die für die “Feiertagstausch” verantwortlichen Politiker hatten diese langfristige Änderung der Wetterlage vorhergesehen.

Endlich mal ein 3. Oktober, auf den man sich freuen kann…

Samstag, 1. Oktober 2011

Goldener Oktober?

Ich war häufiger bereits im April im Baggersee schwimmen. Nun auch mal im Oktober. Das kann ruhig noch bis Weihnachten so bleiben. Foto0044

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