Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 31. August 2011

Pflegebahn

Wurde in einer oder mehreren Frauenzeitschrift verkündet dass es sinnvoll oder gar akzeptabel ist, sich im Zug die Nägel zu feilen? Meine Beobachtungen lassen diesen Schluss durchaus zu. Dann fange ich wohl gleich mal an, hier im Abteil meine Fußnägel zu schneiden.

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Dienstag, 30. August 2011

Flight Of The Conchords @ Simpsons

Heute. Simpsons. Staffel 22. Erste Episode mit den Flight Of The Conchords.

Montag, 29. August 2011

Konzert aus der Konserve: Thees Uhlmann - “Auf den Dächern” @ tape.tv

Thees Uhlmann ist schon ein paar Jahr im Geschäft und weiß die Medien zu nutzen, um auf sein hörenswertes Solo-Debüt aufmerksam zu machen.

Dort oder direkt bei tape.tv.

Sonntag, 28. August 2011

Grenzerfahrung

Ein Ausflug brachte mich an eine Grenze, die lange Zeit nur schwer zu passieren war. Ein paar Überreste der Grenzanlagen blieben offensichtlich erhalten:

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Mit diesem Monster (“Kraftfahrzeugschnellsperre”) konnte die Straße für Autos innerhalb weniger Sekunden unpassierbar gemacht werden.

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Diese “Einzelteile” erlauben noch nicht wirklich eine Vorstellung der kompletten Grenzanlagen. Doch dafür gibt es das nach einer Umgestaltung erst vor gut einer Woche wiedereröffnete Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Zusätzlich werden dort noch weitere Erinnerungen bzw. Eindrücke aus der Zeit der Teilung gepflegt. Besonders die Liste potentiell im  Osten begehrter Produkte

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und die Trabbi-Preisliste (mit unterschiedlichen Artikelnummern je nach Liefermonat)

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gefielen mir.

Und am nächsten Morgen lockte noch dieses liebevoll geformte Frühstück:P1040405Neugierig gemacht hat mich der Ausblick auf die im ehemaligen Grenzgebiet zum Teil recht unberührten Naturräume in der Gegend.

Samstag, 27. August 2011

Potenzierung von schlimm

Als Schlafmittel sollte gestern der Fernseher herhalten. Talkrunden in dritten Programmen sind dafür quasi geschaffen. Und wo schalte ich rein? Barbara Schöneberger interviewt Charlotte Roche. Schlimmer geht es kaum… doch: Wenn Xavier Naidoo ein Lied über ein Gespräch zwischen Schöneberger und Roche im Duett mit Sarah Connor singt. Da kommt dann dann wirklich zusammen…

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Freitag, 26. August 2011

Musik: Son Lux – We are rising

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Wenn ich von Aufnahmezeiten von mehreren Monaten bis Jahren höre frage ich mich immer, was in der Zeit so alles getrieben wird. Daher finde ich den vom amerikanischen Musikmagazin The Wire jährlich im Februar veranstalteten “RPM Challenge” interessant. Um diesen zu bestehen gilt es, innerhalb der 28 Tage ein komplettes Album mit mindestens zehn Songs und / oder 35 Minuten Spieldauer aufzunehmen.

Davon inspiriert regte NPRs “All songs considered” bei dem New Yorker Ryan Lott, der als Son Lux 2008 sein über drei Jahre eingespieltes Debütalbum “At war with walls & mazes” veröffentlichte einen entsprechenden Versuch an. Für den Nachfolger “We are rising” hatte dieser somit deutlich weniger Zeit, aber ich höre das dem Ergebnis nicht an. Während dieses kurzen Zeitraums band Lott sogar noch musikalische Gäste wie Shara Worden von My Brightest Diamond und Mitglieder von Midlake und den Antlers ein.

Lott genoss eine Ausbildung in klassischer Musik. Diese nutzt er geschickt, in dem er entsprechende Elemente in Form wohldosierter Bläser- und Streichereinsätze in seine Mischung aus Singer/Songwriter-Flair und Electro/Trip Hop einbaut. Eine Prise Soul rundet das Gesamtbild ab. Innerhalb von vier Wochen ist ihm ein äußerst ausgewogenes und stellenweise angenehm feinsinniges Werk gelungen. Son Lux definiert mit seinen beiden Alben die Schnittmenge zwischen Singer/Songwriter und Electro/Trip Hop.

Besonders empfehlen möchte ich die Songs “Rising”, “Claws” und vor allem “Let go”. Aber die weiteren zwei Drittel des Album kann man sich dann auch noch anhören. Experimentierfreudige Hörer werden ihren Spaß haben.

Dort werden die beiden Songs “All the right things” und “Rising” sowie ein Album-Teaser jeweils als Stream angeboten.

Bei NPR sind zusätzlich ein Interview und Berichte aus dem Zeitraum der Aufnahmen zu finden.

Ein aktuelles Video kam mir bislang nicht unter, daher zeige ich gerne “Break” vom Debütalbum:

“We are rising” klingt nach:image

Donnerstag, 25. August 2011

Konzert aus der Konserve: James Vincent McMorrow – Tiny Desk Concert

Zwar ohne “If I had a boat” aber trotzdem mit viel Inbrunst brachte James Vincent McMorrow die Songs

  • "This Old Dark Machine"
  • "Sparrow And The Wolf"
  • "Follow You Down To The Red Oak Tree"
  • "Red Dust"

an Bob Boilens “Tiny Desk” dar und die Aufzeichnung gibt es dort als Stream und Download.

“Kein Vorteil ohne Nachteil…”

pflegte mein Bio-Lehrer zu sagen. Und meine tagtäglichen empirischen Tests lassen mich ihn immer wieder gerne zitieren.

OK, wir leben in einer Demokratie mit vielen Vorteilen. Aber so schlecht ist es in China auch nicht.

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Mittwoch, 24. August 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: “Alte” Videos, die noch immer zu beeindrucken wissen

Eine schöne Zeitreise: Flavorwire hat zehn beinahe “historische” Videos zusammengestellt, die noch immer sehenswert sind. Dort.

Dienstag, 23. August 2011

Schade.

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Montag, 22. August 2011

Konzert: BootBooHook in Hannover, 19.-21.08.2011

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Die drei warmen Brüder im Hintergrund zwischen hohen Bäumen… das kann nur Hannover-Linden sein. Bereits zum vierten Mal wurde dort das BootBooHook veranstaltet und zum ersten Mal mit einem dritten Festivaltag.

Für mich begann der Freitag recht gemächlich mit Get Well Soon. Die von Tele-Sänger und Festivalansager Francesco Wilking in der Anmoderation versprochenen hypnotischen Effekte stellten sich bei mir zwar nicht ein, aber die Band um Konstantin Gropper lieferte ein engagiertes Set ab. Trotzdem kann ich die zum Teil auf die Band gesungenen Lobeshymnen noch immer nicht ganz nachvollziehen.

P1040248 So schaut übrigens die Bühne aus, wenn man über zwei Helden-Schultern blickt:P1040251

Trotz einfacher Mittel riss mich Junips Auftritt mehr mit. José González’ Stimme zwingt einfach dazu, sich der Atmosphäre hinzugeben.  Von sonstigen Singer/Songwritern (ja klar, Junip ist eine Band…) heben sich die Schweden durch den smarten Einsatz der Percussions ab. Das dafür verantwortliche Bandmitglied nutzt in mindestens jedem zweiten Song ein neues Utensil zwischen Saxophon und Wasserglas (auf dem Bild markiert, weil es bzw. die darauf erzeugten Geräusche so wunderbar den Song “Howl” aufwertet).

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Das nahezu perfekte Wetter ließ mich nur selten eine der Nebenbühnen in geschlossenen Räumen aufsuchen. Doch bei einem meiner Ausflüge entdeckte ich die schwedische Band (überhaupt war Schweden recht gut auf dem BootBooHook vertreten) EF. Die vornehmlich instrumental dargebotenen Songs zwischen Sigur Rós und Mogwai. sowie die ansonsten kraftvoll rockige  Bühnenpräsenz verleitete mit zum Kauf einer ihrer CDs. Ich werde berichten. Das Foto lässt die die eindeutig gebückte Körperhaltung der Seiteninstrumentespieler nur vermuten, aber immerhin leuchtet das Festivallogo im Hintergrund.

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Der Headliner des ersten Abends waren schließlich Wir sind Helden. Mit ihrem Auftritt erinnerte mich die Band an die Begeisterung, die ich mal für sie empfand.

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Die Setlist:

  • Was uns beiden gehört
  • Von hier an blind
  • Ist das so?
  • Gekommen um zu bleiben
  • (Forever young als Zwischenspiel)
  • The geek
  • Die Ballade von Wolfgang und Brigitte
  • Im Auge des Sturms
  • Wenn es passiert
  • Echolot
  • 23.55: Alles auf Anfang
  • Die Konkurrenz
  • Müssen nur wollen (mit wirklich einfallsreichem “Once in a lifetime”-Part)
  • Nur ein Wort (in der Nur ein “O”-Version für das BOOBOOHOOK und inklusive “These boots are made for walking”)
  • Rüssel an Schwanz
  • Aurélie
  • Guten tag
  • Zugabe: Denkmal (mit “D’yer mak’er”-Einlage)

Besonders gut gefielen mir die düstere Atmosphäre während “Echolot” und die zum Teil ausgelassenen Reaktionen des Publikums auf die Songs des Debütalbums. So kam etwas Wehmut auf, als Judith Holofernes eine erneute Ruhepause der Band (“der große Tanker fährt nun in eine wunderschöne Bucht und ihr müsst die Wartung übernehmen”) verkündete.

In den zweiten Festivaltag startete ich mit The Wire. In einem düsteren Club können diese wirklich alten Helden vielleicht noch ein Feuer entzünden. Auf der Bühne an diesem Nachmittag brannte da nichts außer der Sonne. Das aktuelle Album “Red barked tree” erzeugte im Vergleich mehr Energie, als ich es am Vormittag noch einmal aus der Konserve hörte.

P1040308 Ein kleiner Ausflug zur “grünen Bühne” machte mich auf die Band Taxi Taxi! (aus Schweden…) aufmerksam. Auch diese verdient definitiv noch etwas Nachbereitung.

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Nur ungern und im Nachhinein ungerechtfertigt verließ ich deren Konzert, um mir The New Pony Club anzuhören. Das ist dann wohl doch eher etwas für Kids, welche die 80er Jahre nacherleben möchten und nach den vornehmlich uninspirierten Songs nur noch nervig.

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Ein unglaublich unterhaltsamer und energiegeladener Auftritt Art Bruts ließ dieses Erlebnis erfreulich schnell vergessen. Eddie Argos ist einfach ein Alleinunterhalter vor dem Herren und Art Brut bietet dafür eine gute Bühne. Argos selbst beschwerte sich über das Wetter, war ihm doch auf seinem bislang einzigen Sommerfestival mit Sonne eindeutig zu warm. Das Foto lässt erahnen, dass es wirklich nicht noch wärmer hätte werden dürfen. Ohne Hemd möchte man ihn nicht sehen müssen.

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Die Aussicht auf Bands wir Frittenbude und Bonaparte ließ mich dann das Festival für diesen Tag für beendet erklären. Das was ich auf dem Balkon von den Konzerten noch mitbekam bestätigte mich in meinem Urteil.

Den Festivalsonntag stimmte für mich Timber Timbre ein. Live entfalteten die Blues-Balladen eine besondere Intensität, so dass ich mich nun noch einmal mit neuem Elan um das neue Album kümmern werde.

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Joan As A Police Woman gefiel mir noch nie auf Platte und auf der Bühne noch weniger. Aber sie wirkte sympathisch, weil sie den Soundcheck persönlich vornahm. Das ist doch auch mal etwas.

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Ich bin gespannt auf Thees Uhlmanns Album und entsprechend groß war meine Freude, als er und seine Band die Bühne betraten. Seine neuen Songs haben Melodien und Refrains und sie rocken live etwas mehr als mit Tomte. Ob die Titel auch “Seele” besitzen, kann ich noch nicht beurteilen. Und meine Hoffnung, dass vielleicht eine Woche vor Veröffentlichung bereits Thees Debütalbum verkauft würde, bewahrheitete sich leider nicht. Nach dem Konzert ist meine Erwartungshaltung etwas gedämpft, was dem Album nur helfen kann. P1040384

Grundsätzlich das das BootBooHook von den Rahmenbedingungen her ein entspanntes Festival. Die Ablaufzeiten wurden eingehalten, mir fielen keine unschönen Vorkommnisse auf und die Tagesprogramme waren gut aufeinander abgestimmt. Entsprechend konnte sich das insgesamt bunte Publikum jeweils mehr oder minder sortenrein versammeln (z. B. am vergleichsweise punkrocklastigen Samstagabend).

Erstaunt war ich, als erwachsene Menschen sah, die (ihre?) Kleinkinder in die erste Konzertreihe zerrten. Da helfen auch deren lustigen Ohrenschützer nicht mehr viel, denke ich. Es sei denn, man haut diese den Erziehungsberechtigten um die Ohren.

Sonntag, 21. August 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Talking Heads – Once in a lifetime

Eine der einfallsreichsten Coverversionen auf einem Konzert boten Wir sind Helden auf dem diesjährigen BootBooHook. Hier das Original:

Freitag, 19. August 2011

Donnerstag, 18. August 2011

Dumm gelaufen… äh geflogen

Ich könnte ein Ratespiel daraus machen.

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Schon klar? Ich tippe auf einen Turmfalken…

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Mittwoch, 17. August 2011

Mal schnell einen Kaffee im schnellen Zug

Gerade erlebt: Die Bestellung eines simplen Kaffees bei der Schaffnerin im ICE erfordert die Beantwortung von vier Gegenfragen (sinngemäß: “Kaffeespezialität?”, “Filterkaffee oder frisch gemahlen?”, “Ein Stück Kuchen dazu?”, “Zahlen Sie bar oder mit Karte?”).

Ich vermute einige nicht wirklich entscheidungsfreudige Menschen verzichten auf Kaffeegenuss im ICE.

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Dienstag, 16. August 2011

Vorhören: Muppets – The green album

Nicht wegklicken! Dort gibt es Songs der Muppets neu interpretiert von Künstlern wie

  • OK Go
  • Weezer
  • My Morning Jacket
  • Sondre Lerche und Andrew Bird.

Auch dabei:

Klasse.

Montag, 15. August 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Thees Uhlmann - Zum laichen und sterben ziehen die Lachse den Fluß hinauf

Ich bin gespannt auf Thess Uhlmanns Solo-Debüt und auf seinen Auftritt auf dem Bootboohook-Festival. Vorab gibt es das Video zum Song “Zum laichen und sterben ziehen die Lachse den Fluß hinauf”:

Sonntag, 14. August 2011

Wahlkampf für die Tonne

Foto0033 (Small)Der Folgerung “Wir behalten unsere Müllabfuhr. Weil wir hier zuhause sind.” konnte ich nicht auf Anhieb folgen. Unabhängig davon hätte ich den Slogan “Keine Privatisierung” eher bei einer anderen Partei vermutet. Und siehe da, wenige Meter weiter entdeckte ich das:

Foto0035 (Small)Aber in Hannover soll das Thema Müll offensichtlich Anhänger aller Lager mobilisieren:Foto0036 (Small)Ich bin gespannt, wie der Wettbewerb um die geilste Müllabfuhr der Welt ausgeht.

Freitag, 12. August 2011

Lala-Recycling

Es ist bekanntlich nicht nur politisch korrekt sondern gesellschaftlich erfordert, “Recycling” gut zu finden. Man fühlt sich ja gleich schlecht, wenn man mal einen Tag lang nichts in den gelben Sack geworfen hat. Und ich möchte gar nicht wissen, wie viele Handys ungenutzt irgendwo verstauben.

tape.tv nimmt sich ähnlicher wahrscheinlich reichlich vorhandener und ungenutzter Schätze an: Den guten alten Kassettenrekordern. Die Geräte sollen für eine Werbeaktion genutzt werden. Angelockt werden die Geräte mit Gewinnen für die Besitzer von T-Shirts bis Plätzen auf Gästelisten für “Auf den Dächern”-Konzert.

Da der Versand der Geräte auf Kosten tape.tvs erfolgt, kann man also zu Hause Stauraum freischaufeln und gleichzeitig noch was abstauben. Viel Erfolg dabei!

Donnerstag, 11. August 2011

Konzert aus der Konserve: Noah And The Whale – Tiny Desk Concert

Noah And The Whale hat eine kleine Fraktion zu NPRs “All songs considered” geschickt. Das “Tiny Desk Concert” wurde aufgezeichnet und steht dort als Stream und Download oder so

an anderer Stelle als Podcast zur Verfügung.

Dargeboten werden:

  • L.I.F.E.G.O.E.S.O.N.
  • Blue skies
  • Waiting for my chance to come

Schön!

Mittwoch, 10. August 2011

Music: J Mascis - Several shades of why

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Mal wieder ein nettes Singer/Songwriter-Album. Besonderheit? Es stammt von J Mascis!

Anscheinend konnte sich J Mascis als Dinosaur Jr.-Mastermind nicht komplett ausleben, so dass er nun mit “Several shades of why” sein erstes “echtes” Soloalbum vorlegt. Im Vergleich zum Output seiner geschätzten Band darf darauf nur selten die Gitarre heulen und lange Solos auf dem Instrument werden ebenfalls vermieden. Völlig unaufgeregt liefert er solide plätschernde Singer/Songwriter-Kunst ab, die an Neil Young und Eddie Vedders Soundtrack “Into the wild” erinnert.

Die vornehmlich unverstärkte Instrumentierung lässt viel Platz für Mascis’ Stimme. Vielleicht ist deren Wirkung die größte Überrschung auf “Several shades of why”. Unterstützt von einer stattlichen Anzahl von Gastsängern (Kurt Vile, Ben Bridwell von Band Of Horses, Kevin Drew von Broken Social Scene und Pall Jenkins von The Black Heart Procession) erfindet Mascis hier nichts neu… abgesehen von der Art und Weise, wie er und seine Musik in Zukunft wahrgenommen werden wird. Da hat jemand über mehr als zwei Jahrzehnte Gefühle und Tiefen hinter Soundwänden versteckt, obwohl diese absolut vorzeigbar bzw. anhörbar sind. Ein ruhiges Werk für alle gereiften Grunge- und Indierockfans.

Besonders gut gefallen mir die Songs “Where are you” und “What happened”.

Das entzückende Video zu “Not enough”

und das zu “It is done”

Dort findet sich eine Daytrotter-Session von und mit J Mascis. Und an dieser Stelle gibt es Links zu den Downloads der Songs “It is done” und “Not enough”.

“Several shades of why” klingen nach:

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Dienstag, 9. August 2011

Kollateralmusik

Natürlich gibt es schlimmere Katastrophen als verbrannte Musik. Trotzdem blutet mir das Herz bei dem Gedanken, dass auf diese Weise einige Indielabels in Bedrängnis geraten werden.

The Quietus schlägt 20 Gegenmaßnahmen vor.

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Montag, 8. August 2011

Vorhören: Beirut – The rip tide

Zach Condon schlägt mit Beirut zum dritten Mal subtil zu. Das neue Album “The rip tide” gibt es dort als Stream.

Sonntag, 7. August 2011

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Gotye – Somebody that I used to know

Wouter De Backer wurde in Belgien geboten und aus sicherlich kaum nachvollziehbaren Gründen hat er sein wundervolles Heimatland mit seinen Eltern verlassen, um sich später in Australien seiner Musik zu widmen. Das tut er als Solokünstler Gotye und als Mitglied der Band The Basics.

Sein drittes Soloalbum wird in wenigen Wochen veröffentlicht und der Song “Somebody that I used to know” macht mich mehr als neugierig. Tolles Video, toller Song.

Den weiblichen Gesang durfte übrigens Kimbra beisteuern, die aus Neuseeland stammt und daher einen kürzeren Weg in die Wahlheimat Australien hatte.

Freitag, 5. August 2011

Henne und Hahn äh Ei

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Was ist Ursache und was ist Wirkung? Und was passiert, wenn die beiden miteinander essen oder gar tanzen?

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Mittwoch, 3. August 2011

Konzert aus der Konserve: Bon Iver @ 9:30 Club in Washington, 02.08.2011

Passend zur Vorstellung des Albums gibt es bei NPRs “All songs considered” das gestern in Washington aufgezeichnete Konzert Bon Ivers als Download und Stream. Unter den neun Begleitmusikern befand sich auch Colin Stetson, dessen Album “New history warfare 2: Judges” ich nochmal erwähnen muss.

Dienstag, 2. August 2011

Konzert aus der Konserve: Rage Against The Machine @ The Quad in Northridge, CA… 1991!

Wenn heute eine halbwegs begabte Schülerband “Killing in the name” in einem Einkaufszentrum anstimmt sind Tumulte nicht ausgeschlossen. Als Rage Against The Machine am 23.10.1991 erstmals auftraten, war wohl kaum einem der Zuhörer klar, welchem Event sie gerade beiwohnten. Hier die Bilder der ersten öffentlichen Auftritts der Band:

Wem während des “Killing in the name”-Instrumentals zu Beginn der Text nicht mindestens im Kopf anklingt hat musikalisch die 90er Jahre verpasst.

Dort gefunden.