Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 30. April 2009

Gips weg

Mein Arm hat sich entpuppt, bzw. seinen Gips abgelegt. Erstaunlich, wie schnell man sich an ein solches Handicap gewöhnt. Der Einsatz als Werkzeug (Nüsse knacken, Neffen Gewalt androhen) wird mir durchaus ab und zu fehlen. Die Hilfsbereitschaft vieler Mitmenschen hat mich erstaunt. Selbst Wartezeiten an der Kasse haben sich radikal verkürzt. Dabei habe ich nicht einmal leidend geschaut.

Weitere Erkenntnisse: Als ich anfangs versuchte, auch mit der rechten (z. T. eingegipsten Hand) zu tippen, kam diese bzw. die von ihr zu liefernden Buchstaben meist zu spät. Also etwa so: “asl” statt “als”. Nun kommen solche “rechte” Buchstaben meist zu früh, weil ich mich anscheinend an die Verzögerung gewöhnt hatte. Also “las” statt “als”.

Der von vielen prophezeite Juckreiz setzte lustigerweise erst ein, nachdem der Gips entfernt wurde. Vom Zustand der Haut nach langer Zeit im Feuchtbiotop möchte ich gar nicht erst reden.

Eines der unlösbaren Probleme war es, eine Kiwi zu schneiden. Selbst wenn man die Haut noch einigermaßen entfernen konnte, waren grüne Saftspuren auf dem Gips kaum zu vermeiden.

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Mittwoch, 29. April 2009

Video: Eels – Fresh blood

Kürzlich noch als Stream nun auch als Video: Der neue Song “Fresh blood” der fabelhaften Eels:

Hier gefunden.

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Musik: Doves – Kingdom of rust

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Die Doves sind so etwas wie die ewigen Talente im Britpop-Universum. Trotz eines guten Ausgangspunkts mit dem zweiten Album “The Last Broadcast” (2002) hat es bislang nicht zum endgültigen Durchbruch gereicht. Vier Jahre nach Veröffentlichung des dritten Albums “Some cities” steht nun “Kingdom of rust” in den Startlöchern.

Führt man sich einige Kritiken zum Album zu Gemüte, stößt man u. a. auf Vergleiche mit den folgenden Bands:

  • Elbow
  • U2
  • Coldplay
  • Radiohead
  • Bloc Party

Ich höre an einigen Stellen auch Oasis heraus. Durchaus Vergleiche, die neugierig machen können. Das Album hat mich vom ersten Moment an begeistert und auch einige weitere Durchläufe konnten daran bislang nichts ändern. Während einige der oben genannten Gruppen durchaus über Albumlänge mal langweilen können, liefert “Kingdom of rust” vergleichsweise abwechslungsreiche Kost: Hymnen, Drive, ein paar Ecken und Kanten… alles dabei. Wer Elbow schon immer interessant aber teilweise als langweilig empfand, sollte sich auf jeden Fall mit “Kingdom of rust” befassen. Daher stimme ich diesem Urteil zu:

In a year that's fast becoming a vintage one for albums, Doves storm to the top of the pile. Absolutely brilliant. BBC Music

Als Gegenpol tritt Plattentests.de auf:

Zugegeben, die Erwartungen sind so hoch, dass "Kingdom of rust" ihnen kaum gerecht werden kann. Beim ersten Album nach vier Jahren, die sie von der Bildfläche verschwunden waren, stellt sich aber schnell heraus, dass Doves zumindest den Dreh raus haben, nicht ins offene Messer des Rückschritts zu laufen. […] Zwar reicht auch "Kingdom of rust" nicht an das Meisterwerk "The last broadcast" heran und entfaltet erst mit der zweiten Hälfte sein gesamtes Potenzial. Besser spät als nie - gilt ja für die ganze Geschichte dieser Band.

Music Review liefert neben einem Track-by-track review dieses Fazit:

Kingdom of Rust isn’t, as a whole, instantly catchy or accessible, and new converts to Doves will find it difficult to immediately embrace the album in it’s entirety, but efforts will be rewarded.  Ardent fans, however, will adore the maturation and diversity of sounds that the band have employed throughout the album, and with each play will likely spot something new as the songs continue to grow.  A grown-up, dark and sultry success.

Snippets aller Songs stehen in Form eines Albumplayers auf der Website der Band parat. Itunes rückt gegen knapp zwei € zwei Bonustracks heraus.

Das Video zum Titelsong:

“Kingdom of rust” klingt wie:

Doves

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Evolution einer Grippe

Grundsätzlich ist es hilfreich, etwas über die Entstehung eines Grippevirus in Erfahrung zu bringen. Dieses Wissen kann die Ermittlung / Herstellung eines geeigneten Gegenmittels oder gar Impfstoffs beschleunigen.

Nicht minder anspruchsvoll gestaltet sich anscheinend die Namensfindung. Es begann als “Schweinegrippe”. Das fanden Israelis nicht so toll, weil sie dann immer wieder den Namen eines unreinen Tieres in den Mund hätten nehmen müssen (zeichnet sich da eine eventuelle Übereinstimmung mit den Nachbarn ab, mit denen man sich ansonsten eher über Raketen und Drohungen austauscht?). Daher wurde der Name “Mexikanische Grippe” vorgeschlagen. Daraus wurde die "Nordamerikanische Grippe". Inzwischen hat die WHO den Begriff “Neue Grippe” eingeführt.

Ich denke ich bleibe generell bei der Bezeichnung “Scheißgrippe”.

Dienstag, 28. April 2009

Musik: Silversun Pickups - Swoon

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Während einige Bands und Musikrichtungen immer wieder gerne “zitiert” werden, gibt es auch solche, die kaum zu kopieren sind. Dazu zählen u. a. Tool, Faith No More und die Smashing Pumpkins.

Ob beabsichtigt oder nicht, die Silversun Pickups legen mit “Swoon” nun schon den zweiten Versuch vor, in die durch Billy Corgans Spinnereien verursachte Lücke zu stoßen. Sie verzichten dabei auf dessen Wahnsinn und leider meist auch auf dessen geniale Momente.

Die Band selbst nennt Acts wie My Bloody Valentine, the Velvet Underground, Elliott Smith, Sonic Youth, Sweet, Modest Mouse und  Secret Machines als Einflüsse. Der kleinste gemeinsame Nenner sind gitarrenorientierte Songs und zum Teil treibende Rhythmen (sucht Billy nicht einen neuen Drummer?).

Trotz der Vielzahl der Einflüsse hört sich das für mich sehr häufig nach den Pumpkins an und über die gesamte Albumlänge klingt es an einigen Stellen recht unspektakulär. Absolut hörenswert ist der Song “Sort of”.

CDStarts.de sieht es anscheinend ähnlich:

Was die Kalifornier da abliefern ist kurz gesagt ein solides Album mit zahlreichen starken und einigen sehr unauffälligen Titeln. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Silversun Pickups die nötigen Fähigkeiten haben um ein großartiges und abwechslungsreiches Album zu schreiben. Und auch wenn es dieses Mal noch nicht zum ganz großen Wurf gereicht hat könnte es bereits beim nächsten Mal so weit sein. Man sollte die Band auf jeden Fall im Auge behalten.

BBC Music gibt sich etwas euphorischer:

Here, the Pickups have gone for a 10-strong set of five minute plus tracks that never once descend into the doldrums of filler or repetition. No mean feat for a band who revel in shoegazing, a genre which has been known to drag on a bit in its time.

While Swoon is distinctly an amalgam of its creators' imaginations and that of their own musical favourites (Smashing Pumpkins, My Bloody Valentine), there is no laziness here. Where some are happy to base a song on a single hook, this four-piece throw three or four great ideas at each pristine track and come up with something rich and captivating.

Wer Rockmusik der 90er Jahre mag, wird von diesem Album nicht enttäuscht werden. Weitere Eindrücke verschafft die Myspace-Seite der Band.

Für mich klingt das Album wie:

Silversun Pickups

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Montag, 27. April 2009

Prioritäten und “Similaritäten”

Kurzzeitig dachte ich, die ARD versucht eine schlechte Star Wars-Imitation in Form eines Interviews mit Jabba The Hutt. Es war aber Helmut Markwort (eigentlich Fokus-Chefredakteur aber in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern München anscheinend berufen zu den aktuellen Ereignissen Auskunft zu geben).

Ich glaube es nicht: In Mexico grassiert die Schweinegrippe und die Erde bebt, die Wirtschaftskrise ist in vollem Gange und was bringt das öffentlich finanzierte TV? Eine Sondersendung zum Klinsi-Abgang.

Hier kann man sich selbst quälen. So ab 4:30 Minuten geht es los. Zum Vergleich:

Song: The Dead Weather - Hang you from the heavens

Jack White (spätestens seit seinem Beitrag zum letzten Bond sollte er recht bekannt sein) entwickelt sich mehr und mehr vom recht aktiven zum hyperaktiven Musiker und Produzenten. Für Juni ist das Album “Horehound” der Band The Dead Weather ankündigt. Diese Band kann mit einem beeindruckenden Line-up aufwarten:

Alison Mosshart (The Kills) – Vocals

Jack Lawrence (The Raconteurs) - Bass

Dean Fertita (Queens of the Stone Age) – Gitarre

Jack White (The White Stripes, The Raconteurs) – Drums

Und sol rockig klingt das Ergebnis in Form der ersten Single “Hang you from the heavens” dann auch:

Sonntag, 26. April 2009

Österreich

Nachdem ich Österreich in den letzten Tagen zweifach durchquert habe, fallen mir dazu nur zwei Sachen ein:

  • Wie lässt sich eine Preisdifferenz zwischen Diesel an der Autobahn und im zwei Kilometer entfernten Dorf von 13 Cent erklären?
  • Wie lassen sich Werbespots im TV erklären, die offen zum Kauf österreichischer Produkte auffordern? Verstehen unsere Nachbarn das als EU-gerechte Handlungsweise?
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Samstag, 25. April 2009

Hoch hinaus

ging es heute auf den Monte Baldo. Leider kamen wir nur bis auf ca. 1.500 m Höhe, da danach der Weg mit Schnee und Eis bedeckt und irgendwie auch “unklar” war. Nicht, dass einer der Einheimischen uns vorher darauf hingewiesen hätte. Mit Schildern haben es die Italiener eh nicht so.

Bis zur “Schneegrenze”

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war die Tour aber super und bot solche Ausblicke:

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Auch das Heimatdorf eröffnet immer wieder schöne Perspektiven:

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P.S.: Abendessen gestern

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Spätes Mittagessen heute

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Freitag, 24. April 2009

Verona

Verona stand heute auf dem Plan und der Straßenkarte:

Besonders zu erwähnen sind außerdem:

  • Julias Balkon (Romeos Julia)

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  • Promi-Sichtung: Zwei Harlem Globetrotters

Globetrotters

  • Das gestrige Abendessen

Abendessen

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Donnerstag, 23. April 2009

3. Etappe gen Süden

Blick auf den Gardasee

See

Blick aus dem Fenster

Blick

Todesanzeigen werden hier anscheinend auf eine sehr eigene Art veröffentlicht (linke Seite der Plakatwand)

Anzeige 

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Mittwoch, 22. April 2009

Eislöcher und Seen

Ein physikalisches Phänomen sorgt dafür, dass ich heute “Eislöcher” besuchen konnte. In diesen sammelt sich kalte Luft und man kann bei einer Wanderung durch eine solche Senke innerhalb weniger Höhenmeter (in diesem Fall ca. 5 m) eine merkliche Abkühlung der Umgebungstemperatur erfahren. So reihen sich innerhalb weniger Meter verschiedene Vegetationszonen eng aneinander. Dieses Phänomen lässt sich nicht sehr beeindruckend ablichten. Aber die Anwesenheit von Schnee und Eis, obwohl man wenige Meter weiter bei Temperaturen > 20 °C herumlaufen kann, beeindruckt schon:

Eisloch (Small)

Und Wasser in anderer Form begegnete mir an den Montiggler Seen:

Montiggler See (Small)

Dienstag, 21. April 2009

Von Burgen und Bozen und Kümmel

Heute gab es eine Burgenwanderung, einen Ausflug nach Bozen und die Erkenntnis, dass in südtirolern Backwaren fast immer Kümmel enthalten ist.

Wanderung zum Schloss Hocheppan:

Burg (Small)

Schloss Hocheppan und Bozen (Small)

Bozen mit seinem Dom

Bozen (Small)

Dom (Small) 

Mysteriöse Rätsel bietet Bozen auch. So z. B. Tomaten, die wie Kürbisse ausschauen

Tomaten (Small)

und einen seltsamen Fund:

Fund (Small)Da in Bozen das Ötzi-Museum ist, finde ich den Fund nicht ganz so verwunderlich. Warum dieser Osterhase eine Dornenkronen trägt, ist mir allerdings unbekannt.

Hase (Small)

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Montag, 20. April 2009

Zweite Etappe

Weiter geht es in südlicher Richtung. Die aktuelle Etappe ist Südtirol. Begrüßt wurden wir am Brenner mit dem Slogan “Südtirol ist nicht Italien”. In unserem Hotel sind wir auf einige Menschen getroffen, die ich seit gut 60 Jahren eher in Südamerika vermutet hätte. Man hört an Nebentischen ganz spezielle Interpretationen aktuellen und lange vergangenen Weltpolitik.

Ein neuer Blick aus dem Fenster:

Fenster (Small)

Viele Apfelbäume:

Apfelbaeume (Small)

Und ein Blick auf Bozen:

Bozen (Small)

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“Oberbayern”

Mal gespannt, ob das Stichwort Malle-Fans anspült. Für mich ist es eine Zwischenstation auf dem Weg nach Süden. Vielleicht lebe ich ein paar Tage fern des Internets. Schau’n wir mal.

Oberbayern

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Sonntag, 19. April 2009

Buch: Arto Paasilinna - Im Wald der gehenkten Füchse

Mal wieder ein Buch meines Lieblings-Finnen. Mal wieder geht es auch um Gauner und das Leben in Skandinavien und der Autor spart auch diesmal nicht mit sarkastischen und augenzwinkernden Schilderungen. Nachdem er seine Komplizen (die für ihn in den Knast gegangen sind) übers Ohr gehauen hat, flieht der arbeitsscheue Oiva Juntunen in den hohen Norden des Landes und vertriebt sich dort die Zeit. Das nötige Gold für ein komfortables Leben hat er, nur die Lebensumstände müssen eben darauf zugeschnitten werden. Mit viel List und etwas Tücke und Helfern gelingt das.

Ich bleibe bei meiner Aussage: Keines der Bücher hat mich bislang enttäuscht. Aber Qualitätsunterschiede gibt es. Daher hier das Ranking der Arto Paasilinna-Bücher, die ich schon gelesen habe (wird fortgesetzt):

1. Nördlich des Weltuntergangs

2. Der wunderbare Massenselbstmord

3. Im Wald der gehenkten Füchse

4. Vorstandssitzung im Paradies

5. Die Rache des glücklichen Mannes

6. Die Giftköchin 

Samstag, 18. April 2009

Welcome back: Maximo Park

Obwohl Maximo Parks letztes Album “Our Earthly Pleasures“ m. E. überbewertet wurde, sind die Jungs immer für ein paar gute Songs gut. Bald erscheint ihr neues Album “Quicken the Heart”. Nachdem ein erster Eindruck in Form des Songs “Wraithlike” schon vor einer Weile verschenkt wurde (und hier weiter erhältlich ist), gibt es nun “Let's Get Clinical” zum gleichen Preis. Und zwar hier.

Freitag, 17. April 2009

Buch: Marina Lewycka - A Short History of Tractors in Ukrainian

Nach diesem Buch griff ich aus zwei Gründen:

  • Schon oft hatte ich  tolle Leseerlebnisse mit Büchern, die ich normalerweise nicht zu meinem Beuteschema rechnen würde.
  • Wegen des hübschen Covers und des aberwitzigen Titels.

TractorsDie Story: Alter Witwer (Einwanderer aus der Ukraine) lebt in England und besorgt sich eine wesentlich jüngere Frau (inkl. Sohn), die ebenfalls aus der Ukraine kommt und über die Heirat “im Westen” sesshaft werden möchte. Die beiden Töchter des Witwers erkennen die “Gefahr” und kämpfen gegen die Bedrohung.

Angereichert wird diese Handlung durch Rückblicke auf das jeweilige Leben der “Auswanderer” in der Ukraine und die Ausführungen des Witwers zur Geschichte der Nutzung von Traktoren (!).

Ein absolut lesenswertes Buch, welche in dieser Version und Aufmachung hervorragend in der Hand liegt. Besonders die Schilderung des Strebens nach Status und den entsprechenden Symbolen (Auto, Haus, Staubsauger) als Form der Abgrenzung zum ländlichen Leben in der Ukraine unterhält und erklärt vielleicht das oftmals uniforme Erscheinungsbild einiger Einwanderer aus Osteuropa.

Inhalt:

Ukrainian

Bilder für Generationen

Sowohl mein Neffe als auch meine Nichte und ich lesen aktuell “Bilderbücher”:

Bilderbuecher

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Donnerstag, 16. April 2009

Erkenntnisse: Gewonnen im Rahmen eines mehrstündigen Aufenthalts im Wartezimmer

Zitate zweier Mütter (beide mehrere Kinder und bestens bekannt mit allen Regelungen zur Unterhaltszahlung):

  • “Krankenschwester ist kein Beruf, das ist eine Berufung” (die Dame ist Krankenschwester. Leider kann sie der Berufung aktuell nicht folgen, weil sie sich um die Kinder kümmern muss und der Ex-Mann eh zahlt)
  • “Boah. Das mit dem Gipsarm ist sooo schlimm. Er (Anmerkung: sie meint ihren Sohn) geht ja nächste Woche zur Kommunion und dann ist der Gipsarm auf den Kommunionbildern! Und dafür zahle ich (Anmerkung: ?!) den teuren Fotograph. Vielleicht kann er mit der Hand ja die Kerze halten, dann fällt es nicht so auf.”
  • “Nee, wenn die Kleine studiert, muss der blechen bis sie 25 is.” - “Geht sie denn aufs Gymnasium?” - “Nee, da sind ja nur Streber. Sie geht auf die Hauptschule.”
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Gefunden?

Dann hier die nächste Schwierigkeitsstufe: Finde die lustigen Wechsel der Schriftarten und die kreative englische Übersetzung.

Learning English

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Mittwoch, 15. April 2009

Gefallener Engel

Sie war schon immer das unsympathischste Mitglied der unnützen Band.

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Ulmer Münster. Näher ging nicht. Aber Ulm ist bestimmt schön… und nicht Mannheim.

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Song: Moby – Shot in the back of the head

Moby kündigt seine Rückkehr an. Mit dem Song “Shot in the back of the head”, den es auf seiner Website gibt.

Arbeitsverweigerung

Ein Wahrsager lebt davon, dass Menschen seinen Aussagen glauben, diese ab und zu zutreffen bzw. dass er eventuelle Abweichungen gut begründen kann.

Nun verweigert eine prominenter Vertreter dieses  Berufszweiges Vorhersagen für das kommende Jahr. Bekommen solche Institute eigentlich öffentliche Gelder?

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Dienstag, 14. April 2009

Vorhören: Depeche Mode – Sounds of the universe

Großartige Auswirkungen auf den Lauf der Welt oder gar des Universums erwarte ich vom neuen Album der Konsens-Musiker nicht. Wer mag, kann aber hier reinhören, bevor es nächste Woche offiziell erscheinen wird.

Der durchschnittliche Bahnfahrer

Meine empirischen Studien haben ergeben: Am Hauptbahnhof Mannheim ist der Anteil unsympathischer Bahnreisender größer als an allen anderen mir bekannten Bahnhöfen. Wuppertal spielt in einer ähnlichen Liga. Mir fällt gerade auf, dass sich meine Erhebung weitgehend auf Reisen in Westdeutschland beschränkt. Vielleicht gibt es im Osten ja noch einige Titelaspiranten?

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Vorfreude? NINJA-Tour

Die nicht nur dem Namen “NINJA” nach interessante gemeinsame Tour von den Nine Inch Nails und Jane’s Addiction kommt im Juli für zwei Termine nach England. Vielleicht reicht es gar für einen Sprung über den Kanal aufs Festland???

Montag, 13. April 2009

Version wars: Kings Of Leon vs. Bat For Lashes

Obwohl die Kings Of Leon sicher keine schlechte Musik machen und mir eigentlich gefallen “müssten”, hauen mich deren Songs nicht um. Auch der Hype um die Band konnte daran bislang nichts ändern. Den Song “Use somebody” könnten viele Leser schon gehört haben:

Diesem stelle ich an dieser Stelle Bat For Lashes’ reduzierte Version des Songs gegenüber.

Nahrungskette

Kürzlich erlebt: Ich wartete in den Räumen des “Pizza-Hol-und-Bringedienstes” auf meine Bestellung und freue mich über die McDonald’s-Tüte, die anscheinend eine Mahlzeit der Pizza-Familie enthielt. Und dann kommt noch die Dorfwirtin (Kneipe mit “Restaurant”) und holt sich ihr Abendessen.

Meine Fragen:

  • Wird da jeweils die Zubereitung der eigenen Nahrung aus wirtschaftlichen, geschmacklichen oder gar hygienischen Gründen den Kollegen überlassen?
  • Was essen McDonald’s-Mitarbeiter?
  • Will ich die Antworten wirklich wissen?

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Sonntag, 12. April 2009

Musik: Olli Schulz – Es brennt so schön

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Live begeisterte mich Olli Schulz immer stärker als aus der Konserve. Mit “Es brennt so schön” ist ihm nun aber ein absolut hörenswertes Werk gelungen. Klar, “Mach den Bibo” schreckt jeden ernsthaften Musikfan ab. Aber der Rest des Albums versöhnt und dokumentiert Olli Schulz’ musikalische Evolution in Richtung “Band”. Unter allen Klamauk-nahen Genrevertretern war er schon immer ein Lichtblick. Aus dem GHvC-Dunstkreis hat er sich ein wenig entfernt, einen wichtigen Beitrag zur deutschsprachigen Songwriter-Kultur leistet er weiter.

Bei 'Es brennt so schön' fanden sich Bernd Begemann, Lee Buddah (spielt das Banjo auf 'Isabell') oder Gisbert zu Knyphausen zum kreativen Stelldichein zusammen. Ein knuddeliger Mix aus heftigen Gitarren, zartem Gezirpe und standhaftem Klavier tut sich hier auf. Alles gewürzt durch Gedanken, die wohl jeder melancholisch veranlagte Mensch schon mal hatte und die durch Olli Schulz zu Songtexten werden. Und wenn es zu bedrückend wird, lockert er sie Stimmung schnell wieder auf. Man kann ahnen, dass Olli wohl ein recht nachdenklicher Zeitgenosse mit gesundem Mutterwitz ist. Diese Mischung macht ihn zu einer wohltuenden Herausforderung. www.monstersandcritics.com

Thees Uhlmann pries im GHvC-Newsletter das Album an:

Das beste deutsche Album seit „Warten Auf Den Bumerang“! Alles ist möglich zwischen „Bibo“ und „So Lange Einsam“. Das ist so als ob Michelangelo und van Gogh in Airbrush machen. ALLE JETZT! RAUS JETZT und von Olli Schulz „Es Brennt So Schön“ kaufen! Das ist auf einer Party alleine stehen mit laut über Kopfhörer seine Lieblingslieder hören und den unsymphatischen Gastgeber nachäffen! Was Besseres gibt es nicht!

Ganz so weit möchte ich nicht gehen, den ich möchte noch Potential für Ollis weitere Entwicklung sehen. Olli Schulz ist wie ein guter Kumpel, der früher fast ausschließlich Unfug im Kopf hatte und plötzlich mit ernsthaften Ideen und Themen überrascht.

Das unvermeidliche Video zu “Mach den Bibo”:

Live wird Olli Schulz sicher auch weiter seine Alleinunterhalterqualitäten zu nutzen wissen:

15.04. Flensburg - Volksbad
16.04. Osnabrück - Rosenhof
17.04. Oldenburg - Harmonie
18.04. Magdeburg - Factory
19.04. Berlin - Postbahnhof
21.04. Dresden - Beatpol
22.04. München - Backstage
24.04. Wien (A) - Flex
25.04. Heidelberg - Karlstorbahnhof
26.04. Zürich (CH) - Abart
27.04. Freiburg - Jazzhaus
28.04. Saarbücken - Garage Club
29.04. Köln - Gloria
30.04. Mülheim - Ringlokschuppen
01.05. Hamburg – Grünspan

Klingt wie:

Es brennt so schön

Samstag, 11. April 2009

Mathenachhilfe für alle

Was ist denn so schlimm an flexiblen Verpackungsgrößen? Ich freue mich auf neue Angebote in Form einfallsreicher Packungsgrößen und vielleicht sogar vereinzelt kunsumentenfreundlichere Mengen. Im Endeffekt entscheiden doch die Konsumenten durch ihre Wahl über das beste Angebot. Und wenn ich mir so ein paar typische Supermarktbesucher vor einem sonnigen Osterwochenende anschaue, schadet ein wenig Übung in der Anwendung von Dreisatz-Rechenaufgaben überhaupt nicht.

Film/DVD: Hostel

Solche Filme hob ich mir bislang für spätabendliche Bahnfahrten auf. Bei dieser Fahrt hatte ich einen Sitznachbarn, mit dem ich mich eine Weile unterhielt. Dann schaute ich den Film. Ab und zu warf mein Nachbar einen Blick auf das Geschehen. Anfangs wendete er sich angewidert vom Bildschirm ab, später von mir. Mir selbst war der Film zeitweise “peinlich”. Wer auf nacktes und / oder abgeschnittenes Fleisch steht, ist mit “Hostel” ganz gut bedient. Ansonsten bietet der Film erstaunlich wenig.

Obwohl Quentin Tarantino als Produzent und somit in den Credits auftaucht, sollte man keinen Tarantino-Streifen erwarten.

Fazit:

Hostel

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Freitag, 10. April 2009

Glaubenskrieg… in Deutschland

Karfreitag ist einer der höchsten Feiertage der evangelischen Kirche. Dem huldigen viele Katholiken, indem sie gerade an diesem Tag eine unglaubliche Geschäftigkeit in Form von Reinigungsarbeiten an den Tag legen. Der Frühjahrsputz drängt sich gerade an diesem Tag aber auch immer auf. Und außerdem muss man ja alles für den Ostersonntag hübsch machen, einen der höchsten katholischen Feiertage…

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Donnerstag, 9. April 2009

“Der Mann mit dem Fahrrad…

… ich habe sie natürlich gesehen, bitte UMGEHEND aussteigen.” Einen Versuch (und den meisten ICE-Pasagieren ein Lächeln) war es sicher wert…

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Warum “unterdrücken” lassen…

… man kann sich doch selbst demütigen.

Irgendwann vor ein paar Wochen war “Internationaler Frauentag”. Zweifellos ein wichtiger Tag. In Hannover zogen aus diesem Anlass einige Frauen (nehme ich an) durch die Stadt. Was in anderen Landstrichen ein Karnevalsbeitrag wäre, war in Hannover eben eine Demo. Das sah dann so aus:

Frauentag 

Da die Demonstranten mit Schirmen bewaffnet waren, musste ich das Foto aus der Entfernung aufnehmen. Aber auch aus kürzerer Distanz konnte ich nicht erkennen, was die Verkleidung (grüne Säcke über Kopf und Oberkörper) sollte:

  • Verkleidung als Oskar aus der Tonne?
  • Verkleidung als dicke Raupe?
  • Forderung nach Vermummungserlaubnis? Das wäre nicht nötig, einige Länder bieten diesen Service sogar als festen Bestandteil der Staatsreligion an…

Mittwoch, 8. April 2009

Endlich mal ein erfreuliches Riff

Grüße aus dem Studio senden die Editors. Da freue ich mich doch jetzt schon!

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Elend ist relativ

Der frei gewählte (so einen Menschen haben manche Länder nicht einmal als Diktator) Regierungschef des “Design-geht-vor-Funktion”-Staates Berlusconi empfahl seinen neuerdings obdachlosen Landsleuten, die Situation wie einen Camping-Urlaub zu nehmen.

Ich denke, solche Vergleiche bauen Betroffene richtig auf. Man sollte Arbeitslosen klar machen, dass sie eigentlich nur lange Urlaub haben oder eben die Rente schon früher antreten. Hungernde Menschen müssen sich keine Gedanken machen um zunehmendes Körpergewicht und um verlorene Partner trauernde Menschen haben in Zukunft ja mehr Zeit für sonstige Freizeitbeschäftigungen.

Gefühlt regiert Berlusconi schon ewig, auf jeden Fall zu lang. Wird mal wieder Zeit für eine Regierungskrise in Italien. Grundsätzlich sind die Halbwertszeiten der Regierungen dort ja überschaubar.

Dienstag, 7. April 2009

Vorgehört: Placebo – Battle for the sun

The Quietus erfreut mal wieder mit einem Track-by-track review eines von vielen Menschen freudig erwarteten Albums. Das Urteil zu “Battle for the sun” fällt durchwachsen aus. Ich erwarte trotzdem ein Placebo-Album, welches wie fast alle anderen Placebo-Alben klingt. Alles andere wäre eine positive Überraschung.

Musik: Silbermond – Nichts passiert

Ich habe gelesen, dass es auf diesem Album ein Duett mit Xavier Naidoo gibt. Daher ist der Titel “Nichts passiert” eine Lüge und darüber hinaus interessiert die CD nicht. Die Singles, die wahrscheinlich wieder ein Abklatsch der schon bekannten Songs sein werden, hört man eh im Radio. Spiegel online bringt es auf den Punkt:

Aber in einem Land, das den Proll Mario Barth komisch findet, muss man sich auch über die Charterfolge von Silbermond nicht wundern.

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Montag, 6. April 2009

Es gibt anscheinend häufiger

solche Tage.

Nun hat es einen meiner Finger erwischt:

Finger 1 Mark

Finger Detail

Nicht ganz einfach zu erkennen, aber der Arzt diagnostizierte einen Bruch und verurteilte mich zu einem Gipsarm.

Demnächst mehr aus diesem Theater…

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Sonntag, 5. April 2009

Myspace: Nicht mein Space

Vielleicht bin ich einfach zu alt dafür: Ein Freund von Myspace in der derzeitigen Form werde ich nicht werden. Layout und Darstellung sind eine Katastrophe, echte Webpages sparen sich die meisten Bands inzwischen. Dabei geht eine ganze Menge Individualität verloren.

Warum bedeutet vor allem bei Portalen eigentlich häufig "Web 2.0" = muss aussehen wie ein Hühnerhaufen?

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Samstag, 4. April 2009

Musik: Grossstadtgeflüster – Bis einer heult!!!

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Grundsätzlich sind mir Texte egal. Daher begeistern mich deutsche Texte auch selten mehr als welche in anderen Sprachen. Nachdem ich “Bis einer heult!!!” gehört habe, muss ich allerdings meine erste Aussage relativieren: Nur in bestimmten Grenzen sind mir Texte egal. Wenn diese ein gewisses Niveau unterschreiten, möchte ich diese bitte nur in einer unverständlichen Sprache hören (daher gefiel mit “American Psycho” in der Originalversion vor einigen Jahren auch wesentlich besser als die deutsche Übersetzung (wenigstens die paar Seiten, die ich darin gelesen habe)). 

Quer durch alle Stile, die irgendetwas mit elektronischer Musik zu tun haben geht die Reise bei Grossstadtgeflüster. “Rotzfrechen urbanen Elektro-Pop” nennt das die Bandbio. Manchmal kommt man sich wirklich vor wie in einem Schlagerprogramm, bei welchem erfolgreiche englische Songs in einer unglaublichen deutschen Version dargebracht werden (ich erschaudere, wenn ich mich daran erinnere, mal eine Ulla Meinecke-Version des Bruce Hornsby-Songs “That’s just the way it is” im Radio hören zu müssen. Titel: “Das war schon immer so, und wird auch immer so sein”).

Grossstadtgeflüster schien sich u. a. von den Peaches, Wir sind Helden (“Lebenslauf”), Mia und einigen NDW-Peinlichkeiten inspirieren zu lassen. In ganz besonderen und seltenen Stimmungen könnte ich das vielleicht lustig finden. Meist und auch zum Zeitpunkt der Formulierung dieses Beitrages finde ich es eher doof. “Bis einer heulte!!!” – auch wenn es am Ende der Hörer ist…

Es gibt durchaus Zeitgenossen, die anscheinend mehr mit dem Album anfangen können, z. B. der Medienkonverter:

So wortwitzig dreist, direkt und auf den Punkt hat man deutschsprachige Musik selten erlebt. Das ist Minimalelektro mit Punkattitüde, die anarchistische Weiterentwicklung der kommerzialisierten und damit totgeborenen Neuen Deutschen Welle. Es ist schön zu sehen, dass sich gewisse Entwicklungen einfach nicht aufhalten lassen, eine Emanzipation der deutschen Sprache mit intelligentem Songwriting und tiefergehendem Sinn gehört mit Sicherheit dazu. GSGF machen Spass. Wir freuen uns auf mehr.

Aber manche Menschen finden ja auch Mario Barth “wortwitzig dreist”…

Freitag, 3. April 2009

Donnerstag, 2. April 2009

Macht Twitter doch Sinn?

Intro.de probiert es mit Plattenkritiken à la Twitter-Beschränktheit. Könnte ab und zu interessant sein. Wenn es viele Einträge werden, müsste man natürlich für Übersicht sorgen…

Film/DVD: Déjà vu

Was für ein Quatsch: Denzel Washington als Ermittler, der mittels einer neuen (energieintensiven und wohl kaum CO2-neutralen) Technologie in die Vergangenheit schauen und reisen kann und so eine Katastrophe verhindert.

In diesem Fall stellt der Film an sich aber die größere Katastrophe dar. Einzig der inhaltliche Zusammenhang mit der “Many-worlds interpretation” von Hugh Everett III verführt mich dazu, diesen Film hier zu erwähnen. So kann ich mal wieder auf die sehenswerte BBC-Doku “Parallel world, parallel lives” hinweisen, in der sich Eels-Mastermind E (Hugh Everetts Sohn) auf Spurensuche begibt und eben über diese Theorie stolpert.

Mittwoch, 1. April 2009

Amazon Downloads

Nachdem die Saturn.de-Aktion “Alben unter 5 €” leider abgelaufen ist, springt nun Amazon.de in die Bresche. Deren mp3-Angebot ist endlich auch in Deutschland verfügbar. Aktuell stehen Alben für knapp 5 € zur Verfügung. Der reguläre Preis soll später bei durchschnittlich 77 Cent pro Song liegen. Zum Download muss einmalig ein unkomplizierter Download-Manager installiert werden. Die Songs landen dann direkt in iTunes oder dem Windows Media Player. Die Songs werden in 256 kBit/s-Qualität geliefert.

Eine komfortable Sache und Konkurrenz zum Obst-Händler ist immer gern gesehen. Zumal dort die Preise steigen sollen.

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Song: Eels – Fresh blood

Es ist tatsächlich schon vier Jahre her, dass uns das letzte Studioalbum der Eels erfreuen durfte. Ich befand mich damals auf der Reise durch Neuseeland und steuerte extra am Erscheinungstag einen größeren Ort an, um in Besitz des Doppelalbums zu kommen. Dann ging es noch flott in ein Internet-Café, um das gute Stück in mp3-Form zu pressen und so die nächsten paar Stunden im Auto hören zu können. Es lohnte sich.

Im Juni erscheint das neue Album “Hombre Lobo” und vorab kann man sich den Song “Fresh blood” als Stream anhören. Bis Juni ist es noch etwas Zeit, so dass man sich bis dahin Mark Oliver Everetts Buch durchlesen sollte kann. Und ich überlege mir, wo ich mir das Album dann anhöre…

Hier gefunden.