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Donnerstag, 26. März 2015

Musik: Duke Garwood-Heavy love

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Manchmal trägt die Stimme über ein ganzes Album.

Duke Garwood ist kein Newcomer. Doch die Wahrnehmung seiner Musik verläuft offensichtlich ebenso dezent wie seine Songs funktionieren. Ich wurde erstmals im Rahmen seiner Kollaborationen mit Mark Lanegan auf ihn aufmerksam.  Diese Zusammenarbeit war bemerkenswert: Da spielte jemand Gitarre für Mark Lanegan, der eigentlich auch dessen Gesangsparts hätte übernehmen können. Mark Lanegans letzte Alben haben mich weitgehend enttäuscht. Vielleicht kann Duke Garwood mit seinem fünften Solo Album “Heavy love” in die Bresche springen.

Da er viele Instrumente beherrscht (und bestimmt ein netter Typ ist), hat er sich in Musikerkreisen schon einige Freunde verschafft. So gilt er z. B. als inoffizielles Mitglied von Archie Bronson Outfit. Einige Musiker revanchierten sich auf “Heavy love” für Garwoods Dienste. Für Savages blies er die Klarinette, nun begleitete ihn deren Sängerin Jehnny Beth auf dem Titeltrack. Aufgenommen wurde das Album in Josh Hommes Studio in Kalifornien. An seiner Seite hatte Garwood dabei eben Mark Lanegan und Alain Johannes von den Queens Of The Stone Age.

Doch trotz dieser Ratgeber klingt “Heavy love” nur stellenweise an Stoner Rock. Im Mittelpunkt stehen Garwoods Singer/Songwriter Talente und seine Stimme. Ruhig, düster, fragil und zeitgleich souverän erklingt diese über dem dezenten Teppich aus Indierock, Alternative und Blues (Rock).

“Sometimes”, “Disco lights” und “Sweet wine” sind meine Empfehlungen aus diesem Album.

Das Video zum Titelsong:

“Heavy love” klingt nach:

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Mittwoch, 25. März 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Modest Mouse-Lampshades on fire

Zu “Lampshades on fire” aus Modest Mouses “Strangers to ourselves” gibt es nun auch ein würdiges Video:

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Dienstag, 24. März 2015

Welcome back: Florence And The Machine-St Jude

Vier Jahre sind bereits seit Florence Welchs letztem Album “Ceremonials” vergangen. Das wird es nun wirklich Zeit für einen Nachfolger. Dieser wird den Namen “How Big, How Blue, How Beautiful” tragen und Ende Mai erscheinen.

Der Vorbote “St Jude” heizt die Vorfreude an:

Florence And The Machine 1 ©UniversalMusic

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Musik: Muse-Dead inside

Das neue Muse Album wird im Juni erscheinen. Der Song “Dead inside” daraus klingt so:

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Montag, 23. März 2015

Gesichert

Die Luft zwischen diesen Absperrungen ist sicher.

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Sonntag, 22. März 2015

Schloss Schönbrunn

Wien mal wieder bei Nacht gesehen. Schön beleuchtet. IMG_2287

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Samstag, 21. März 2015

Keine Verständnisprobleme

Ob das auf den einheimischen Dialekt abzielt?

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Freitag, 20. März 2015

Musik: Father John Misty-I love you honeybear

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Die vielen Ideen des Ex-Fleet Foxes Schlagzeugers.

Es wäre unfair, Joshua Tillman auf seine Rolle als Schlagzeuger bei den Fleet Foxes zu reduzieren. Vor und während dieser Zeit veröffentlichte Tillman bereits acht Solo-Alben. Er stieß kurz vor Veröffentlichung des Fleet Foxes-Debüts im Jahr 2008 zur Band und verließ sie 2012.

Im gleichen Jahr brachte er mit “Fear fun” sein erstes Album unter dem Pseudonym Father John Misty auf den Markt. Mit “I love you honeybear” folgte dieses Jahr die zweite Platte. Produziert wurde sie erneut von Jonathan Wilson, der auch für Conor Obersts “Upside down mountain” an den Reglern stand.

“I love you honeybear” ist ein Konzeptalbum und Tillman wählte ein ihm naheliegendes Thema: Sich selbst. Offensichtlich hat er bereits ein abwechslungsreiches Leben hinter sich. Er benötigt Orchester, Streicher, Indie, etwas Electro, Soul, Folk und seine Singer/Songwriter Künste, um es zu beschreiben.

Die stärksten Titel sind “When you’re smiling and astride me”, “The ideal husband” und “Bored in the USA”. Mir geht es stellenweise mit seinem Album wie ihm mit seinem Heimatland. Tillmans Stimme hat als Teil der Fleet Foxes Harmonien sicherlich ihren Beitrag geleistet. Für sich allein klingt sie mir zu glatt und austauschbar.

“Bored in the USA” bei Letterman:

“I love you honeybear” klingt nach:

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Donnerstag, 19. März 2015

Musik: The Wave Pictures-Great big flamingo burning moon

WP

Retro und roh und frisch.

Nach einigen Singer/Songwriter Alben sowie wenig inspirierten Ambient und Electropop Platten kam mir das neue Werk der Wave Pictures gerade recht.

1998 gegründet haben sich die Herren David Tattersall, Franic Rozycki und Jonny Helmüber durch mehr als ein Dutzend veröffentlichter Alben vor allem in ihrer britischen Heimat einen Namen gemacht. Den nutzen sie, um mit Billy Childish eines ihrer Idole als Produzent und Co-Writer für “Great big flamingo burning moon” zu gewinnen. Und der stellte sein zum Teil noch aus den 60er Jahren stammenden Equipments und seine Gitarrenkünste zur Verfügung.

Entsprechend roh, rumpelig und “garagig” klingen die meisten der 13 Titel. Zwischen Garage, Lo-Fi, Indierock und den unvermeidlichen Hefner-Vergleichen ist “Great big flamingo burning moon” erfreulich vielseitig geraten.

“I could head the telephone”, “At dusk you took down the blinds”, “Sinister purpose” (John Fogerty Cover) und “We fell asleep in the blue tent” sind meine Empfehlungen auf “Great big flamingo burning moon”.

Ein Mitschnitt des Songs “Pea green coat” in mäßiger Qualität:

Vermutlich klingen The Wave Pictures im Konzert besser:

  • 17.04. Freiburg
  • 18.04. Saarbrücken
  • 19.04. Offenbach
  • 20.04. Leipzig
  • 21.04. Berlin
  • 22.04. Hamburg
  • 23.04. Wetzlar
  • 24.04. Düsseldorf

“Great big flamingo burning moon” ist:

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