Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 22. August 2014

“Mein Hund hat meine Hausaufgaben gefressen”

“Sehr geehrte Fahrgäste. Auf einem vor uns liegenden Streckenabschnitt ist eine Baustelle, auf der heute Nacht gearbeitet wurde. Diese wurde anschließend mit einer Platte verschlossen. Ein Bauarbeiter hat die Platte nicht richtig befestigt. Daher hat der erste Zug, der heute darüber fuhr die Platte aufgewirbelt. Nun ist der Streckenabschnitt gesperrt bis die Platte gefunden wurde.”

Ich bin mir unsicher, ob diese ausführliche Information die Lage merklich bessert. Ich stehe nun mal hier in der Wildnis.

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Donnerstag, 21. August 2014

Musik: Elektrik Würms-Musik, die schwer zu twerk

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Selbst für Flaming Lips Verhältnisse abgefahren.

Sind Euch die Flamings Lips zu eingefahren, zu langweilig und zu konventionell? Dann greift zu “Musik, die schwer zu twerk”, dem Album der Elektrik Würms. Vermutlich verdankt das Album seinen Titel zu einem guten Anteil Miley Cyrus. Wer hätte gedacht, dass man den Namen der jungen Dame und “verdanken” mal in einem Satz gebrauchen kann.

Die Elektrik Würms sind ein Projekt der beiden Flaming Lips-Musiker Wayne Coyne und Steven Drozd. Unterstützung fanden sie in Nashville in Form der Band Linear Downfall. Deren psychedelischer Rock sowie Prog-Rock, Electro und ein massiver Experimental Anteil bilden die Eckpfeiler dieser wilden musikalischen Wundertüte.

Die erste (und vermutlich einzige) Single des Albums ist mit dem Yes-Cover “Heart of the sunrise” auch gleich der konventionellste Track des Albums. Angetan bin ich von der treibenden und spannenden Stimmung des Songs “Living” und von “Transform!!!”.

“Musik, die schwer zu twerk” ist ein Trip und eine willkommene Abwechslung für alle, die neben Post-Rock nach weiteren Ausbrüchen aus vorhersehbaren Indierock-Mustern suchen.

Das Video zum Opener “I could only see clouds”:

 

Im Herbst wird mit “With a little help from my fwends” ein Flaming Lips Album mit Cover-Versionen von Beatles-Songs erscheinen. Und da darf dann auch tatsächlich Miley Cyrus mitsingen und die Elektrik Würms interpretieren den Titel “Fixing a hole”:

Ich bin gespannt, wie die Beiträge von Maynard James Keenan, J Mascis, Moby, Phantogram und MGMT klingen werden.

“Musik, die schwer zu twerk” ist:

 

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Mittwoch, 20. August 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Kaiser Chiefs-My life

Endlich mal wieder ein neues Video der Kaiser Chiefs:

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Dienstag, 19. August 2014

Musik: Spoon-They want my soul

Spoon

Meine Seele bekommen sie so nicht.

Von manchen Menschen wird die texanische Band Spoon seit Jahren als die Rettung und Zukunft des Indierock gefeiert. Während die Mitte der 90er Jahre noch recht indierockig begann, weichten die Herren aus Austin die Grenzen zu anderen Genres auf. Da schmeicheln inzwischen Soul und Pop, während Erdigkeit durch etwas Bluesrock simuliert und mit allerlei Effektgeräten höchste Radiokompatibilität sichergestellt wird. Mit den beiden routinierte Produzenten Joe Chiccarelli (Jason Mraz, Alanis Morrissette, The Strokes, The White Stripes, The Shins) und Dave Fridmann (Mercury Rev, The Flaming Lips, MGMG, Tame Impala, Ok Go) geht die Band kein Risiko ein.

Bereits mit “Ga ga ga ga ga” im Jahr 2007 fand die Band auf die Erfolgsspur. “Transference” im Jahr 2010 klang in meinen Ohren wieder einen Tick kantiger, aber die Verkaufszahlen wurden dadurch nicht gefährdet. Leider nutzt Spoon diese Freiheit nicht in meinem Sinn und so steht mit dem achten Werk “They want my soul” nun ein ziemlich belangloses Werk in den Regalen. Analog zu “Ga ga ga ga ga” sagt die Textzeile “Na-na, na-na, na-na” aus dem Song “Outlier” schon einiges über den Tiefgang der Songs.

Die Titel “Rent I Pay”, “Rainy taxi”, “Knock knock knock” und “Let me be mine” sind die relativen Höhepunkte auf dem weitgehend entspannt langweiligen Album.

Das Video zu “Inside out”:

Und das zu “Do you”:

Spoon 2014 in Deutschland:

  • 02.11. Hamburg
  • 04.11. Köln

“They want my soul” klingt nach:

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Montag, 18. August 2014

Vorhören: J Mascis-Tied to a star

Ich bin begeistert von J Mascis’ neuem Album “Tied to a star”. Dort gibt es vorab den Stream. In Deutschland wird das Album erst Ende des Monats erscheinen.

Hier ein aktuelles Interview mit J Mascis:

 

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Sonntag, 17. August 2014

Rick Parashar

Temple Of The Dog, Pearl Jams “Ten”, Blind Melons Debüt und Alice in Chains’ “Sap”. Mit von Rick Parashar produzierten Songs verbrachte ich die einen guten Teil der 90er Jahre. Nun folgte er Layne Staley und Shannon Hoon.

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Freitag, 15. August 2014

Musik: Celebration-Albumin

Celebration

Psychedlisch, etwas Indiepoppig und vieles mehr. Eine seltene aber in diesem Fall tragende Kombination.

Zehn Jahre nach der Gründung und vier Jahre nach dem Vorgänger “Hello paradise” veröffentlicht die Band Celebration aus Baltimore mit “Albumin” ihr viertes Album. Die drei Gründungsmitglieder Katrina Ford (Gesang), Sean Antanaitis (fast alle Instrumente und Fords Gatte) und David Bergander (Drums) haben sich um Tony Drummond und Walker Teret ergänzt. Die beiden dürfen offenbar Antanaitis maßgeblich entlasten.

Markant ist Katrina Fords stellenweise soulige und fast immer raumfüllende Stimme. Mit dieser unterstützte sie bereits TV On The Radio auf “Return to cookie mountain”. Vielleicht war das eine Gegenleistung für Dave Siteks Tätigkeit als Produzent der ersten beiden Alben der Celebrations. Darüber hinaus fallen vor allem die vielfältigen Keyboard und Synthesizer Klänge auf. Kein Song klingt wie einer der anderen und meine Favoriten sind das düstere “Razor’s edge”, “I got sol” und “Chariot”. Einige Synthesizer- und Gitarrenparts klingen schon zugegebenermaßen arg nach Blues oder den 60er Jahren aber trotzdem dürften eher aufgeschlossene Musikfans Spaß an “Albumin” haben als Anhänger des “guten alten Rocks”.

Celebrations Musik ist schwer einzuordnen. Earbuddy versucht es auf diese Weise:

The best way to define Albumin is more like a free-range jam band album. Or maybe post-modern, post-electronic, post-soul, post-jazz, post-rock. No, that’s ridiculous — let’s just stick with electro soul jam band.[…] In a world where being unique and impossible to pin down seems like a badge of honor, Celebration has won the prize with Albumin. While not an easy album to describe to a friend, it is certainly worth a listen or two — if nothing else, to try to figure out what the fuck is going on.

Das Video zu “Tomorrow’s here today”:

“Albumin” ist:

imageCelebration_Group_Final_large_by_bmcnutt

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Donnerstag, 14. August 2014

Von wegen “Nadel im Heuhaufen”

Fahndungsmeldung im schwäbischen Radio: “… männlich, ca. 1,8 m,…, spricht hochdeutsch…”

Na der dürfte ja einfach zu finden sein.

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Mittwoch, 13. August 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tiemo Hauer-Herz / Kopf

Nächste Woche wird Tiemo Hauers Album “Camílle” erscheinen. Die zweite Single “Herz / Kopf” macht nicht nur wegen des animierten Videos neugierig:

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