Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 18. April 2014

Erfurt

Wäre er es nicht selbst, er würde sich wohlmöglich über einen Auftritt als DJ in Erfurt lustig machen…

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Donnerstag, 17. April 2014

Musik: Eels-The cautionary tales of Mark Oliver Everett

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Derart geballt wirken Es persönliche Songs besonders ergreifend.

Bekanntlich sind die Eels Mark Oliver Everetts (aka “E”) Soloprojekt mit wechselnden Begleitmusikern. Mit dem elften Album “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” wird auch der Albumtitel dieser Tatsache gerecht.

Zu Zeiten des Debüts “Beautiful freak” im Jahr 1996 hätte man die Eels noch für eine Rock-Band halten können. Mark Oliver Everetts Buch “Things the grandchildren should know” schildert einige Gründe, warum die folgenden Werke merklich nachdenklicher und persönlicher wurden.

Einige rockige Alben zwischendurch (“Souljacker” und “Hombre lobo”) täuschen nicht darüber hinweg, dass Everett eigentlich melancholische Geschichten erzählen möchte. Während ich in der Vergangenheit die rockigen Ausbrüche besonders zu schätzen wusste und diese vielen der ruhigeren Songs vorzog, überzeugt mich “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” auch  ohne Rock Titel mit sehr persönlichen und ergreifenden Songs. An diesen arbeitete E mit seiner Band (Koool G Murder, The Chet, P-Boo und Knuckles) bereits vor einer Weile, aber er stellte sie zurück und nahm in gleicher Besetzung zwischenzeitlich “Wonderful, glorious” auf.

Trotz der Unterbrechung und den “Nacharbeiten” wirkt “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” vor allem im Vergleich zum vielseitigen Vorgänger erstaunlich homogen. So erscheint das bislang “reinste” Singer-/Songwriter Album der Eels eben jetzt. Musikalisch begleitet werden Es Erzählungen dieses Mal u. a. von Streichern, Bläsern und dem Glockenspiel. Ohne neue Grenzen auszuloten könnte es sich auch um eine Zusammenstellung von Songs aus seiner gesamten Zeit als Musiker handeln. E liefert eben eher solide und konstante Leistungen statt Überraschungen. Die Eels haben sicher schon ein Dutzend stärkerer Songs ähnlicher Machart fabriziert. Aber derart dicht auf einem Album versammelt wird die Wirkung verstärkt.

“Serious of misunderstandings”, das bedrohliche “Dead reckoning” und “Mistakes of my youth” erscheinen mir bislang als die besten Titel auf “The cautionary tales of Mark Oliver Everett”. Das Album in seiner Gesamtheit ist der ideale Soundtrack für den morgigen Karfreitag. Jeden Eels-Fan wird E mit diesem Werk nicht begeistern. Aber der treue E-Anhängerschaft ist es wärmstens empfohlen.

Das Video zu “Mistakes of my youth”:

Passend zu den ruhigen Songs ist die aktuelle Tour bestuhlt. In Deutschland bieten sich diese Gelegenheit für einen intimen Abend mit E an:

  • 24.06. Berlin
  • 22.07. Hamburg

“The cautionary tales of Mark Oliver Everett” klingen nach:

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Dienstag, 15. April 2014

Vorhören: Eels-The cautionary tales of Mark Oliver Everett

Freitag wird mit “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” ein in meinen Ohren äußerst persönliches und intimes Album der Eels erscheinen. Den Stream gibt es vorab dort und hier:

Eels 2 ©PiperFerguson

Montag, 14. April 2014

Weimar

Beschaulich. Und erstaunlich, welche berühmten Persönlichkeiten in der Stadt gelebt haben.

Goethe:

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Schiller:

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Liszt:

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Luther:

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Und vermutlich ein ADAC Häuptling?

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Weitere Eindrücke:

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Donnerstag, 10. April 2014

Cover B-Seiten

Vermutete Rückseiten berühmter Albumcover. Toll. Dort.

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Sonntag, 6. April 2014

Canaletto-Blick

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Samstag, 5. April 2014

Musik: Seahaven-Reverie Lagoon: Music for escapism only

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Abgeklärter und abwechlungsreicher Indierock aus Kalifornien.

Die kalifornische Band Seahaven wurde 2008 gegründet. Vielleicht lag es am “Alterungsprozess” der Mitglieder, dass sich die Herren damals schon von ihren individuellen Hardcore und Post-Punk Wurzeln ein Stück weit in Richtung Indierock wandten. Ihr erstes Album “Winter forever” wurde mit Brand New verglichen. Auf dem Nachfolger “Reverie Lagoon: Music for escapism only” entwickelt sich Band weiter und bietet mehr Power und Ideen als so manche desillusionierende Post-Rock Band ohne so eingleisig wie manch eingefahrene Indierock Verfechter zu wirken.

Alben mit mehr als zwölf Titeln schrecken mich im Allgemeinem wegen des Verdachts auf “zu viel gewollt” ab, aber da einige der Tracks auf “Reverie Lagoon: Music for escapism only” mit Spieldauern von unter zwei Minuten eher als Einlagen zu betrachten sind, hat sich die Band nicht übernommen. Abgemischt wurde das Album von Ben Brodin, der auch bei First Aid Kits “The lion’s roar” am Piano zu hören war und als Techniker an Bright Eyes’ “The people’s key” mitwirkte. Auch das kann als Indiz für die Seahavens breite Ausrichtung gelten.

Rare musikalische Ausbrüche (“Wild west selfishness”), orchestrale Momente und ruhige Passagen sorgen für reichlich Abwechslung auf dieser Indierock Scheibe.  Kyle Sotos Stimme bewegt sich mit charmanten Ecken und Kanten geschickt diesseits der Nervgrenze. Stellenweise fühle ich mich an Idlewild erinnert. Das Album benötigt etwas Zeit um dann in jedem Durchgang neue Facetten zu offenbaren. Wer von “purem” Indierock gelangweilt ist, sollte Seahaven etwas Aufmerksamkeit widmen.

“On the floor”, der folkige “Highway blues”, das rockige “Flesh”, “Karma consequential” und “Four-eleven” sind meine Favoriten auf “Reverie Lagoon: Music for escapism only”.

“Love to burn”:

“Wild west selfishness”:

Seahaven live:

  • 13.04. Hamburg
  • 14.04. Köln
  • 15.04. Berlin

“Reverie Lagoon: Music for escapism only” klingt nach:

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Donnerstag, 3. April 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Cooper Temple Clause-Promises promises

The Cooper Temple Clause war eine tolle Band. An Songs wie “Promises promises” erinnere ich mich sehr gerne:

Das ehemalige Bandmitglied Tom Bellamy ist nun bei den Losers aktiv und deren Album “…. and so we shall never part” erscheint morgen. Den Stream gibt es dort.