Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Timing

Vielleicht war letztes Jahr nicht die schlechteste Zeit, Kuba noch vergleichsweise “authentisch” zu erleben…

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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: José González-Crosses

Mit “Vestiges & claws” wird im Februar ein neues José González Album erscheinen. Vorab gibt es den Song “Crosses”:

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Dienstag, 16. Dezember 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Alt-J-Every other freckle

Starker Alt-J Song, auch in der “Jimmy Kimmel Live” Version:

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Montag, 15. Dezember 2014

Musik: Beck-Morning phase

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Beck kann auch einfach gut.

Bei all dem musikalischen Output, welchen Beck in Form von zwölf Alben in 29 Musikjahren so erzeugte, blieb mir gerade das für ihn ungewöhnlich gewöhnliche “Sea change” in Erinnerung. Nur mit einem derart ausgeglichenen Album konnte Beck damals im Jahr 2002 überraschen. Mit Produzent Nigel Godrich gelang ihm eine sehr persönliche und intime Platte, die Becks Fähigkeiten als Songwriter in den Mittelpunkt stellten. Zwischenzeitlich hat sich Beck mit “Guero”, “The information” und “Modern guilt” ausgetobt. Offensichtlich war die Zeit nun wieder reif für ein ruhiges Beck Album.

Nun zwölf Jahre später und sechs Jahre nach “Modern guilt” knöpfte Beck mit “Morning phase” an “Sea change” an. Zum Teil finden sich darauf Titel, die bereits vor Jahren entstanden sind. Nun spielte er diese und neue Songs mit den gleichen Musikern ein, die er auch bei “Sea change” um sich scharrte.

Wenn Beck seine Singer/Songwriter Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellt, klingt das wie auf “Morning phase”: Nach Folk und verträumten Pop.

“Morning phase” lebt auch von der Stimmung, die der Hörer mitbringt. Das Album kann recht belanglos vor sich hinplätschern. Aber “Morning phase” kann auch einfach nur wundervoll und heimlich mitreißend wirken. Das Album landete nicht nur wegen der langen Wartezeit auf ein neues Lebenszeichen von Beck in vielen Jahresbestenlisten.

“Morning”, “Say goodbye”, “Blue moon” und natürlich “Turn away” sind meine Anspieltipps auf “Morning phase”.

“Waking light” live bei Conan:

“Morning phase” klingt nach:

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Sonntag, 14. Dezember 2014

Liebe Deutsche Post..

… dieser Automat im Hauptbahnhof ist immer immer immer kaputt. Ich wette der neue Berliner Flughafen ist eher einsatzbereit als dieses Wunder der Technik.

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Samstag, 13. Dezember 2014

Musik: The Afghan Whigs-Do the beast

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So viel Soul verträgt eines der besten Rockalben des Jahres.

Die Afghan Whigs wurden allein schon wegen ihres Vertrages mit Sub Pop dem Grunge zugeordnet. Das mag auch dem Alternative Rock der Band gerecht werden, nicht aber Greg Dullis soullastigem Gesang. Mit diesem bereichert er nicht nur The Afghan Whigs sondern auch The Twilight Singers. Ferner war Dulli u. a. als Sänger der Backbeat Band und mit Mark Lanegan als Gutter Twins auf deren Album “Saturnalia” aktiv. Auf dem vorletzten dEUS Album “Keep you close” war er ebenfalls zu hören.

The Afghan Whigs entstanden 1986 aus The Black Republicans. Dort waren Greg Dulli und Bassist John Curley bereits gemeinsam aktiv. Über Curley lernte Dulli den Gitarristen Rick McCollum kennen und deren Affinität zu R&B war vielleicht der Grund, dass The Afghan Whigs aus der Taufe gehoben wurden. Diese Vorliebe äußerte sich verborgen in einigen Rhythmen der Band aber vor allem in Dullis Gesang. Und dieser ist auch bis heute das Alleinstellungsmerkmal der Band. Er überdauerte die ersten 15 Jahre der Bandgeschichte und wurde sowohl bei der ersten Reunion im Jahr 2006 als auch bei der “Wiederbelebung” seit 2011 zelebriert. Verloren hingegen ging leider mit Rick McCollum dessen Gitarrenspiel.

“Do the beast” ist das siebte Album der Band aus Cincinnati und damit ihr erstes in diesem Jahrtausend. Viele von Dullis musikalischen Freunden durften darauf mitwirken. “Do the beast” bietet überzeugendenden Alternative Rock und eine gute Bühne für Dullis Gesang. An der ein oder anderen Stelle ist das vielleicht einen Tick überladen, aber in der Gesamtheit ist “Do the beast” zwar nicht das beste Afghan Whigs Album aber eines der besten Rock Alben des Jahres.

Für den 11.02.2015 in ein Auftritt der Band in Hamburg geplant.

Das Video zu “Algiers”:

“Do the beast” klingt nach:

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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Musik: 2:54-The other I

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Das Album hätte ich 2014 nicht verpassen wollen.

Jeder Musikfan könnte sich einen Bandnamen analog zu dem der Londoner Band 2:54 bilden: Einfach die Lieblingsstelle der Lieblingssongs über die Zeitmarke identifizieren. Für 2:54 war es “A history of bad men” der Melvins. Für mich wäre es vielleicht 2:40… oder 4:18… oder doch 3:50..

Die beiden Schwestern Colette und Hannah Thurlow wurden in Irland geboren, wuchsen aber in Bristol auf. 2007 gründeten sie die Punk Band The Vulgarians. 2010 wurde darauf 2:54 und eine musikalischer Aufbruch in Richtung Alternative Rock. Grob umreißen lässt sich das mit den Bands, welche sie auf Tour begleiteten: Melissa auf der Maur, Warpaint, The XX, The Maccabees und den Wild Beasts. Garbage, PJ Harvey, Tori Amos und The Cure kann man auch als Referenzen finden.

Das selbstbetitelte Debüt erschien 2010. Nun legt die Band um die beiden Damen mit “The other I” nach. Die Grundausrichtung hat sich nicht geändert, aber das Zweitwerk wirkt definierter und bestimmter als das Debüt. Vage Goth und Shoegaze Andeutung sorgen für eine gedämpfte aber trotzdem packende Stimmung.

Einzigartigkeit beweisen 2:54 nicht mit jedem ihrer Songs, aber “Blindfold”, “In the mirror”, “Sleepwalker”, “Crest” und vor allem “Raptor” zeigen gut, was in der Band steckt.

Das Video zum Opener “Orion”:

“The other I” klingt nach:

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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Twilight Sad-There’s a girl in the corner

Ich finde man kann das aktuelle The Twilight Sad Album “Nobody wants to be here and nobody wants to leave” trotz des langen Titels nicht oft genug erwähnen. Hier der Song “There’s a girl in the corner” daraus:

Montag, 8. Dezember 2014

Fondue können sie…

… die Schweizer.

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