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Freitag, 4. September 2015

Musik: Foals-What went down

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Gitarren statt Math-Rock.

Als die Foals erstmalig 2007 mir ihrem Debüt “Antidotes” in Erscheinung traten, wurde das Genre “Math-Rock” mit ihnen in Verbindung gebracht. Eine Band aus einer für seine Universitäten Stadt wie Oxford kann ja auch nicht einfach Indierock machen. Vergleiche zu Bloc Party und den Talkings Heads lagen nahe, also wegen der Musik, nicht wegen Oxford.

Über die nächsten Alben “Total live forever” und “Holy fire” entfernte sich die Band etwas von den aufgeregten und unruhigen Musikelementen. So wurde die eine oder andere Eigenart durch gefälligen Indierock ersetzt. Auf “Holy fire” waren zum Teil auch schwere Gitarren zu hören. Dieser Trend wurde mit “What went down” fortgesetzt. In vielen Songs nehmen die Gitarren doch deutlich mehr Raum ein denn die treibenden Rhythmen. Die Foals haben ihre Komfortzone entdeckt und dort machen sie es sich gemütlich. Das ist nicht schlecht, nur weniger besonders. Unausweichlich bleibt wegen der Stimme der Verweis auf Bloc Party. Vielleicht kommt ja wirklich bald deren neues Album. Als aktueller Benchmark in diesem Bereich kann “What went down” locker dienen. Entgegen des Albumtitels geht es nicht wirklich bergab, aber ein Ausbruch aus der Tendenz der letzten Alben ist “What went down” nun wirklich nicht.

Besonders gefallen mir der Titelsong, “Mountain at my gates”, “Snake oil” und “London thunder”.

Produziert wurde “What went down” von James Ford, der als langjähriger Arctic Monkeys und Florence & The Machine Produzent bekannt ist und der außerdem zu Mumford & Sons’ “Wilder mind”, Haims “Days are gone” und “Myths of the near future” der Klaxons beitrug. Außerdem ist er eine Hälfte von Simian Mobile Disco.

Das Video zu “Mountain at my gates”:

FOALS - Mountain at My Gates dir. cut from nabil elderkin on Vimeo.

Das Konzert der Band am 08.09. in Berlin ist bereits ausverkauft, aber wo ein Wille ist…

“What went down” klingt nach:

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Donnerstag, 3. September 2015

Saisonaler Sortimentswechsel 2

Die guten Seiten des sich ankündigenden Herbsts? Die Deutsche Bahn kann wieder Goodies mit Schokoladenanteil verteilen.

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OK, wirklich abgehalten haben sommerliche Temperaturen die Bahn davon nie… aber in letzter Zeit gab es schon erstaunlich viel “Gummikram”.

Mittwoch, 2. September 2015

Song: Ben Galliers-Calm seas don’t make good sailors

Ende der Woche wird Ben Galliers’ Album “Calm seas don’t make good sailors” erscheinen. Den sehr starken Titelsong gibt es vorab als Stream und Download bei Soundcloud.

Dienstag, 1. September 2015

Musik: Hooton Tennis Club-Highest point in Cliff Town

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Harmonie- und energiegeladen und etwas beliebig.

Angeblich wollten die Herren des Hooton Tennis Clubs zum Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 2013 Musik mit noisigen Gitarren im The Jesus and Mary Chain Stil machen. Das nun veröffentlichte Debüt “Highest Point in Cliff Town” klingt allerdings durch seine Lässigkeit mehr nach Pavement oder stellenweise sogar so gut gelaunt wie College Rock. Produziert wurde das Debüt von Bill Ryder-Jones, einem der Gründer von The Coral.

Für den Bandnamen haben sich die Musiker aus Chester und Ellesmere Port beim Hooton Lawn Tennis Club in Little Sutton bedient. Mal sehen, welcher “Hooton Tennis Club” auf Dauer prominenter sein wird. Das Debüt zumindest zeigt keine Ausfälle aber auch keine zwingend mitreißenden Höhepunkte.

Das unterhaltsame Video zu P.O.W.E.R.F.U.L P.I.E.R.R.E.:

Und das zu “Kathleen Sat On The Arm Of Her Favourite Chair”:

Hooton Tennis Club live:

  • 25.09. Hamburg, Reeperbahn Festival
  • 26.09. Berlin, Berlin Independent Night @ Lido

“Highest point in Cliff Town” klingt nach:

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Montag, 31. August 2015

Lahnwanderung

Es begann als beschauliche Lahnwanderung… bis Balduinstein. Dort war Kirmes und die Kirmesjugend wurde der Tradition mit einem standesgemäßen Umzug gerecht:

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Das Bild zeigt die komplette Kirmesjugend. Aber Stimmung machte die Bande wie ein ganzer Verein.

Ansonsten:

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Samstag, 29. August 2015

Donnerstag, 27. August 2015

Mumford & Sons als Boyband

In einem Paralleluniversum hätte Mumford & Sons also eine Boyband sein können. Mit Jimmy Kimmel.

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Mittwoch, 26. August 2015

Musik: Paul Smith And The Intimations-Contradictions

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Nicht schlecht, aber irgendetwas fehlt. Wann kommt das neue Maxïmo Park Album?

Nach einigen lauen Aufgüssen hat mich das Maxïmo Park Album “Too much information” aus dem letzten Jahr positiv überrascht. Bevor sich dieser Trend festigen konnte, wandte sich der hyperaktive Sänger Paul Smith erst einmal anderen Projekten zu. So erschien ebenfalls letztes Jahr noch “Frozen by sight”, eine Zusammenarbeit mit Field Musics Peter Brewis. Und nun folgte als Paul Smith and the Intimations ´nach “Margins” aus dem Jahr 2010 das zweite Solo-Album des Briten.

“Contradictions” ist bei weitem nicht so widersprüchlich, wie es der Titel vermuten lässt. Ähnlich “Margins” zeigt es Smith’ tiefgründigere Seite. Es ist einen Tick weniger abwechslungsreich als das Solo-Debüt aber im Grunde eine willkommene Bereicherung des Maxïmo Park Spektrums. Nur fehlen leider die Alleinstellungsmerkmale und zündenden Momente. “The deep end”, “Before the perspiration falls”, “People on sunday” (wer hört noch “Menschen am Sonntag” im Refrain des Songs?), “Coney island”, “The mezzanine floor” und “Fluid identity” sind nette bis starke Songs, doch auch auf einem Maxïmo Park Album wären sie nicht aus dem Rahmen gefallen. Paul Smith’ Stimme ist einfach zu prägend. Und die ein oder andere gute bis bereichernde Idee hätte die Kollegen der Stammband bestimmt beitragen können.

Irre ich mich, oder hat Paul Smith sich nicht schon zum nächsten Maxïmo Park Album geäußert? Ich freue mich darauf.

Das Video zu “Break me down”:

Paul Smith – Break Me Down from Gemma Yin Taylor on Vimeo.

Und das zu “Coney island”:

Paul Smith - Coney Island (4th Of July) from PIASGermany on Vimeo.

Paul Smith auf Tour:

  • 12.09. Frankfurt
  • 13.09. Köln
  • 14.09. Leipzig
  • 17.09. München
  • 18.09. Berlin
  • 19.09. Hamburg

“Contradictions” klingt nach:

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Dienstag, 25. August 2015

Was vom Kaffee übrig bleibt…

… wird als Tee verkauft und schmeckt nicht schlecht. Nicht nach Kaffee und auch nicht nach Tee. Der Nachgeschmack erinnert entfernt an Rooibos.

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