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Sonntag, 25. Januar 2015

Song: U2-Every breaking wave

Letztes Jahr sorgten Apple und U2 mit der Verschenkaktion zu “Songs of innocence” nicht nur für positive Reaktionen. Seltsamerweise gefiel mir das Album merklich besser, nachdem ich es mir kaufen durfte (bestätigt die Aussage “Was nichts kostet ist nichts wert.”). Und ich habe es mir öfter angehört als ich ursprünglich erwartet hätte. Besonders “Every breaking wave” entpuppte sich für mich als Hit. Die Band veröffentlichte nun eine von der Albumversion abweichende Single für den Radioeinsatz. Irgendwie würde ich es der Band gönnen, dass er häufig im Radio gespielt wird…

So bot U2 den Song bei Jools Holland dar:

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Samstag, 24. Januar 2015

Schneemannwetter

Offensichtlich erlaubt die Wetterlage den Schneemannbau…

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Freitag, 23. Januar 2015

Konzert: And The Golden Choir im 25 Music in Hannover, 23.01.2015

Das Album “Another half life” hat Dirk vorgestellt. Damit erweckte er mein Interesse und da kam mir der Instore Gig im 25 Music sehr gelegen.

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Tatsächlich ließ sich Tobias Siebert aus der Konserve sprich von Platte bei seinem Auftritt unterstützen. Und das funktioniert gut! Seine ruhigen Songs litten natürlich etwas unter dem Geschäftsbetrieb im Plattenladen, aber das lässt sich bei einem “Instore Gig” wohl kaum vermeiden. Trotzdem wussten er und seine Songs über die 30 Minuten zu begeistern.

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Setlist:

  • Holy diamond
  • My transformation
  • My brothers home
  • Another half life
  • My heaven is lost
  • It’s not my life
  • Angeline

Besonders gut gefiel mir “It’s not my life”. Beeindruckend war auch “Another half life”, welches er stehend im Publikum darbot.

Und dann gab es noch eine Widmung mit goldener Schrift, welche gut zu den goldenen Platten passt.

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Wenn es nun noch mit dem Wohnzimmerkonzert bei Ursula und Dirk klappt…

Donnerstag, 22. Januar 2015

Musik: Sleater-Kinney-No cities to love

SK

Riot grrrl? Punk? Indierock!

Sleater-Kinney ist eine der Bands, von der ich häufiger nach ihrer Auflösung als während ihrer aktiven Zeit gehört habe. Und “gehört” heißt in dem Fall “als Referenz erwähnt”.

Sleater-Kinney wurde 1994 in Olympia, Washington von Carrie Brownstein und Corie Tucker gegründet. Janet Weiss stieß 1997 hinzu. Häufig werden sie im Zusammenhang mit der Riot grrrl Szene erwähnt. Wie bei anderen Indie/Alternative Bands führten Anerkennung und Wertschätzung einiger Kritiker und der Fans nicht zum kommerziellen Durchbruch. Von 1995 bis 2005 veröffentlichte Sleater-Kinney sieben Alben. 2006 legten die Damen das Projekt auf Eis.

Janet Weiss übernahm anschließend für eine Weil die Drums für Conor Oberst, Stephen Malkmus and the Jicks und The Shins. Corin Tucker gründete The Corin Tucker Band und Carrie Brownstein war (mit Weiss) bei Wild Flag aktiv. Außerdem startet sie eine Schauspielkarriere, die ihr mit der Serie “Portlandia” zu breiter Popularität in den USA verhalf.

Doch nach einigen Jahren bekamen die Damen offensichtlich Lust, Sleater-Kinney erneut zum Leben zu erwecken. So kam es zu den Aufnahmen des aktuellen Albums “No cities to love”. Auf diesem klingen Brownstein, Tucker und Weis erneut frech und frisch. Der Gesang ist nicht zu quietschig, Gitarren und Drums sorgen für ständige Wechsel und Impulse. Im Vergleich zum Vorgängeralbum “The woods” klingt Sleater-Kinney einen Tick gesetzter.  Sleater-Kinney ist kaum noch Punk und auch auch mit Riot grrrl hat “No cities to love” wenig zu tun. Das ist einfach nur richtig guter Indierock! Vielleicht erntet die Band nun die Früchte für die Vorarbeit, die vor 20 Jahren begann.

“Fangless”, “Surface envy”, der Titelsong und “No anthems” empfinde ich als Highlights des kraftvollen Albums.

“A new wave”:

“No cities to love” klingt nach:image

Mittwoch, 21. Januar 2015

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Smashing Pumpkings-Being beige

Es gibt stärkere Songs auf “Monuments to an elegy”, aber “Being beige” wird mit einem Video geehrt:

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Dienstag, 20. Januar 2015

Musik: BC Camplight-How to die in the north

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Ein Singer/Songwriter Album unter dem Tarnmantel des Pop.

“Hide, run away” (2005), “Blink of a nihilist” (2007) und nun “How to die in the north”: BC Camplight zeigt mit seinen Albumtiteln, dass er nicht nur die leichten Seiten des Lebens beleuchtet.

BC Camplight war früher B.C. Camplight und eigentlich heißt er Brian Christinzio. Aus New Jersey stammend, verschlug es ihn im Jahr 2003 nach Philadelphia. Dort knüpfte er Kontakt zu The War On Drugs und unterstützte  die Band zeitweise auf der Bühne. Auch an den Aufnahmen zu Sharon van Ettens “Epic” war er als Gast beteiligt.

Eine kleine Lebenskrise trieb ihn 2011 nach Manchester. Für seine Suche nach dem perfekten Popsong ist England als Basis sicher keine schlechter Wahl. Mit einem neuen Label (er selbst nennt nicht nur deshalb John Grant als Referenz) und “How to die in the north” wagt er gut sieben Jahre nach “Blink of a nihilist” einen neuen weitgehend harmonischen schmeichelnden Angriff auf die Zielgruppe.

Wegen Christinzios Stimme und der ein oder anderen Surf Gitarre ist es kaum möglich, “How to die in the north” ohne Verweis auf Brian Wilson zu beschreiben. Sparsame psychedelische Klänge und ein paar rockige Passagen täuschen die ein oder andere Ecke und Kante vor, um auf der anderen Seite durch Souleinlagen abgeschliffen zu werden. Aber im Grunde ist “How to die in the north” ein kristallklares Popalbum. Und kein schlechtes…

“You should have gone to school”, das zuckersüße “Just because I love you”, “Thieves in Antigua” und “Lay me on the floor” sind meine Empfehlungen auf “How to die in the north”.

“Just because I love you”:

“Thieves in Antigua”:

“How to die in the north” ist:image

Montag, 19. Januar 2015

Konzert aus der Konserve: James Vincent McMorrow-Live at the Ace Hotel

Vor einem Jahr lieferte James Vincent McMorrow mit “Post tropical” eine der ersten musikalischen Überraschungen des letzten Jahres. Nun beginnt er 2015 mit einer weiteren: Er verschenkt das 14 Track Live Album “Live at the Ace Hotel”. Das Konzert wurde in Los Angeles aufgenommen und enthält sowohl die neueren Songs als auch den Hit “If I had a boat” seines Debüts.

Den Download gibt es auf der McMorrows Website.

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Sonntag, 18. Januar 2015

Fliegen mit Patrick Stewart

Patrick Stewart imitiert die lästigsten Flugpassagiere. An seinem komödiantischen Talent kann er noch arbeiten. Das ändert aber nichts daran, dass es solche Flugpassagiere gibt…

Freitag, 16. Januar 2015

Musik: Katzenjammer-Rockland

KJ

Stimmungsvoller Katzenjammer aus Norwegen.

Üblicherweise verbinde ich mit Country eher Amerika als Skandinavien. Doch mit “My silver lining” kam mein letztjähriger Lieblingssong mit Country-Einschlag von First Aid Kit aus Schweden und dieses Jahr legt die norwegische Band Katzenjammer mit “Old de Spain” ebenfalls einen starken Titel aus dieser Richtung vor.

Katzenjammer wurde vor zehn Jahren von norwegischen Musikstudentinnen in Oslo gegründet. “Katzenjammer” hat Eingang in die norwegische Sprache gefunden und steht sinngemäß für “Katzenmusik”. Als Inspiration für den Bandnamen diente die Comicreihe “Katzenjammer Kids”.

Über die Alben “Le pop” im Jahr 2008 sowie “A kiss before you go” (2011),  Auftritte in diversen TV Shows und als Support für Kaizers Orchestra erspielten sich die vier Musikerinnen in ihrer Heimat eine treue und stetig wachsende Fangemeinde.

Vielleicht liegt es am Bandnamen, dass Katzenjammer mit “A kiss before you go” auch den Sprung in die deutsche Alben Top 10 schaffte. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch das dritte Album “Rockland” in Deutschland eine stattliche Anzahl von Käufern erreichen würde.

Zumal über den Namen hinaus auf die Musik der Damen sehr gefällig daherkommt. Im Vergleich zu den Vorgängeralben kümmerten sich die Damen verstärkt selbst um das Songwriting. Nach individuellen Reisen um die Welt zu diesem Zweck konnte die Band aus 83 Songs elf auswählen und so ein wirklich nettes Album zu Stande bringen. Zwischen Country, Folk, Pop, Indiepop, etwas Indierock und auch etwas Balkanflair ist “Rockland” abwechslungsreich geraten. Die stimmungsvollen und –aufhellenden Titel kommen zu dieser trüben Jahreszeit gerade recht.

Besonders gut gefallen mir “Old de Spain”, “Curvasious needs”, “Lady Grey”, “Flash in the dark” und “Bad girl”. Und “Oh my god”, weil es etwas aus dem Rahmen fällt.

“Lady Grey” live im Morgenmagazin:

Katzenjammer live auf größeren Bühnen:

  • 04.03. Köln
  • 05.03. Dresden
  • 06.03. Berlin
  • 07.03. Bielefeld
  • 09.03. Hamburg
  • 10.03. Mannheim
  • 18.03. Zürich
  • 19.03. Wien
  • 21.03. Wiesbaden

Im Juni wird die Band auf den “Hurricane” / “Southside” Festivals vertreten sein. 

“Rockland” klingt nach:

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