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Mittwoch, 23. April 2014

Alle hörenswerten Fußballsongs

Noch vor zwei Jahren konnte ich mit Überzeugung sagen, dass es keinen hörenswerten Fußballsong gibt. Doch die Lage hat sich geändert. Es gibt derer sogar zwei.

Kürzlich veröffentlichte Marcus Wiebusch “Der Tag wird kommen”:

Und vor knapp zwei Jahren erschien Olli Schulz’ “Spielerfrau”:

Dienstag, 22. April 2014

Vorhören: Wye Oak-Shriek

Ende dieser Woche wird mit “Shriek” das neue Wye Oak Album erscheinen. Den Stream vorab gibt es dort und hier das Video zu “The tower”:

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Sonntag, 20. April 2014

Musik: Kishi Bashi-Lighght

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Streicherlastig und trotzdem unbeschwert. Kishi Bashis Songs begeistern augenzwinkernd.

Kishi Bashi ist Kaoru Ishibashis Projekt, welches vor allem dank der Hits “Bright whites” und “Manchester” des Debüts “151a” Aufmerksamkeit erlangte. Schon damals verstand es der Amerikaner, sein Händchen für Melodien mit seinen “Avantgarde Pop” Ambitionen und mit seinen Violinen-Künsten zu verbinden. Der Titel seines zweiten Albums “Lighght” deutet an, dass er weiterhin den künstlerischen Anspruch sucht: Er wählte gleich den gesamten Text des gleichnamigen Gedichts von Aram Saroyan. Da es sich um ein “one-letter poem” handelt, stört das aber nicht weiter.

Im Intro dürfen sich die Streicher austoben und auch in “Philosophize in it! Chemicalize with It!” übernehmen sie ein tragende Rolle. Mit dem Stück wird die euphorische Grundstimmung des Album vorgegeben. “The ballad of Mr. Steak” droht kurzzeitig eine nervige Dance Nummer zu werden, bevor sie augenzwinkernd die Kurve kriegt und mit dem “Four on the floor” Image spielt. “Carry on phenomenon” ist in meinen Augen der Hit des Albums, der nur etwas weniger begeistert als das unschlagbare “Bright whites” auf dem Vorgänger. “Bittersweet genesis for him and her” fährt dann einen Gang zurück und lässt ebenso wie das anschließende Zwischenspiel den Hörer Luft holen. “Q&A” stellt dann einen weiteren wundervoll fragilen Höhenpunkt dar.

“Once upon a lucid dream (in Afrikaans)” bietet tolle Harmonien und animiert tatsächlich dazu, sich mal wieder Foreigners “Cold as ice” anzuhören. Nicht nur wegen der Aufteilung auf zwei Songs erinnert “Hahaha” an Prog-Zeiten. “In fantasia” bildet schließlich über sieben Minuten den entspannten Abschluss des vielseitigen und stimmungsvollen Albums. Gegenüber dem Debüt tritt “Lighght” merklich elektronischer und tanzbarer auf. In der Breite wirkt es stärker als das Debüt “151a” und macht neugierig auf die weitere Entwicklung Kishi Bashis. Mindestens ein Song aus “Lighght” gehört auf jeden Frühlings- und Sommer-Sampler.

“Einsteigern” empfehle ich das Debüt “151a” oder alternativ die Zusammenstellung “7’’ singles”. Diese enthält die drei starken Singles des Debüts und als “B-Seiten” Cover-Versionen von Beiruts “A Sunday smile”, Tallking Heads “This must be the place” und ELOs “Prologue/Twilight”.

Das Video zu “Philosophize in it! Chemicalize with It!”:

Kishi Bashi – Philosophize in It! Chemicalize with It! from Geoff Hoskinson on Vimeo.

“Lighght” klingt nach:

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Samstag, 19. April 2014

“Weißes Gold”

Nicht schön, aber manche Leute zahlen eben für Produkte aus Ton…

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Freitag, 18. April 2014

Erfurt

Wäre er es nicht selbst, er würde sich wohlmöglich über einen Auftritt als DJ in Erfurt lustig machen…

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Donnerstag, 17. April 2014

Musik: Eels-The cautionary tales of Mark Oliver Everett

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Derart geballt wirken Es persönliche Songs besonders ergreifend.

Bekanntlich sind die Eels Mark Oliver Everetts (aka “E”) Soloprojekt mit wechselnden Begleitmusikern. Mit dem elften Album “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” wird auch der Albumtitel dieser Tatsache gerecht.

Zu Zeiten des Debüts “Beautiful freak” im Jahr 1996 hätte man die Eels noch für eine Rock-Band halten können. Mark Oliver Everetts Buch “Things the grandchildren should know” schildert einige Gründe, warum die folgenden Werke merklich nachdenklicher und persönlicher wurden.

Einige rockige Alben zwischendurch (“Souljacker” und “Hombre lobo”) täuschen nicht darüber hinweg, dass Everett eigentlich melancholische Geschichten erzählen möchte. Während ich in der Vergangenheit die rockigen Ausbrüche besonders zu schätzen wusste und diese vielen der ruhigeren Songs vorzog, überzeugt mich “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” auch  ohne Rock Titel mit sehr persönlichen und ergreifenden Songs. An diesen arbeitete E mit seiner Band (Koool G Murder, The Chet, P-Boo und Knuckles) bereits vor einer Weile, aber er stellte sie zurück und nahm in gleicher Besetzung zwischenzeitlich “Wonderful, glorious” auf.

Trotz der Unterbrechung und den “Nacharbeiten” wirkt “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” vor allem im Vergleich zum vielseitigen Vorgänger erstaunlich homogen. So erscheint das bislang “reinste” Singer-/Songwriter Album der Eels eben jetzt. Musikalisch begleitet werden Es Erzählungen dieses Mal u. a. von Streichern, Bläsern und dem Glockenspiel. Ohne neue Grenzen auszuloten könnte es sich auch um eine Zusammenstellung von Songs aus seiner gesamten Zeit als Musiker handeln. E liefert eben eher solide und konstante Leistungen statt Überraschungen. Die Eels haben sicher schon ein Dutzend stärkerer Songs ähnlicher Machart fabriziert. Aber derart dicht auf einem Album versammelt wird die Wirkung verstärkt.

“Serious of misunderstandings”, das bedrohliche “Dead reckoning” und “Mistakes of my youth” erscheinen mir bislang als die besten Titel auf “The cautionary tales of Mark Oliver Everett”. Das Album in seiner Gesamtheit ist der ideale Soundtrack für den morgigen Karfreitag. Jeden Eels-Fan wird E mit diesem Werk nicht begeistern. Aber der treue E-Anhängerschaft ist es wärmstens empfohlen.

Das Video zu “Mistakes of my youth”:

Passend zu den ruhigen Songs ist die aktuelle Tour bestuhlt. In Deutschland bieten sich diese Gelegenheit für einen intimen Abend mit E an:

  • 24.06. Berlin
  • 22.07. Hamburg

“The cautionary tales of Mark Oliver Everett” klingen nach:

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Dienstag, 15. April 2014

Vorhören: Eels-The cautionary tales of Mark Oliver Everett

Freitag wird mit “The cautionary tales of Mark Oliver Everett” ein in meinen Ohren äußerst persönliches und intimes Album der Eels erscheinen. Den Stream gibt es vorab dort und hier:

Eels 2 ©PiperFerguson

Montag, 14. April 2014

Weimar

Beschaulich. Und erstaunlich, welche berühmten Persönlichkeiten in der Stadt gelebt haben.

Goethe:

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Schiller:

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Liszt:

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Luther:

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Und vermutlich ein ADAC Häuptling?

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Weitere Eindrücke:

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